Wichtige Informationen zur Aktuellen Situation: COVID-19 (Coronavirus)

Sehr geehrte Bürger:innen, der Pandemiestab des Bezirksamtes Lichtenberg diskutiert regelmäßig in seinen Sitzungen über die Maßnahmen zur Eindämmung des COVID-19 (Coronavirus). Im Ergebnis gelten vorerst folgende Regelungen:
Info-Seite Bezirksamt Lichtenberg | WARN-APP | WirbleibenzuHause | Hilfsangebote

Land Berlin

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Sterbefall im Ausland - Beratung und Nachbeurkundung eines Sterbefalls am Standort Standesamt Lichtenberg / Sterberegister

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Aktuelle Hinweise zu diesem Standort

Zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus und zum Schutz der Bevölkerung und der Mitarbeitenden galten seit 18.03.2020 besondere Einschränkungen. Das Bezirksamt Lichtenberg hat in seiner Sitzung am 28.04.2020 ein „vorsichtiges Hochfahren“ der Verwaltungsdienstleistungen beschlossen.

Das Standesamt arbeitet derzeit in einem eingeschränkten Dienstbetrieb

Die Leistungserbringung erfolgt dabei für die Bürgerinnen und Bürger und für unsere Beschäftigten unter Einhaltung der derzeitig geltenden Arbeitsschutz- und Hygienestandards.
Weiterhin gilt die Minimierung von persönlichen Kontakten.
Der eingeschränkte Dienstbetrieb bedeutet, dass derzeit nur eine begrenzte Zahl an Terminen vergeben werden darf, um die Abstandsregelungen auch in den Wartebereichen einzuhalten. Zur Steuerung der Kundenströme können daher derzeit auch keine Termine vor Ort vergeben werden.
Bitte haben Sie Verständnis, dass immer nur eine begrenzte Anzahl von Personen in den Wartebereich (immer zu Ihrem Termin) eingelassen werden kann, um die Abstandsregelungen sicherzustellen. Dies erfolgt durch eine Sicherheitskraft.
Bei einer persönlichen Vorsprache bitten wir um die Einhaltung von Sicherheitsabständen im Wartebereich und Beachtung der Nies- und Hustetiketten.

Wir bitten Sie, vor Ort im Dienstgebäude zum Schutz unserer Beschäftigten und anderer Kund:innen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten

Derzeit gelten folgende Regelungen:

1. Eine persönliche Vorsprache ist daher derzeit nur in besonders begründeten Ausnahmefällen und nur nach individueller Terminvereinbarung möglich. Eine Bedienung spontan vorsprechender Kundinnen und Kunden erfolgt nicht.

Bitte beachten Sie, dass das Terminangebot derzeit weiterhin eingeschränkt ist.

2. Wir bitten, nur die unbedingt notwendigen Personen zum Termin zu erscheinen.
3. Beratungen/Auskünfte erfolgen ausschließlich telefonisch oder per E-Mail unter Angabe der telefonischen Erreichbarkeit. Bitte wenden Sie sich dazu direkt an das nachstehende E-Mail-Postfach.
4. Bitte nutzen Sie für Ihre Anliegen möglichst weiterhin den Postweg. Anträge und Unterlagen können auch in den Briefkasten des Dienstgebäudes Egon-Erwin-Kisch-Str. 106 eingeworfen werden. Zur besseren Zuordnung notieren Sie bitte auf dem Umschlag Angaben zum laufenden Vorgang. Die Bearbeitung erfolgt ebenfalls schriftlich.
5. Von allgemeinen Sachstandsanfragen bitten wir Abstand zu nehmen. Für dringende oder Notfälle nehmen Sie vorab per E-Mail Kontakt auf.
6. Das Standesamt/Sterberegister ist per E-Mail erreichbar.

Öffnungszeiten

Montag
09.00 - 12.30 Uhr (nur mit Termin)
Dienstag
10:00 - 13:30 Uhr (nur mit Termin)
Donnerstag
14:00 - 18:00 Uhr (nur mit Termin)

Zahlungsmöglichkeiten

Girocard
Am Standort kann nur mit girocard (mit PIN) bezahlt werden.

Sonstige Hinweise zum Standort

Wir bitten die Kunden mit Termin um rechtzeitiges Erscheinen (ca. 5 Minuten vorher).
Sie werden über Ihre Vorgangsnummer aufgerufen und können gleich im Warteraum Platz nehmen.
Der Aufruf erfolgt optisch und mit Signalton über die Aufrufanlage.

