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Bürgerbefragung „50 und älter in Marzahn-Hellersdorf 2010“ – wichtiger Fragebogen wird im Bezirk verteilt – Beantwortung bis 15.12. möglich

Pressemitteilung vom 10.11.2010

Viele Bürgerinnen und Bürger des Bezirkes erhalten in diesen Wochen einen umfangreichen Fragenbogen „50 und älter in Marzahn-Hellersdorf 2010“, in dem sie zu ihrer sozialen Lage, ihren subjektiven Befindlichkeiten und sozialen Erwartungen befragt werden. Der Hintergrund ist auch die demografische Entwicklung im einstmals jüngsten Berliner Bezirk: Marzahn-Hellersdorf altert zurzeit Berlinweit am schnellsten (Statistische Angaben dazu liegen in der Pressestelle vor und können gemailt werden) Da ein akuter Bedarf an Planungsdaten für die öffentliche Altenhilfe besteht, beauftragte das Bezirksamt das Sozialwissenschaftliche Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V. mit der Bürgerbefragung. Die Adressen der 12.000 ab 50-jährige Bürgerinnen und Bürger des Bezirks Marzahn-Hellersdorf wurden nach dem Zufallsprinzip vom Landesamt für Bürger und Ordnungsangelegenheiten bereit gestellt. Die Teilnahme an der Befragung ist anonym und erfolgt ausschließlich auf freiwilliger Basis. Sie begann Ende Oktober und endet im November.
„Wir bitten die Befragten, uns bis zum 15. Dezember ihre Antworten portofrei an die angegebene Adresse zurück zu schicken. Auch Nachzügler, die den Fragebogen etwas später losschicken, werden noch berücksichtigt. Der Fragebogen ist auch gültig, wenn nicht alle Fragen dieses umfangreichen Papiers beantworten worden sind“, erläutert die Projektleiterin Dr. habil. Pol. Hanna Haupt.
„Die Ergebnisse dieser Befragung“, so Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle, „fließen in die Sozialplanung ein. Außerdem stehen sie der öffentlichen Verwaltung, den Freien Trägern, Vereinen und interessierten Partnern, wie zum Beispiel Wohnungsbaugesellschaften, Pflegeheimen u. s. w., zur Verfügung. Im Sinne einer langfristigen und nachhaltigen Planung werden in die Befragung auch erstmalig Bürgerinnen und Bürger einbezogen, die in den kommenden 15 Jahren das Rentenalter erreichen. „Die ‚Jungen Alten’“, betont die Bezirksbürgermeisterin, „sind sehr aktiv, aber ihr materieller Spielraum wird teilweise beschränkt sein. Die öffentliche Altenpflege muss sich auf veränderte Bedürfnisse und Gegebenheiten einstellen. Je genauer wir die soziale Lage, die Erwartungen, Bedürfnisse und Befindlichkeiten erfassen, desto zielgerichteter können wir die Interessen der Einwohnerinnen und Einwohner berücksichtigen.“

Das Projekt wird finanziell unterstützt von der ALPENLAND Pflegeheime Berlin GmbH & Co. KG, der Wohnungsgenossenschaft Marzahner Tor eG., der Dr. Herrmann Linienverkehr GmbH & Co KG, dem Kursana Domizil Berlin-Marzahn, dem Kursana Domizil Berlin – Landsberger Tor und dem Fortuna Wohnungsunternehmen eG.

Weitere Informationen unter 030 28 30 55 64 oder hanna.haupt@sfz-ev.de