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Opulenter Kunstkalender Mahlsdorf 2011 zum 666. Jahrestag der urkundlichen Erwähnung erschienen

Pressemitteilung vom 16.11.2010

Der Heimatverein Marzahn-Hellersdorf hat den Kunstkalender Mahlsdorf 2011 herausgegeben. Er möchte damit auf das bevorstehende Jubiläum 666 Jahre Mahlsdorf am 25. Januar 2011 hinweisen.
Der opulente farbige Kalender in A3-Format stellt Künstlerinnen und Künstler mit ihren Kunstwerken vor. Ausgewählt wurden nicht nur Werke der Malerei und Bildhauerei, auch Mahlsdorferinnen und Mahlsdorfer anderer Berufe und Berufungen schufen Kunstwerke, auf die der Kalender aufmerksam macht.
Beim Blättern erleben sicher nicht nur die Einheimischen so manche Überraschung. Zu den 14 vorgestellten Persönlichkeiten gehören der Bildhauer Erwin Kobbert (1909 – 1969), der sowohl das Nilpferd im damaligen Wernerbad als auch die Pelikanfamilie – sie befindet sich in der Villa Pelika – schuf. Der Kakteenzüchter Joachim Fiedler (1908 – 2004) – ein wahrer Künstler unter den Floristen – gestaltete viele Jahre auf dem Alexanderplatz ein einzigartiges Kakteenbeet. Und nicht nur dort, auch im Gutspark Mahlsdorf war sein Kakteen – Arrangement ein absoluter Hingucker.
Das Foto vom Selbstbildnis des Malers Walter Reisner (1879 – 1943) kann dank der Nachforschungen der Schülerinnnen und Schüler des Leonard-Bernstein-Gymnasiums erstmals gezeigt werden. Als sie die Stolpersteinverlegung für den jüdischen Künstler am Eichenhofweg 9, vorbereiteten, nahmen sie Verbindung auf zu seiner Großnichte Dorette Reissner-Schäfer, die das Foto zur Verfügung stellte.
Auf den „Orden des Lächelns“ war Gerhard Behrendt (1929 – 2006), der Schöpfer der Sandmännchenpuppe, besonders stolz. Zu Beginn der 1970er Jahre zog er mit seinem Filmteam nach Mahlsdorf. Hier entstanden bis 1993 die Sandmännchenrahmen für die Abendgrußsendungen, sowie eine Reihe von Puppentrickfilmen des Fernsehens.
Generationen von Kindern sind mit ihren liebevoll illustrierten Bilderbüchern groß geworden – auch Ingeborg Meyer-Rey (1920 – 2001) ist eine Mahlsdorferin.
Natürlich darf in solch einem Kalender Charlotte von Mahlsdorf (1928 – 2002) nicht fehlen – meisterhaft in ihrer Umgebung ins Bild gesetzt von der Fotografin Monika Uelze (1941 – 2000)
Eine Einschränkung hat sich der Heimatverein bewusst aufgelegt: Vorgestellt werden ausschließlich Persönlichkeiten, die bereits verstorben sind.

Durch einen hohen Anteil ehrenamtlicher Arbeit kann der Kalender zu 8,00 Euro verkauft werden. Zu beziehen ist er
- in der Buchhandlung Petras in Mahlsdorf, Fritz-Reuter-Str.
- in der Buchhandlung Biesdorf, Oberfeldstrasse
- in der Buchhandlung Kaulsdorf, Heinrich-Grüber-Strasse
Und natürlich beim Heimatverein, Telefon: 517 00 717.

Ein Foto liegt in der Pressestelle vor und kann gemailt werden.