Auszug - Besichtigung des Jugendfunkhauses und Gespräch mit der Leitung  

 
 
27. Sitzung in der VII. Wahlperiode des Ausschusses Kultur
TOP: Ö 3
Gremium: Kultur Beschlussart: erledigt
Datum: Di, 06.05.2014 Status: öffentlich
Zeit: 19:00 - 20:45 Anlass: ordentliche Sitzung
Raum: Jugendfunkhaus Berlin
Ort: Sewanstraße 43 A, 10319 Berlin
 
Wortprotokoll

Als Gastgeber begrüßten Frank Bielig und Joachim Recht die Mitglieder des Kulturausschusses und berichteten über die Arbeit und das Wirken des Jugendfunkhauses, dessen Trägerverein der Förderkreis Kunst, Kultur und Jugend e

Als Gastgeber begrüßten Frank Bielig und Joachim Recht die Mitglieder des Kulturausschusses und berichteten über die Arbeit und das Wirken des Jugendfunkhauses, dessen Trägerverein der Förderkreis Kunst, Kultur und Jugend e. V. ist. Das Jugendfunkhaus ist bereits seit 1995 aktiv und arbeitete zunächst an verschiedenen Standorten in Lichtenberg. Seit zehn Jahren befindet es sich in der Sewanstraße 43 A. In den vergangenen fünf Jahren fand ein inhaltlicher Wandel statt, die Projektjugendarbeit wurde um offene Jugendarbeit, Kultur, Kunst, Theater erweitert. Es gibt eine enge Zusammenarbeit mit den umliegenden Schulen, zum Teil Veranstaltungen mit 120 Schülerinnen und Schülern, Kurse, Workshops, Exkursionen, Präsentationen, über "Jugend für Europa" geförderte internationale Jugendprojekte. Das Jugendfunkhaus arbeitet aber auch in der Erwachsenenbildung. Das Haus beherbergt zwei Jugendinitiativen, bietet unter anderem Tanz-, Musikrhythmikkurs-, Siebdruck- und Radiokurse an und verfügt sogar über eine eigene Radiostation. Alle Aktivitäten sind mit intensiver Medienarbeit verbunden. Am 24. Mai finden von 12 bis 24 Uhr die "Lange Nacht der Familie" und parallel dazu das "Fest der Nachbarschaft" statt. Die Veranstaltungen sind speziell auf den Kiez ausgerichtet, alle Bewohner sind dazu eingeladen. Für den 17. Juli ist ein großes Fest in Verbindung mit internationaler Jugendarbeit geplant. Es gibt intensive Kooperationen mit anderen Trägern, mit Jugendeinrichtungen. Die Finanzierung des Projekts ist schwierig, beschränkt sich auf eine halbe Stelle. Die Akteure sind auf die Einwerbung von Drittmitteln angewiesen. Sie erhalten aber Unterstützung von vielen professionellen ehrenamtlichen Mitgliedern. Das Jugendfunkhaus ist Bestandteil der KULTschule, deren Existenz aus finanziellen Gründen gefährdet ist.

 

Nach den einführenden Erläuterungen nutzte der Kulturausschuss die Möglichkeit, sich bei einer Besichtigung des Hauses selbst ein Bild von der engagierten Arbeit zu machen. Der Kulturausschuss dankte seinen Gastgebern für ihre interessanten Ausführungen und wünscht dem Jugendfunkhaus für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg.

 
 

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