Wie alles begann - Marzahn-Hellersdorfer Gespräch zur Geschichte am 14.01.

Pressemitteilung vom 30.12.2008

Das Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf, Alt-Marzahn 51, 12685 Berlin, lädt in seiner Reihe Marzahn-Hellersdorfer Gespräch zur Geschichte am Mittwoch, den 14. Januar um 19.00 Uhr ein zu „Wie alles begann. Vom doppelten Werden des Bezirks“ – einem Vortrag mit Lichtbildern von Dr. Renate Schilling, Historikerin.

Im Rahmen des 1971 von der SED beschlossenen Wohnungsbauprogramms der DDR sollten auch im Nordosten Berlins 30.000 neue Wohnungen und schließlich ein neuer Stadtbezirk entstehen. Das war die Idee. Wie wurde sie umgesetzt – zwischen Plan und politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen?
Gegründet wurde Marzahn am 5. Januar 1979 aus Teilen der Bezirke Lichtenberg und Weißensee mit den Ortsteilen Biesdorf, Hellersdorf, Kaulsdorf, Mahlsdorf und Marzahn und mit einem Industrie- und Gewerbegebiet. Geplant war zunächst der Bau von drei Wohngebieten, gebaut wurden schließlich acht mit fast 60.000 Wohnungen.
Warum wurde der ursprüngliche Plan in solchem Umfang überboten? Warum wurde 1986 beschlossen, einen weiteren neuen Bezirk, Hellersdorf, aus Marzahn auszugründen und aufzubauen? Neben diesen Fragen wird beispielhaft auf die Benennung von Straßen und Schulen in der Anfangszeit von Marzahn-Hellersdorf eingegangen.