Verkehrsfreigabe von Bauabschnitten am 17.12. an der Rhinstraße

Pressemitteilung vom 16.12.2009

Am Donnerstag, den 17.Dezember um 12.00Uhr, werden an der Rhinstraße 68 (Parkplatz) 12681 Berlin, die Bauabschnitte von S-Bahnhof Friedrichsfelde-Ost bis Allee der Kosmonauten und Bahnbrücke bis Landsberger Allee für den Verkehr freigegeben.
Die Rhinstraße verbindet die Stadtbezirke Lichtenberg und Hellersdorf-Marzahn als Hauptverkehrsstraße mit zwei getrennten Richtungsfahrbahnen. Dabei wird die Straße im Ausbaubereich wegen ihrer Lage an Industriegebieten von starkem LKW-Verkehr frequentiert. Die Folge waren flächendeckende Tragfähigkeitsschäden und gefährliche Spurrinnenbildung. Die aus minderwertigem bituminösen Mischgut hergestellten Gehwege wiesen infolge Verwitterung und Alterung zahlreiche Gefahrenstellen auf.

Im Zuge einer gründlichen Erneuerung des südlichen Planungsbereiches zwischen S-Bahnhof Friedrichsfelde Ost und Allee der Kosmonauten wurden die zwei Fahrstreifen je Richtungsfahrbahn um einen Radfahrstreifen für den Fahrradverkehr erweitert. So wird die Funktion einer Hauptverkehrsstraße erfüllt und gleichzeitig das Radfahren ermöglicht. Auf der Westseite dieses Planungsabschnittes waren für den hier häufigen Bedarf an PKW-Parkraum, der durch die angrenzende Kleingartenanlage hervorgerufen wird, Parkbuchten vorgesehen und entsprechend hergestellt.

Im nördlichen Abschnitt zwischen Pyramidenring und Landsberger Allee wird der Radweg auf der Ostseite von der Fahrbahn getrennt geführt. Das ist erforderlich, weil hier die Verflechtung des Fahrzeugverkehrs eine Gefahr für Radfahrer darstellt.

Am 17.Dezember erfolgt die offizielle Verkehrsfreigabe dieses 1600 m langen Abschnittes der Rhinstraße. Dabei wurden neben dem Neubau der Fahrbahnen, Geh- und Radwege umfangreiche Instandsetzungsarbeiten an den Versorgungsleitungen der BWB, GASAG, Vattenfall, BVG u. a. durchgeführt. Außerdem wurden Straßenbäume gepflanzt und die Grünflächen neu gestaltet.
Während der Bauzeit gab es immer wieder Probleme und komplizierte Situationen, die zu meistern waren, um Baufortschritt, ÖPNV, Aufrechterhaltung des Anliegerverkehrs und Individualverkehr zu gewährleisten bzw. zu koordinieren. Durch das Zusammenwirken aller Partner wurde das Ziel erreicht.
Es wurden Baumittel in Höhe von rund 5 Mio. Euro umgesetzt. Verantwortlich für die Bauausführung war die Fa. EUROVIA Verkehrsbau Union, Niederlassung Berlin und ihre Partner. Unter Gesamtleitung des Tiefbauamtes Marzahn-Hellersdorf war mit der Bauleitung das Ingenieurbüro Wosnitza und Knappe aus Lichtenberg beauftragt.