Wichtige Informationen: COVID-19 (Coronavirus)

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, auf den folgenden Seiten finden Sie alle wichtigen Informationen zur aktuellen Lage, zusammengestellt vom Bezirksamt und dem Senat von Berlin:
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Corona-Info-Seiten vom Land Berlin | Corona-WARN-APP

Inhaltsspalte

Die Lichtenberger Ortsteile

Malchow, Falkenberg und Wartenberg

Windspiel "Jongleur" im Malchower Park
Bild: Bezirksamt Lichtenberg

Das städtebauliche Bild von Malchow, Wartenberg, Falkenberg wird in allen drei Dörfern durch landwirtschaftliche Höfe mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden aus der Gründerzeit geprägt, die sich um die alten Gutshöfe entwickelt haben. Besonders Radfahrer nutzen das* „Tor zur Barnimer Feldmark“* gern auch als Ausgangspunkt für Wochenendausflüge ins Berliner Umland. Das Dorf Malchow mit mehr als 600 Einwohnern ist kleinster Ortsteil von Lichtenberg und hat sich mit dem Naturschutzgebiet Malchower Aue ganz und gar dem Naturschutz verschrieben. So prägen der Grüne Campus Malchow mit dem Kinderbauernhof „Knirpsenfarm“ sowie die Naturschutzstation Malchow mit Veranstaltungen und dem jährlichen Storchenfest das Dorf.

Das modernste Tierheim Europas hat das Dorf Falkenberg mit seinen mehr als 1588 Einwohnern zu einer bekannten Adresse in Berlin gemacht. Auch die Dorfkate, ein fast 150 Jahre altes Gutsarbeiterhaus, als einzige erhaltene Lehmkate Berlins und der Förderverein Landschaftspark Hohenschön­hausen locken mit eigenen Veranstaltungen ins Informationszentrum „Barnimer Feldmark“. Die alte Feuerwache, die Humboldt-Gruft und die Katholische Kirche Sankt Konrad von Parzham sind als historische Sehenswürdigkeiten zugänglich. Mit der Fertigstellung des neuen Quartier auf dem Gutshof Falkenberg ist in den nächsten Jahren ein weiterer Zuwachs an Familien und Kindern in der Nachbarschaft zu erwarten.

Wartenberg mit seinen mehr 2.620 Einwohnern ist das größte und älteste der drei Dörfer. Es hat einen Anger, Dorfteich, Bauernkaten, Feuerwache mit Spritzenhaus (1902) und vom Friedhof her erklingen sogar die Glocken der vor Kriegsende gesprengten romanischen Kirche. Ein Teil der alten Dorfstraße und der Dorfanger stehen unter Denkmalschutz. Neue Häuser sind nahe des früheren Gutshofs entstanden, nicht weit weg von den Landschaftsparks Falkenberger und Wartenberger Feldmark. Dort grasen zottelige Hochlandrinder, die sich gern beobachten lassen. Sporthungrige können wandern, skaten oder vom S-Bahnhof Wartenberg aus auf dem europäischen Radwanderweg R1 bis nach Kopenhagen radeln.

Malchow, Falkenberg und Wartenberg auf Wanderrouten entdecken

Stadtteilprofil der OESPK

Neu-Hohenschönhausen Nord

Neu-Hohenschönhausen
Bild: Dirk Laubner

Die Großwohnsiedlung Neu-Hohenschönhausen feierte 2014/15 ihr 30-jähriges Bestehen. In den durch in Plattenbauweise hergestellten Wohngebäuden leben nördlich der S-Bahn in Neu-Hohenschönhausen mehr als 29.500 Menschen. Nicht weit weg vom S-Bahnhof Hohenschönhausen ragt der ovale Klinkerbau der Evangelischen Kirche zu Wartenberg empor. 150 Menschen passen in den im Jahre 2000 geweihten Kirchenneubau. Die Wohnanlagen angrenzend zum Landschaftspark „Wartenberger Feldmark“ und im Umfeld der modernen Jugendkunstschule sind durch einen älteren Bevölkerungsanteil gekennzeichnet. Im Falkenberger Stadtteil gibt es mit dem Abenteuerspielplatz „Fort Robinson“ und dem Naturraum der „Krugwiesen“ weitere Freizeit- und Sportmöglichkeiten. Für die nächsten Jahre ist auch von einer weiteren Bevölkerungszunahme durch ergänzende Wohnbebauung entlang der Falkenberger Chaussee auszugehen.

