Auszug - Miteinander Leben in der Nachbarschaft, Vernetzung im Quartier Marzahn-Nord - Schwerpunkt: Einheimische, Migranten und Geflüchtete – wie hat sich der Kiez verändert? Problemlagen, Schwierigkeiten, und Chancen, wie kann Gemeinschaft entstehen?  

 
 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Integration
TOP: Ö 4
Gremium: Ausschuss für Integration Beschlussart: erledigt
Datum: Do, 03.05.2018 Status: öffentlich
Zeit: 18:00 - 20:00 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Nachbarschafts- und Familienzentrum "Kiek in"
Ort: Rosenbecker Straße 25-27, 12689 Berlin
 
Wortprotokoll

Frau Behrens berichtet:

-          Schwerpunkt des Stadtteilzentrums ist grundlegend Nachbarschaftsarbeit. Aus der Spezifik des Stadtteils schon immer Integrationsarbeit durch große Gruppen Vietnamesen und Aussiedler (Russen + Anderer).

-          Mit Zuzug von Geflüchteter Ziel Angebote erweitern mit Beibehaltung der erprobten vorhandener Angebote.

-          Prozess des Zusammenkommens ist sehr langwierig.

-          Wunsch des Stadtteilzentrums: dass in den Unterkünften mehr personelle Ressourcen vorhanden wären, um Personen zu begleiten; über Angebote zu informieren

 

Herr Altweck, BENN Marzahn N/W:

-          Seit einem Jahr vor Ort tätig

-          Enge Zusammenarbeit mit Ehrenamtskoordinatoren

-          Arbeit mit Quartiersrat

-          Wie erfährt man was Geflüchtete wollen?

-          Brückenfunktion zwischen Nachbarn und Geflüchtete durch Ausbau von Veranstaltungen, wo man ins Gespräch kommen konnte z.B. Gesprächskaffee, Computerkabinett, Kurse

-          Maßnahmen, wo Geflüchtete mit Bürgern und Initiativen Vorschläge entwickelt haben für Verbesserungen im Stadtteil (z.B. Fassade Schulturnhalle Marcana-Schule, Kinderkeller neu gestaltet)

-          Schaffung eines Bewohnerrates in der Unterkunft auch als Arbeitspartner

 

Mit Wegfall des Programms „Soziale Pfade“ wird es Veränderungen geben deshalb wird das Thema Verstetigung in den nächsten Jahren eine wichtige Rolle spielen.

Wie gehören die Geflüchteten da hinein? Im August wird es eine Bürgerversammlung dazu geben.

 

Frau Lautenschläger (Praktikantin) aus dem Quartiersmanagement wies nochmal darauf hin, dass das Thema Arbeit noch immer (aus ihrer Erfahrung) bei den russischsprechenden Migranten ein TOP 1 ist. (Anerkennung von Abschlüssen)


 
 

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