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Zur Erinnerung- Hans Brass (1885-1959) - Werkschau aus fünf Jahrzehnten - Marzahn-Hellersdorfer Gespräch zur Geschichte am 08.12. – Ausstellung bis 23.01.

Pressemitteilung vom 01.12.2010

Hans Brass (1885-1959) – das Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf, Alt-Marzahn 51, 12685 Berlin, lädt in seiner Reihe „Marzahn-Hellersdorfer Gespräch zur Geschichte“ am Mittwoch, dem 08. Dezember um 19.00 Uhr in der Ausstellungsetage ein zu einer Werkschau aus fünf Jahrzehnten, verbunden mit einer Führung durch die Ausstellung. Die Führung übernimmt Stefan Isensee, Verfasser der Biografie „Hans Brass – Maler, Bürgermeister, Moralist“ und Autor der Ausstellung

Anhand der ausgestellten Bilder werden Einblicke in Brass’ romanhaft spannende Lebensgeschichte, seine künstlerische Denk- und Arbeitsweise und sein Werk gegeben. Ein bewegtes Stück Zeitgeschichte spiegelt sich im Schicksal eines ungewöhnlichen Menschen.

Ausstellung im Bezirksmuseum

Hans Brass (1885-1959) – Eine Werkschau aus fünf Jahrzehnten

Vom Frühjahr 1954 bis zu seinem Tod am 30. Mai 1959 lebte und arbeitete der Maler Hans Brass in Wuhlgarten bei Biesdorf. Zurückgezogen, ja isoliert vom Kunstbetrieb vollendete er hier sein Spätwerk in der Hoffnung, in ferner Zukunft Anerkennung zu finden. Dabei galt der Expressionist, Mitglied des „Sturm“ und der „Novembergruppe“, Mitbegründer der „Bunten Stube“ in Ahrenshoop, im Berlin der Zwanziger Jahre als hoffnungsvolles Talent. Während der Nazizeit als „entartet“ eingestuft, danach im Osten wegen seiner zu abstrakten Malerei ausgegrenzt, im westdeutschen Kunstbetrieb als zu realistisch ignoriert, geriet er nach 1949 fast völlig in Vergessenheit. Erst jetzt nimmt das Interesse an seinem originellen und phantasievollen Werk wieder zu. Die große Werkschau des Bezirksmuseums bietet die seltene Gelegenheit zu einem umfassenden Überblick über alle Schaffensperioden des Malers und informiert zugleich über sein romanhaft bewegtes Leben.

Ausstellungsort: Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf, Alt-Marzahn 51, 12685 Berlin
Ausstellungsdauer: 29. November 2010 bis 23. Januar 2011
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do 10 – 17 Uhr, Mi 10 – 19 Uhr, So 11 – 17 Uhr
23. Dezember und Wochenfeiertage geschlossen