Sterbefall im Ausland - Beratung und Nachbeurkundung eines Sterbefalls

Ein Sterbefall ist im Ausland eingetreten und die verstorbene Person besaß die deutsche Staatsangehörigkeit. Es ist möglich, diesen Sterbefall nachträglich in ein deutsches Sterberegister eintragen zu lassen.
Eine Pflicht hierzu besteht nicht. Grundsätzlich werden ordnungsgemäß ausgestellte Sterbeurkunden aus dem Ausland in Deutschland anerkannt.
Der Eintrag in das deutsche Sterberegister kann jedoch von Vorteil sein. Berechtigte Personen können dann jederzeit vom Standesamt eine deutsche Sterbeurkunde erhalten.

Voraussetzungen

  • a) Die verstorbene Person hat in Deutschland gewohnt:
    Zuständig ist das Standesamt des Bezirkes, in dem die verstorbene Person zum Zeitpunkt des Todes ihren Wohnsitz hatte.
  • b) Die verstorbene Person hat nicht in Deutschland gewohnt:
    Zuständig ist das Standesamt, in dessen Bezirk die antragsberechtigte Person ihren Wohnsitz hat.
  • c) Weder a) noch b) trifft zu:
    Zuständig ist das Standesamt I in Berlin
    http://service.berlin.de/dienstleistung/326165/standort/311322/
  • Der Tod ist im Ausland eingetreten und die verstorbene Person
    • besaß die deutsche Staatsangehörigkeit
    • war asylberechtigt
    • war anerkannter ausländischer Flüchtling
    • war staatenlos
  • Antragsberechtigt sind bei einem Sterbefall
    • die Eltern
    • die Kinder
    • die Ehefrau / der Ehemann
    • die Lebenspartnerin / der Lebenspartner
    • sowie jede andere Person, die ein rechtliches Interesse an der Beurkundung hat.

Erforderliche Unterlagen

  • In jedem Fall im Original:
    • Personalausweis oder Reisepass der Antragstellerin / des Antragstellers
    • Ausländische Sterbeurkunde der verstorbenen Person
    • Geburtsurkunde der verstorbenen Person
  • Zusätzlich, wenn die verstorbene Person verheiratet, geschieden oder verwitwet war:
    • Eheurkunde / Heiratsurkunde oder aktuelle Abschrift des Eheregisters
    • rechtskräftiges Scheidungsurteil
    • Sterbeurkunde des Ehepartners
  • Zusätzlich, wenn die verstorbene Person in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebte, diese durch Beschluss aufgehoben oder durch Tod aufgelöst war:
    • Lebenspartnerschaftsurkunde oder aktuelle Abschrift des Lebenspartnerschaftsregisters
    • rechtskräftiger Aufhebungsbeschluss
    • Sterbeurkunde des Lebenspartners
  • Zusätzlich, wenn die verstorbene Person eingebürgert wurde:
    • Einbürgerungsurkunde oder Staatsangehörigkeitsausweis
  • Zusätzlich, als Nachweis des berechtigten Interesses:
    • Zum Beispiel Erbschein oder Grundbuchauszug
  • Weitere Hinweise:
    Ausländische Urkunden müssen durch eine in Deutschland beeidigte Dolmetscherin oder einen in Deutschland beeidigten Dolmetscher übersetzt werden.
    Für verschiedene Länder ist eine Überbeglaubigung (Apostille oder Legalisation) erforderlich. (http://www.justiz-dolmetscher.de)
    Diese Aufzählung ist nicht abschließend. Weitere Unterlagen können erforderlich sein. Wir helfen Ihnen gerne weiter (per Telefon, Email oder Fax).
  • Hier geht es zur Dolmetscher- und Übersetzerdatenbank

Gebühren

  • Antrag auf Nachbeurkundung: 40,00 Euro
  • Antrag auf Nachbeurkundung unter Berücksichtigung ausländischen Rechts: 80,00 Euro
  • Sterbeurkunde deutsch: 12,00 Euro
  • Sterbeurkunde mehrsprachig / international: 12,00 Euro
  • Beglaubigte Abschrift aus dem Sterberegister: 12,00 Euro
  • Jede weitere Urkunde derselben Art bei gleichzeitiger Ausstellung: 6,00 Euro

Hinweise zur Zuständigkeit

Zuständig ist das Standesamt des Bezirkes, in dem die verstorbene Person zum Zeitpunkt des Todes ihren Wohnsitz hatte. Hatte die verstorbene Person nicht in Deutschland gelebt, ist das Standesamt zuständig, in dessen Bezirk die antragsberechtigte Person ihren Wohnsitz hat. Gibt es keinen Wohnsitz in Deutschland, ist das Standesamt I in Berlin zuständig.
http://service.berlin.de/dienstleistung/326165/standort/311322/

Weitere zuständige Behörden für diese Dienstleistung im zentralen Service-Portal anzeigen.