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Neu-Hohenschönhausen Süd

Studio im Hochhaus, fotografiert von Holger Herschel
Bild: Holger Herschel

Im Wohngebiet südlich der S-Bahnlinie wohnen mehr als 27.200 Menschen. Zentraler Anlaufpunkt für die Bewohnerschaft ist der Prerower Platz mit Einzelhandel, Ärztehaus und Kino. Kultureller Mittelpunkt ist die großzügige Anna-Seghers-Bibliothek mit Lichtenbergs erstem modernen Makerspace „Robo und Faden“, der als Lern- und Kreativraum zum Selbermachen einlädt und heute aus dem Kulturellen Leben im Kiez nicht mehr wegzudenken ist. Die Wohnungen sind Zuhause von vielen Familien mit Kleinkindern. Die Familienzentren, Jugendeinrichtungen wie auch Nachbarschaftshaus im Ostseeviertel mit Stadtteilzentrum und Begegnungsstätte bieten zahlreiche Angebote und Unterstützungen im Alltag. Die Schwimmhalle in der Zingster Straße, der Wustrower Park und der neu gestaltete Grünzug am Bahndamm bieten Platz für Spiel, Sport und Erholungsangebote. Auch die Galerie „Studio im Hochhaus“ lädt Kunstinteressierte in den Lichtenberger Norden ein.

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Alt-Hohenschönhausen Nord

Taborkirche in Alt-Hohenschönhausen, Foto von Holger Herschel
Bild: Holger Herschel

Die Bezirksregion ist geprägt durch den teilweise noch vorhandenen historischen Dorfkern des ehemaligen Dorfes Hohenschönhausen mit zahlreichen Denkmälern. Umgeben ist dieser Dorfkern von bis zu 20-geschossiger industrieller Bauweise. Die Plattenbaubestände sind durchgehend saniert. Im Westen, Norden und Nordosten schließen sich ausgedehnte Einfamilienhaussiedlungen und Kleingartengebiete an, der Osten und Süden wird durch großflächige Gewerbegebiete dominiert.

Die Bevölkerungszahl ist von 2015 bis 2018 um 12,2% gestiegen. Ein weiterer Zuwachs ist durch den Wohnungsbau und die Planungen in der Gehrenseestraße und um die Detlevstraße zu erwarten. Der Kieztreff in der Anna-Ebermann-Straße bietet neben Beratungs- und Bildungsangeboten auch Möglichkeit sich zu begegnen und gemeinsam aktiv zu werden. Der Anteil von Kindern und Jugendlichen liegt über dem bezirklichen Durchschnitt. Im Gebiet um die Hauptstraße leben überdurchschnittlich viele Menschen im Senior:innenalter. Der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund liegt mit 22,7% unter dem Berliner Durchschnitt.

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Alt-Hohenschönhausen Süd

Foto von Behn Martina mit dem Titel Skulptur 'Die Elegie' im Oberseepark
Bild: Martina Behn

Die Bezirksregion ist durch eine baulich sehr heterogene Struktur geprägt: von denkmalgeschützten Wohnensemblen der 20er und 30er Jahre, z. B. die „Flusspferdhofsiedlung“ über Einfamilienhaussiedlungen bis hin zu 11-geschossigen Wohnhäusern aus den 1970er Jahren entlang der Landsberger Allee. Aufgrund der guten öffentlichen Verkehrsverbindungen ist die Stadtmitte sehr gut erreichbar.

Die Konrad-Wolf-Straße stellt eine Hauptverkehrsachse zwischen dem alten Dorf Hohenschönhausen und dem Zentrum Berlins dar. Nördlich der Konrad-Wolf-Straße befindet sich das Gelände des Sportforums mit bundesweiter Bedeutung. Das Gebiet um den Obersee und Orankesee mit den angrenzenden Grünflächen weist einen überregional bedeutsamen Erholungscharakter auf.

