Drucksache - DS/0917/VIII  

 
 
Betreff: Einen Kitaplatzpool für Betriebe in Lichtenberg schaffen
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Fraktion SPDBezirksamt
  BzStRin FamJugGesBüD,
Drucksache-Art:Antrag zur BeschlussfassungVorlage zur Kenntnisnahme (Zwb.)
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg von Berlin Entscheidung
20.09.2018 
22. Sitzung in der VIII. Wahlperiode der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg von Berlin überwiesen   
Jugendhilfeausschuss Entscheidung
02.10.2018 
22. Sitzung in der VIII. Wahlperiode des Jugendhilfeausschusses vertagt     
06.11.2018 
23. Sitzung in der VIII. Wahlperiode des Jugendhilfeausschusses vertagt   
04.12.2018 
24. Sitzung in der VIII. Wahlperiode des Jugendhilfeausschusses mit Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg von Berlin Entscheidung
21.02.2019 
27. Sitzung in der VIII. Wahlperiode der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg von Berlin ohne Änderungen in der BVV beschlossen   
Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg von Berlin Entscheidung
21.11.2019 
37. Sitzung in der VIII. Wahlperiode der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg von Berlin      

Sachverhalt
Anlagen:
Antrag SPD PDF-Dokument
BE JHA PDF-Dokument
VzK (Zwb.) PDF-Dokument

Die Bezirksverordnetenversammlung hatte beschlossen:

 

Das Bezirksamt wird ersucht, als großer Arbeitgeber im Bezirk Lichtenberg im Rahmen seines Bürodienstgebäudekonzepts Planungen für zusätzliche Kitaplätze für Beschäftigte des Bezirksamts zu erarbeiten und andere Arbeitgeber im Bezirk zu ähnlichen Planungen anzuregen. Es soll ebenfalls angeregt werden, dass sich Arbeitgeber hierfür zusammenschließen und mit Kitaträgern kooperieren.

 

Das Bezirksamt bittet die Bezirksverordnetenversammlung, Folgendes zur Kenntnis zu nehmen:

 

Das Bezirksamt bearbeitet die Ziele der Drucksache mit zwei Schwerpunkten:

 

Einerseits wird geprüft, unter welchen Bedingungen das Bezirksamt selbst als Arbeitgeber Kitaplätze für seine Beschäftigten schaffen könnte und andererseits wird die Vernetzung zwischen Lichtenberger Unternehmen und Kita-Akteuren zu diesem Thema vertieft.

 

Zu diesen Schwerpunkten sind folgende Sachstände zu berichten:

 

Das Bezirksamt arbeitet weiter an Vorüberlegungen im Rahmen der Standortplanungen für Alt-Friedrichsfelde 60, dort eine Kita zu errichten, die Betreuungsplätze für Beschäftigte des Bezirksamtes und auch Mitarbeiter*innen sowie Studierende der HWR zur Verfügung stellen könnte.

In diesem Zusammenhang erfolgte am 14.06.2019 durch das Facility Management eine Anfrage an die BIM, um zu prüfen, ob ein Grundstück am Standort Alt-Friedrichsfelde 60 zur Verfügung gestellt werden kann. Der Antwort vom 25.06.2019 ist zu entnehmen, dass eine Machbarkeitsuntersuchung ausgelöst werden soll und in diesem Zusammenhang geprüft wird, ob ein Kita-Standort in die Planung aufgenommen werden kann. Ein konkreter Zeitplan konnte von der BIM dafür nicht benannt werden.

 

Darüber hinaus ist das Jugendamt mit dem Träger der im unmittelbaren Umfeld von Alt-Friedrichsfelde 60 gelegenen Kita Charlottenstraße 3a darüber im Gespräch, ob auf dessen Grundstück ein zusätzlicher Kitabau entstehen könnte, der in Kooperation für Beschäftige des Bezirksamtes und der Hochschule Betreuungsplätze zur Verfügung stellen könnte. Der Träger prüft die Möglichkeit einer Erweiterung und würde im Fall einer Realisierung mit dem Bezirksamt über eine entsprechende Kooperation sprechen.

 

Zum Thema Kooperation mit Unternehmen im Kitabereich fand am 24.06.2019 im Jugendamt ein Gespräch statt. Eingeladen waren Vertretungen des Wirtschaftskreises Hohenschönhausen-Lichtenberg e.V. und der Agentur für Arbeit sowie von ProFam (Senatsprojekt MoKiS) und Wortlaut e.V. In diesem tauschten sich die Teilnehmenden über Möglichkeiten und Erfahrungen aus, wie Lichtenberger Unternehmen an der Bereitstellung von Kinder-Betreuungsplätzen beteiligt werden können. Die ProFam gGmbH – MoKiS ist durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familien beauftragt, zum Thema „Kinderbetreuung mit Unternehmen“ zu beraten. Es wurde verabredet, dass die Vertreterin des Wirtschaftskreises den Vorstand informiert und ggf. eine Informationsveranstaltung von ProFam mit Betrieben organisiert.

 

 

 
 

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