Von der „Berliner Gartenschau“ zu den „Gärten der Welt“ im Erholungspark Marzahn - Marzahn-Hellersdorfer Gespräch zur Geschichte am 13.01.

Pressemitteilung vom 29.12.2009

Von der „Berliner Gartenschau“ zu den „Gärten der Welt“ im Erholungspark Marzahn – das Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf, Alt-Marzahn 51, 12685 Berlin, lädt am Mittwoch, den 13.Januar um 19.00 Uhr ein zu einem Vortrag mit Lichtbildern von Gottfried Funeck, Landschaftsarchitekt.

Als im Raum Marzahn-Hellersdorf mit der Planung und dem Bau der Großsiedlungen begonnen wurde, erwiesen sich einige Flächen im Bereich des Wuhletals aufgrund ihrer Landschaftsstruktur als für die Bebauung wenig geeignet. Solche Flächen wurden aus dem Bebauungsplan ausgeklammert und für Aufforstungen und Freiflächen zur Erholung ausgewiesen. So entstand am Rande des Wuhletals als Geschenk zum 750. Geburtstag der Stadt Berlin 1987 eine Erholungslandschaft. Die „Berliner Gartenschau“ wurde in zweijähriger Bauzeit gestaltet und am 9. Mai 1987 eröffnet. 22.000 Besucher waren die ersten Gäste am Eröffnungstag. Das 21 Hektar große Gelände ist heute der „Erholungspark Marzahn“ mit den weit über den Bezirk hinaus bekannten „Gärten der Welt“.
Der Referent war maßgeblich an der Planung und Gestaltung des Geländes beteiligt und begleitet dessen Geschicke bis heute.