"Saal der Empfänge" des Orientalischen Gartens im Erholungspark Marzahn wurde eröffnet

Pressemitteilung vom 08.08.2007

Die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, übergab heute den neuen „Saal der Empfänge“ des Orientalischen Gartens der Öffentlichkeit. Zugegen waren der Gesandter-Botschaftsrat des Königreichs Marokko, Reda El Merini sowie Dr. Lutz Spandau, Vorstand der Allianz Umweltstiftung, die das Projekt gefördert hat, die Staatssekretärin der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, Almuth Nehring-Venus, und Bezirksbürgermeisterin, Dagmar Pohle.

Mit dem neuen „Saal der Empfänge“ ist das Gesamt-Ensemble aus orientalischem Gebäude und Gartenhof vervollständigt. Der „Saal“ soll darüber hinaus ein Ort vielfältiger Begegnung werden, in dem Konzerte, Workshops, Seminare oder Feste stattfinden.
Der Bau wurde vom Land Berlin durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen mit Landes-, Bundes- und EU-Mitteln im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ gefördert. Die Komplementärfinanzierung erfolgte durch die Allianz Umweltstiftung. Zugegen waren der Architekt des Saals und des Gartens, Kamel Louafi und marokkanische Handwerker der Firma Andalous Design.

Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle dankte allen, die zum Bau dieses Kleinods beigetragen haben: „Damit steht unserem Bezirk ein äußerst exklusiver Raum, der seinesgleichen sucht, für die verschiedensten Veranstaltungen zur Verfügung. Dieses Jubiläumsjahr brachte uns einen Glanzpunkt nach dem anderen und wie man bei einem Spaziergang beobachten kann, ist auch im 21. Jahr kein Ende abzusehen. Dafür möchte ich der Grün Park und Garten GmbH und den vielen guten grünen Geistern des Parks herzlich danken.“
Die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer würdigte die Kunst des Architekten Kamel Louafi und der marokkanischen Handwerker und dankte der Allianz Umweltstiftung und dem Königreich Marokko für die Unterstützung. Die Gärten der Welt, so betonte sie, entwickeln sich auch zu einem wirtschaftspolitischen Faktor.
Bislang fehlte dem Orientalischen Garten das entsprechende Gebäude. Der neue Garten stellt diesen Bezug her und ermöglicht es, den Garten als geschmückten Hof eines Gebäudes zu erleben. Sowohl der Orientalische Garten als auch der „Saal der Empfänge“ wurden vom Architekten Kamel Louafi geplant. Die dekorative Ausschmückung mit Mosaiken, Fliesen und Holzschnitzereien hat die Firma Andalous Design aus Marokko gefertigt und eingebaut.
Von außen wirken der Garten und der neue Saal durch die einheitliche Höhe, Gestaltung und Farbgebung als zusammenhängendes Ensemble. Wie im Fall des Gartens enthüllt der neue Saal seine prächtige Ausstattung erst beim Betreten des Gebäudes. Der großzügige, ruhig wirkende Saal duftet angenehm nach Zedernholz, Licht fällt durch die zentrale Glaskuppel und lässt durch die verzierten Säulen und Bögen ein vielfältiges Spiel von Licht und Schatten zu. Nach und nach nimmt der Besucher die vielen dekorativen Details wahr – bunte Fliesen, wie sie in Marokko üblich sind, zieren die Wände, fein geschnitzte Kapitelle über den Säulen tragen die Decke mit der Glaskuppel. Typisch für die arabische Bauweise sind auch die Arkadengänge, die den gesamten Innenraum umgeben. Aus dem Halbschatten und der Ruhe des Hauses tritt der Besucher in den hellen Garten mit seinen Blumen, Palmen, Wasserspielen und blühenden Ziersträuchern.

Nähere Infos unter Tel.: 700906-20 oder www.gaerten-der-welt.de