Die Welt nach Hause holen - Bezirksbürgermeister Hanke und AFS suchen Gastfamilien in Mitte

Pressemitteilung vom 14.12.2009

Wer einen Austauschschüler aufnimmt, erlebt eine andere Kultur hautnah, macht spannende gemeinsame Erfahrungen und bereichert das Familienleben nachhaltig. Ab Februar 2010 kommen 15 Jugendliche aus der ganzen Welt nach Berlin. AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. und Bezirksbürgermeister Hanke suchen in Berlin-Mitte liebevolle Gastfamilien für sie.

Das Zusammenleben mit einem ausländischen Gastkind prägt und inspiriert sowohl Gastschüler als auch Gasteltern ein Leben lang durch tiefe Freundschaften und spannende Einblicke in eine andere Kultur. Der intensive Austausch mit dem Gastkind fördert in der Familie wichtige Werte wie Sprachkenntnisse und interkulturelle Kompetenz, von denen auch der eigene Nachwuchs profitiert. Das weiß auch Bezirksbürgermeister Hanke: “Mit einem Gastschüler holt man sich die Welt nach Hause. Die oft sehr unterschiedlichen Lebensgewohnheiten der Jugendlichen bieten Familien und Freunden viel Lern- und Erfahrungspotenzial. Und auch die eigene Kultur entdeckt man aus einem neuen Blickwinkel. Darüber hinaus macht es natürlich auch eine Menge Spaß, einem jungen Menschen die Region zu zeigen.” Aus diesem Grund unterstützt Hanke in diesem Jahr die gemeinnützige Jugendaustauschorganisation AFS bei der Suche nach liebevollen Gastfamilien in Berlin-Mitte, die ab Februar 2010 einen ausländischen Gastschüler für ein Schuljahr bei sich aufnehmen möchten.

Cinthia Carolina Villagra Armoa aus Paraguay ist eine dieser Schülerinnen und Schüler. Die 17-Jährige beschreibt sich selbst als lebhaft und aufgeschlossen. In ihrer Freizeit treibt sie gerne Sport, geht sehr gerne in Kunstausstellungen und Museen und kann sich vorstellen später einmal Architektur zu studieren. In Deutschland möchte sie Jugendliche im gleichen Alter in der Schule kennen lernen und in einer Gastfamilie ein Jahr lang als richtiges Familienmitglied aufgenommen werden – mit allen Rechten und Pflichten. Gastfamilie kann fast jede Familie werden, auch Alleinerziehende und kinderlose Paare. Einzige Voraussetzung ist das Interesse an anderen Kulturen, Offenheit gegenüber Neuem – und natürlich ein freies Bett. Fremdsprachenkenntnisse werden nicht erwartet. Bei der Vermittlung achtet die Organisation darauf, dass Austauschschüler und Gastfamilien von ihren Interessen zusammen passen. Betreut werden die Gastschüler und -familien während der interkulturellen Erfahrung von den ehren- und hauptamtlichen AFS-Mitarbeitern in der Region.

Interessierte Familien wenden sich einfach direkt ans Berliner AFS-Regionalbüro und melden sich bei Mirjam Lucas (Telefon 030/3110286-17 oder mirjam.lucas@afs.org). Weitere Informationen zum AFS-Gastfamilienprogramm gibt es unter http://www.afs.de/gastfamilie.