Drucksache - 1635/VIII  

 
 
Betreff: Neubau der südlichen Fußgängerbrücke am S-Bahnhof Marzahn
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Fraktion DIE LINKEüberfraktionell
Verfasser:1. Roloff, Eberhard
2. Herrmann, Alexander
 
Drucksache-Art:AntragAntrag
   Beteiligt:Fraktion der CDU
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Entscheidung
22.08.2019 
Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf ohne Änderungen in der BVV beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlagen:
1. Antrag PDF-Dokument
2. Überfraktioneller Antrag (LINKE, CDU) PDF-Dokument

Die BVV möge beschließen:

 

Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich gegenüber dem Senat und der DB AG dafür einzusetzen, dass der geplante Neubau der südlichen Fußngerbrücke am S-Bahnhof Marzahn barrierefrei erfolgt, dass die neue Brücke nicht nur bis zum S-Bahnsteig sondern bis zum Wiesenburger Weg geführt wird und dass der im Bau befindliche Übergang ebenso mit einem Fahrstuhl ausgestattet wird.


Begründung:

2012 wurde zwischen dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf und der DB Netz AG sowie der DB Station & Service AG ein Realisierungsvertrag für die Verlängerung der EASTGATE-Brücke Marzahn und den Abbruch der südlichen Fußngerbrücke abgeschlossen. Der Abriss bzw. der Rückbau der südlichen Fußngerbrücke soll voraussichtlich 2021 vorgenommen werden.

 

Der Neubau soll vom „Bahnhofsvorplatz“ an der Märkischen Allee bis zum S-Bahnsteig ab 2022 erfolgen. Ein barrierefreier Ausbau ist laut einer Antwort auf eine Schriftliche Anfrage  im Abgeordnetenhaus (Drs. 18/19945) nicht geplant. Die Senatsverwaltung r Umwelt, Verkehr und Klimaschutz befinde sich in Abstimmung mit der DB AG über die Anforderungen an einen Neubau. Ob ein Bedarf für eine barrierefreie Erneuerung der Brücke gegenüber der DB AG durchgesetzt werden müsse, sei laut Senat derzeit noch nicht absehbar.

 

Das Bezirksamt sollte vom Senat und der DB AG einfordern, dass der Neubau der südlichen Fußngerbrücke barrierefrei erfolgt. Angesichts des jahrelangen Kampfes der Bürgerinitiative an der Marzahner Promenade für die Verlängerung der nördlichen Fußngerbrücke und die Herstellung von Barrierefreiheit vom EASTGATE zum Wiesenburger Weg, wäre ein nicht-barrierefreier Neubau der südlichen Fußngerbrücke nicht zu erklären. Ebenso ist nicht nachvollziehbar, warum der Neubau nur bis zum S-Bahnsteig geführt werden soll. In den nächsten Jahren wird am Wiesenburger Weg ein neues Wohnquartier mit sozialer Infrastruktur entstehen. Eine direkte barrierefreie Verbindung vom Bahnhofsvorplatz an der Märkischen Allee über die S-Bahn zum Wiesenburger Weg würde eine optimale Anbindung gewährleisten.

 
 

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