Direkt am Obersee befindet sich das Mies-van-der-Rohe-Haus als Architekturdenkmal der Bauhaus-Architektur und als internationales Ausstellungshaus. Die Galerie 100 in der Konrad-Wolf-Straße zeigt wechselnde Ausstellungen bildender und angewandter Kunst. Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen in der Gensler Straße dokumentiert die Geschichte der Haftanstalt in den Jahren 1945 bis 1989 und arbeitet diese auf. Die Ausstellungen und Führungen werden von einem großen, internationalen Publikum wahrgenommen. In der Schöneicher Str. befindet sich der inklusive Bürgertreff „Gemeinsam im Kiez leben“, der ein breit gefächertes, Bildungs-, Beratungs- und Freizeitangebot für Menschen mit und ohne Behinderung bietet.

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Fennpfuhl

Fennpfuhl - Erholung
Bild: Bezirksamt Lichtenberg

Die Großsiedlung markierte 1972 den Beginn des Wohnungsbauprogramms der DDR in Berlin. Ein übergeordneter Grünzug, beginnend im Norden am Volkspark Prenzlauer Berg, zieht sich durch das Wohngebiet und setzt sich nach Süden Richtung Stadtpark Lichtenberg fort. Besonders beliebt bei Läufern, Radfahrern, Spaziergängern und Hundebesitzern ist der Fennpfuhlpark mit seinen schönen Laufwegen und dem Gewässer in seiner Mitte, der zum Verweilen einlädt. Nur wenige Gehminuten entfernt können sich Menschen in der Margarete-Steffin-Volkshochschule weiterbilden oder an der Schostakowitsch-Musikschule ein Instrument erlernen. Der Fennpfuhl weist mit dem Anton-Saefkow-Platz, dem Storkower Bogen und dem Castello-Center in der Landsberger Allee eine gute Infrastruktur auf und ist sehr gut mit dem ÖPNV an die Innenstadtbezirke angebunden. Die Vielfalt des Stadtteiles ergibt sich durch viele alteingesessene Mieter, die noch in den Wohnhäusern leben und immer mehr junge Familien, die es mittlerweile in den grünen Kiez zieht.

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Alt-Lichtenberg

Rathaus Außenbereich
Bild: Fotostudio Kontrast

Alt-Lichtenberg beherbergt wichtige, über den Bezirk hinaus bekannte, Einrichtungen: die beiden sehr gut angebundenen Bahnhöfe Frankfurter Allee und Lichtenberg, die Krankenhäuser Königin Elisabeth Herzberge und das Sana Klinikum Lichtenberg, sowie das Ringcenter bieten den Menschen eine gute Infrastruktur zum Wohnen und Leben. Berlins größtes Kinder- und Jugendtheater an der Parkaue und das Rathaus Lichtenberg mit der Galerie 100 sowie die Ateliers der HB 55 in der Herzbergstraße und andere Einrichtungen bieten eine abwechslungsreiche Kunst- und Kulturszene.

Zudem sind mit dem Dorfanger Loeperplatz mit der Kirche an der Möllendorffstraße und dem Gutspark die ältesten Zeugnisse Lichtenbergs hier zu finden. Besonders junge Familien und Kreative zieht es in den quirligen Kiez, direkt an den Friedrichshain angrenzt. Das Sanierungsgebiet Frankfurter Allee Nord gibt es seit 2013. Neben dem neu errichteten Wohnkomplex „Lindenhof“ mit über 500 Wohneinheiten werden insbesondere Park- und Erholungsflächen wie der Freiaplatz und der Rathauspark für Bewohnerinnen und Bewohner sowie und Besucherinnen und Besucher neugestaltet und aufgewertet. Im Landschaftsschutzgebiet Herzberge können Besucher:innen Schafsherden und Galloway-Rinder beobachten und auf der Stadtfarm lokale und nachhaltige Lebensmittelproduktion miterleben.

