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Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle zum Beschluss des Senats zum Bau weiterer Unterkünfte für Geflüchtete

Pressemitteilung vom 15.02.2018

Die Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Dagmar Pohle, erklärt:

„Der Beschluss des Senats zum Bau weiterer Unterkünfte für Geflüchtete in den zwölf Berliner Bezirken ist die logische Konsequenz vorhergehender Beschlüsse, 60 modulare Unterkünfte in Berlin zu errichten, um die Unterbringung in Notunterkünften zu beenden. Die Aussage, dass die Festlegung von zwei Standorten mit dem Bezirk abgestimmt ist, kann ich nicht teilen. Telefonische Mitteilungen, welche Standorte im Bezirk als geeignet erachtet werden, sind weder eine Abstimmung mit dem Bezirk und schon gar keine Abstimmung mit dem Bezirksamt.
Ich erwarte, dass es zu einer Verständigung mit dem Bezirksamt kommt, wann und wie die neuen Unterkünfte geschaffen werden sollen und dass das zur Schließung der unsäglichen „Tempohomes“, in denen sich die Wohnbedingungen schwierig gestalten, führt. Dazu gehört für mich auch, dass endlich zügig vorhandene bauliche Mängel beseitigt und bei den im letzten Jahr an den Start gegangenen MUFs die noch offenen Bauarbeiten abgeschlossen werden, zum Beispiel die versprochene Lärmschutzwand an der MUF in der Paul-Schwenk-Straße und die Spielflächen in den „Tempohomes“ an der Zossener und der Dingolfinger Straße.“