Bezirksamt Mitte beschließt Widmung und Benennung der Grünanlage Sprengelpark

Pressemitteilung vom 27.03.2007

Das Bezirksamt Mitte hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, die an der Sprengelstraße / Kiautschoustraße entstehende Grünanlage (im Quartiersmanagement-Gebiet Sparrplatz / Sprengelkiez) zu widmen und als „Sprengelpark“ in das Grünanlagenverzeichnis aufzunehmen.

Hintergrundinformationen zum Park und zum Sprengelkiez:
Zwischen Sprengel- und Kiautschoustraße befand sich ehemals ein altes Industriegelände.
Dort wurde im Frühsommer 2004 ein neuer Park geplant. Das Besondere daran war, dass die Anwohner/-innen in mehreren Planungswerkstätten über dessen zukünftige Gestalt mit entschieden. An drei öffentlichen Terminen konnten sie auf vorbereiteten Grundrissen ihren Wunschpark entwerfen. Wo sollen Ruhezonen und wo Spielmöglichkeiten eingerichtet werden? Wo wird es offen und sonnig und wo schattig? Wie könnten die Wege durch den Park verlaufen und wie geht man das Hundekot-Problem an?

Nach konstruktiven und engagierten Diskussionen in Gruppen gelang es, die Wünsche und Ideen im Einvernehmen aufs Papier zu bringen. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen, die Beteiligte anschließend reihum vorstellten, waren überraschenderweise nicht weit von einander entfernt. Ein Mix aus Spiel- und Ruheflächen, die von einem Y-förmigen Wegenetz von Nord nach Süd durchzogen werden, waren ein gemeinsamer Nenner aller Entwürfe. Auch der Name “Sprengelpark” wurde während eines Namenswettbewerbs von den Anwohnern ausgewählt.

Das mit der Bürgerbeteiligung befasste Planungsbüro bildete aus den so entstandenen drei Entwürfen einen gemeinsamen Kompromiss, der auch die amtlichen Auflagen berücksichtigt. Aufgabe der beteiligten Planer, des Quartiersmanagements und der Bezirksverwaltung wird es nun sein, die Baumaßnahme so im Kiez zu verankern, dass sich alle mit dem Ergebnis identifizieren können. Ein Ziel ist es beispielsweise, bei den Bauarbeiten möglichst auch Anwohner/-innen zu beschäftigen. Patenschaften durch Firmen und Bürgerinitiativen könnten ganz entscheidend dazu beitragen, dass der Park beschützt und gepflegt wird.

Weitere Informationen:
Ephraim GotheTelefon: 9018 43900