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Frankfurter Allee Süd

Urban II in Berlin - Barrieren überwinden - Kiezspinne
Bild: Bezirksamt Lichtenberg

Die Großsiedlung Frankfurter Allee wurde 1970-74 errichtet. Der in sich geschlossene Stadtteil wird durch die Großsiedlung sowie Gewerbebereiche im Osten und das Gewerbeareal Wiesenweg im Westen geprägt. Zahlreiche städtebauliche Maßnahmen haben zu einer guten Wohnqualität und einem hohen Sanierungsstand der Wohnhäuser beigetragen. Die klar abgegrenzten, nach innen orientierten Wohngruppen besitzen eine gute Ausstattung mit Gemeinwesenangeboten und ermöglichen Bewohner:innen ein idyllisches Wohnen im Grünen. Es gibt denkmalgeschützte Perlen zu entdecken, wie die Mauritiuskirche, die Schule in der Schulze-Boysen-Straße oder eine ehemalige Fabrikantenvilla in der John-Sieg-Straße. Die Bezirksregion Frankfurter Allee ist eine gute Wohnadresse für Familien mit Kindern und Senior:innen. Neben dem ruhigen und grünen Wohnumfeld ist auch die Nähe zum quirligen Kaskelkiez ein Standortvorteil. Ein besonderer Ort ist das Nachbarschaftshaus Orangerie, welches neben der Stadtteilarbeit viele bezirks- und berlinweite soziokulturelle Angebote schafft.

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Neu-Lichtenberg

Schrotkugelturm in der Victoriastadt
Bild: Bezirksamt Lichtenberg

Die Bezirksregion Neu-Lichtenberg beinhaltet zwei Planungsräume: Die Weitlingstraße (ist auch als Weitlingkiez bekannt) und die Victoriastadt und hat insgesamt 33.472 Einwohner (Stand: 31.1.2018). Der Name „Victoriastadt“ ist ein Ausdruck der engen Verbindung, die Ende des 19. Jahrhunderts zum Vereinigten Königreich unter seiner Regentin Königin Victoria bestand. Das historische Arbeiterquartier ist stark geprägt von Gründerzeithäusern. Der Kiez hat eine enorme Aufwertung mit einem fast kompletten Bewohneraustausch erfahren. Junge Familien, gut ausgebildet und situiert, oft in modernen Wirtschaftszweigen beschäftigt, prägen die Situation der Bewohnerschaft. Der Weitlingkiez, als ehemaliges Sanierungsgebiet, zeichnet sich durch unterschiedliche Eigentümer und Bebauungsstrukturen aus. Die Weitlingstraße konnte sich nach der Wende und dem Verlust von Laufkundschaft durch die Einschränkung des Zugverkehrs im Bahnhof Lichtenberg trotzdem als Geschäftsstraße behaupten. Der Weitlingkiez ist ein wachsendes und belebtes Stadtgebiet und steht neben der Victoriastadt unter der Milieuschutzsatzung.

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Friedrichsfelde Nord

002 - Schloss Friedrichsfelde
Bild: Bezirksamt Lichtenberg

„Friedrichsfeld Nord“ ist ca. 260 Hektar groß und umfasst den Altbaubestand an der Skandinavischen Straße, die Wohngebiete am Rosenfelder Ring, an der Gensinger Straße und nördlich des Tierparks an der Charlottenstraße sowie das gesamte Gelände des Tierparks. Die städtebauliche Struktur am Rosenfelder Rung wurde ca. 1978 bis 1984 mit Errichtung von elfgeschossigen Gebäudezeilen am südlichen und östlichen Gebietsrand sowie über die Rhinstraße hinweg auch durch das Wohngebiet an der Gensinger Straße erweitert. Friedrichsfelde ist den meisten Berlinern durch den vor mehr als 60 Jahren gegründeten Tierpark bekannt. Auf dem weitläufigen Gelände steht auch das 1695 erbaute und 1719 erweiterte Schloss Friedrichsfelde. Ihm war ein Barockpark vorgelagert, den Peter Josef Lenné im 19. Jahrhundert zu einem Landschaftsgarten umgestaltet hat. Heute umfasst das Parkgelände mehr als 115 Hektar und ist inzwischen der größte Landschaftstierpark Europas.

