Drucksache - 1476/VIII  

 
 
Betreff: Bau einer Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die Wuhle nördlich der Eisenacherstraße
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Fraktion der SPDFraktion der SPD
Verfasser:Köhnke, Marlitt 
Drucksache-Art:AntragAntrag
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Vorberatung
23.05.2019 
Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf überwiesen   
Ausschuss für Stadtentwicklung Stellungnahme
04.06.2019 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung erledigt   
Ausschuss für Umwelt, Natur, Verkehr und Lokale Agenda Stellungnahme
19.06.2019 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Natur, Verkehr und Lokale Agenda vertagt   
28.08.2019    Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Natur, Verkehr und Lokale Agenda      
Hauptausschuss Beschlussempfehlung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlagen:
1. Antrag PDF-Dokument

Die BVV möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird ersucht, die Planung und den Bau einer Fußnger- und Radfahrerbrücke über die Wuhlerdlich der Eisenacherstraße in Angriff zu nehmen. Die Brücke soll die Eisenacherstraße entlasten, die in absehbarer Zeit saniert werden soll.


Begründung:

Die Brückenbaupläne existieren seit Ende der 90er-Jahre, als das Wohngebiet Landsberger Tor entstand. Die Investoren verpflichteten sich in einem städtebaulichen Vertrag, unter anderem

200 000 Euro für das Brückenvorhaben bereitzustellen. Die geschätzten Kosten betrugen damals rund 400 000 Euro. Das Geld der Investoren ruht seither auf einem Treuhandkonto. Allerdings hatte der Bezirk in den vergangenen 15 Jahren kein Geld, um die Deckungslücke zu schließen. Die IGA 2017 sah das Bezirksamt als gute Gelegenheit, Fördermittel aus dem Programm Stadtumbau-Ost des Senats zu erhalten. Denn das Vorhaben dient auch der besseren Erschließung des Wuhletals für den Tourismus. Das Bezirksamt hatte daher einen Förderantrag über eine halbe Million Euro gestellt. 

 

Als Bauvorbereitung wurden bereits die alten Bäume aus dem Auwald zwischen der alten und der neuen Wuhle und an den Ufern gefällt. Ein weiterer tiefgreifender Eingriff in die gewachsene Natur wäre jetzt nicht mehr nötig, wenn die Brücke, wie bereits geplant, beide Wasserarme ohne Zwischenpfeiler überspannt.

 

An der Brücke Eisenacher Straße sind die seitlichen Bürgersteige so schmal, dass jeweils Passant/-innen nur aus einer Richtung die Brücke passieren können. Auch die Fahrbahn ist extrem schmal. Es gibt keine Radwege. Für Radfahrer/-innen ist das Passieren dieser Brücke lebensgefährlich! Auch viele Kinder und Jugendliche müssen auf ihrem Schulweg diese Brücke passieren. Der jetzige Zustand ist nicht länger hinnehmbar und muss schnellstmöglich verändert werden!

 

 
 

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