Auszug - Bericht des Bezirksamtes  

 
 
29. Sitzung in der VII. Wahlperiode des Ausschusses Kultur
TOP: Ö 3
Gremium: Kultur Beschlussart: erledigt
Datum: Di, 01.07.2014 Status: öffentlich
Zeit: 19:00 - 21:40 Anlass: ordentliche Sitzung
Raum: Museum Lichtenberg im Stadthaus
Ort: Türrschmidtstraße 24, 10317 Berlin
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis

Die Bezirksstadträtin für Kultur, Frau Beurich, begann ihren Bericht mit der Vorstellung und Verteilung zahlreicher aktueller kultureller Aktivitäten, darunter der Lichtenberger Kulturnewsletter, der Lichtenberger Kulturkalender für das dritte Quartal, d

Die Bezirksstadträtin für Kultur, Frau Beurich, begann ihren Bericht mit der Vorstellung und Verteilung zahlreicher aktueller kultureller Aktivitäten, darunter der Lichtenberger Kulturnewsletter, der Lichtenberger Kulturkalender für das dritte Quartal, das Programm der Lichtenberger Bibliotheken im Juli und August, eine Terminübersicht des Museums Lichtenberg im Stadthaus von Juli bis Dezember sowie das Kinderopernhaus 2014.

 

Außerdem informierte die Bezirksstadträtin über die Vorbereitung der 7. Langen Nacht der Bilder, die in diesem Jahr am 6. und 7. November stattfinden wird und in alleiniger Verantwortung des Bezirksamtes liegt. Die HOWOGE ist wieder als Sponsor mit im Boot. Für die Eröffnung der Langen Nacht der Bilder im Kulturhaus Karlshorst hat der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, sein Kommen zugesagt. Die ca. 50 Veranstaltungsorte beschränken sich diesmal auf den Bezirk Lichtenberg (in früheren Jahren gab es eine Kooperation mit dem Stadtbezirk Friedrichshain-Kreuzberg). Ende September soll das Werbematerial für die Lange Nacht der Bilder vorliegen.

 

Danach stellte Frau Beurich den Entwurf einer Gliederung des Kulturentwicklungsplanes für den Bezirk Lichtenberg für die Jahre 2015 bis 2020 vor. Die entsprechende Power Point-Präsentation ist Anlage zum Protokoll. Es ist geplant, den Entwurf des Kulturentwicklungsplanes in der November-Sitzung des Kulturausschusses zur Diskussion zu stellen. Dieser soll im ersten Quartal des Jahres 2015 verabschiedet werden. Einige Mitglieder des Kulturausschusses unterbreiteten gleich im Anschluss an die Präsentation erste Vorschläge für Ergänzungen. Angeregt wurde zum Beispiel eine Bestandsaufnahme des abgelaufenen Kulturentwicklungsplanes, eine deutlichere Akzentuierung der Kreativwirtschaft oder die Beschreibung der Kooperation und Zusammenarbeit von kommunalen und anderen Kultureinrichtungen. Eine stärkere Rolle sollten auch Theateraufführungen, die nicht vom Bezirksamt ausgehen, spielen sowie die etwas andere Kunst, zum Beispiel das Theater in der Max-Taut-Aula oder die Kulturstation im Königin-Elisabeth-Krankenhaus. Aufgeworfen wurde  auch die Frage, inwieweit solche andere Kunst vom Bezirksamt unterstützt werden kann. Kultur geht nicht ohne Ehrenamt. Das sollte ebenfalls in die Kulturentwicklungsplanung mit aufgenommen werden.

Die Bezirksstadträtin bedankte sich für die Hinweise, die sie so weit wie möglich aufgreifen will, und forderte die Ausschussmitglieder auf, den Gliederungsentwurf in ihren Fraktionen zu diskutieren und dem Bezirksamt gegebenenfalls weitere Vorschläge zu übermitteln.

 

Weitere Fragen waren die nach dem Grund für eine Sommerpause im Kulturhaus Karlshorst, nach Auswirkungen veränderter Arbeitsmarktpolitik (MAE-Kräfte) auf den Kulturbereich im Bezirk (siehe Große Anfrage 1162/VII), nach Problemen mit einer neuen Software im Bereich der Musikschule. Die Fragen wurden durch das Bezirksamt beantwortet.


 

 
 

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