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Zur Erinnerung - Hans Brass (1885-1959) – Eine Werkschau aus fünf Jahrzehnten - Ausstellungseröffnung im Bezirksmuseum am 28.11.

Pressemitteilung vom 19.11.2010

Das Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf, Alt-Marzahn 51, 12685 Berlin, zeigt vom 29. November 2010 bis 23. Januar 2011 die Ausstellung Hans Brass (1885-1959) – Eine Werkschau aus fünf Jahrzehnten. Sie wird am Sonntag, dem 28. November um14.00 Uhr eröffnet.

Vom Frühjahr 1954 bis zu seinem Tod am 30. Mai 1959 lebte und arbeitete der Maler Hans Brass in Wuhlgarten bei Biesdorf. Zurückgezogen, ja isoliert vom Kunstbetrieb, vollendete er hier sein Spätwerk in der Hoffnung, in ferner Zukunft Anerkennung zu finden. Dabei galt der Expressionist, Mitglied des „Sturm“ und der „Novembergruppe“, Mitbegründer der „Bunten Stube“ in Ahrenshoop, im Berlin der Zwanziger Jahre als hoffnungsvolles Talent. Während der Nazizeit als „entartet“ eingestuft, danach im Osten wegen seiner zu abstrakten Malerei ausgegrenzt, im westdeutschen Kunstbetrieb als zu realistisch ignoriert, geriet er nach 1949 fast völlig in Vergessenheit. Erst jetzt nimmt das Interesse an seinem originellen und phantasievollen Werk wieder zu. Die große Werkschau des Bezirksmuseums bietet die seltene Gelegenheit zu einem umfassenden Überblick über alle Schaffensperioden des Malers und informiert zugleich über sein romanhaft bewegtes Leben.

Ausstellungsort: Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf, Alt-Marzahn 51, 12685 Berlin
Ausstellungsdauer: 29. November 2010 bis 23. Januar 2011
Eröffnung: 28. November 2010, 14.00 Uhr
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do 10.00 – 17.00 Uhr, Mi 10.00 – 19.00 Uhr, So 11.00 – 17.00 Uhr, Wochenfeiertage geschlossen

Ein Foto liegt in der Pressestelle vor und kann gemailt werden.