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Friedrichsfelde Süd

Die Splanemann-Siedlung in Friedrichsfelde (erbaut 1927/28) ist ein Beispiel modernen Bauens in Lichtenberg, Kulturkalender I/2016
Bild: Holger Herschel

Das sogenannte Lichtenberger Wohngebiet „Hans-Loch-Viertel“ entstand von 1961 bis 1966 als komplexes Neubauviertel mit ca. 5.000 Wohneinheiten für 15.300 Einwohnerinnen und Einwohner. Viergeschossige Wohnzeilen aus geschosshohen Großplatten dominieren das Wohngebiet. Das Wohngebiet Am Tierpark wurde als östliche Ergänzung des „Hans-Loch-Viertels“ errichtet und durch den gleichnamigen U-Bahnhof an die Innenstadt angeschlossen. Die „Splanemann-Siedlung“ – 1926 als erste Plattenbau-Siedlung in Deutschland nach Entwürfen von Martin Wagner nach den damals neusten bautechnischen Erkenntnissen errichtet – wurde in den letzten Jahren denkmalgerecht saniert.

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Rummelsburger Bucht

Rummelsburger Bucht - Wanderpfad zum See
Bild: Bezirksamt Lichtenberg

Wohnen am Wasser und doch zentrumsnah, dass macht den Stadtteil an der Rummelsburger Bucht aus. Eine Wohngegend mit viel Charme und Esprit. Das Paul und Paula Ufer erinnert an den gleichnamigen DEFA-Kultfilm, in dem der See den Rahmen für die legendäre Liebesszene war. Der See war stets prägend für dieses Gebiet. Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden die Norddeutschen Eiswerke. Im Winter wurde Natureis aus dem See gewonnen, dem damals reinsten Gewässer Berlins. Ende des 19. Jahrhunderts erfand Carl von Linde die Kältemaschine – das war das Aus für die Eiswerke.

Zwischen 1854 und 1859 entstand in Rummelsburg das Areal des Städtischen Friedrichs-Waisenhauses. Die beiden Knabenhäuser bieten heute großzügige Wohnungen, aber ihre Ursprungsnutzung ist noch erkennbar. Die ehemaligen Strafvollzugsanstalt Rummelsburg befand sich ebenfalls dort. Zahlreiche Eigenheime sind in diesen geschichtsträchtigen Bauten entstanden und lassen auf positive Weise die unrühmliche Zeit vergessen. Die Townhouses geben dem Ort einen modernen Charakter. Vermehrt zieht es junge Menschen an die Bucht, da auch eine kleine, feine Clublandschaft für das Berliner Nachtleben sorgt.

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Karlshorst

007 - Trabrennbahn Karlshorst
Bild: Bezirksamt Lichtenberg

In Karlshorst wurde Geschichte geschrieben. In der Nacht vom 8. und 9. Mai 1945 wurde die bedingungslose Kapitulation unterzeichnet und somit der zweite Weltkrieg beendet. Noch heute kann der ehrwürdige Saal im Deutsch-Russischen Museum besucht werden. Neben Fotografien, Filmen und zahlreiche historische Ausstellungstücken werden auch Führungen angeboten. Das Museum besitzt bundesweite Strahlkraft. In Karlshorst liegt auch Musik in der Luft – die Schostakowitsch Musikschule Lichtenberg zählt zu einer der größten kommunalen Musikschulen. In den Räumen des Theater Karlshorst erhalten Kinder und Jugendlichen ihren Musikunterricht. Auch das Kulturhaus ist Heimat für Kunst und Musik. Hier zeigen Jazz Größen von Nah und Fern ihr Können. Die Hochschule für Technik und Wirtschaft und die Katholische Hochschule für Sozialwesen sind Lehrstätten für Wissenshungrige. Ausgerüstet mit solidem Wissen können hier junge Menschen die Berufswelt erobern. Auf der Trabrennbahn genießen die Besucher:innen die spannende Atmosphäre gepaart mit einem Ausflug ins Grüne. Moderne Wohnanlagen treffen auf historische Bauten und bilden somit die charakteristische Landschaft in diesem beliebten Familienwohngebiet.

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