Informationen des Landes Berlin für Geflüchtete aus der Ukraine und ehrenamtlich Helfende
Українська - Ukrainian Інформація з Берліна для біженців з України | Информация города Берлина для беженцев из Украины
-
Corona
Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung finden Sie weiterhin unter berlin.de/corona/
Informationen des Gesundheitsamtes Mitte unter berlin.de/ba-mitte/politik-und-verwaltung/aemter/gesundheitsamt/corona/

Sehbehindertenberatung am Standort Mitte, Reinickendorfer Str. 60b, 13347 Berlin bleibt erhalten

Pressemitteilung vom 08.01.2007

Der Bezirksbürgerbürgermeister Dr. Christian Hanke informiert:

Die Aufgaben der Beratungsstelle für Sehbehinderte im Bezirksamt Mitte von Berlin wurden vom Senat Berlin auch im neuen Gesundheitsdienstgesetz (GDG) bestätigt. Die Sehbehindertenberatung für alle Berlinerinnen und Berliner bleibt am Standort Mitte bestehen.

Nicht (gut) sehen können, verursacht in unserer Welt voller Bilder erhebliche Einschränkungen. Diese weitmöglichst zu begrenzen, ist eine nicht abweisbare Leistung einer behindertenfreundlichen Gesellschaft. Letztes Jahr wurden rund 2500 Beratungen vor Ort in der Beratungsstelle für Sehbehinderte durchgeführt und unzählige Ratsuchende gleich telefonisch an Anbieter benötigter Hilfen vermittelt.

In der Beratungsstelle wird das Leitbild des modernen öffentlichen Gesundheitsdienstes in beispielhafter Weise erfüllt. Die Beratungsstelle betreut bevorzugt sehbehinderte Kinder, Jugendliche und Berufstätige, die ein solches Angebot zur komplexen Information dringend benötigen, und es nur hier in der Stadt finden. Die Betreuung der Kinder und Jugendlichen über die medizinische Versorgung hinaus, hat bei Sehbehinderungen eine herausragende Stellung, da die Fähigkeit kompensatorische Wahrnehmungsarten rechtzeitig und effektiv erlernen zu können, über das gesamte spätere Leben entscheidet.

In der Beratungsstelle können kindgerechte, aussagekräftige Sehteste durchgeführt werden. So kann der erforderliche Hilfebedarf bestimmt werden. Der Großteil der Überweisungen ( >70%) erfolgt durch Augenärzte und Augenkliniken der Stadt. Dies zeigt die enge Verbindung der regulären medizinischen Hilfesysteme mit den sozialkompensatorischen Angeboten des öffentlichen Gesundheitsdienstes in diesen Bereich.

Durch die multiprofessionelle Ausrichtung der Beratungsstelle, in der Augenoptiker, Augenärztin, Orthoptistin und Sozialarbeiterinnen eng zusammenarbeiten, können verschiedenste Quellen der Hilfsangebote ständig aktualisiert und verknüpft werden. Durch die enge Vernetzung auch mit den regulären Hilfesysteme wird hier, mit vergleichsweise geringem finanziellen Aufwand für die Stadt, eine weitreichende Versorgung der Betroffenen erreicht.

Die Beratungsstelle für Sehbehinderte bietet ein umfangreiches Sortiment optischer und elektronischer Sehhilfen zur Austestung, verständliche Aufklärung über Augenerkrankungen, und umfangreiche Informationen über soziale Hilfsangebote, die zu suchen für Betroffene allein fast unmöglich ist.

Das Bezirksamt Mitte von Berlin ist stolz darauf, eine derart gut arbeitende Einrichtung in ihrem Gesundheitsamt vorhalten zu können.

Weitere Informationen und Beratung:
Beratungsstelle für SehbehinderteReinickendorfer Str. 60b, 13347 Berlin
Telefonisch erreichbar: 030/ 9018 45246 (Mo – Mi 8 bis 15 Uhr, Do 8 – 17 Uhr, Fr 8 – 13 Uhr)
E-mail: bfs@ba-mitte.verwalt-berlin.de