Auszug - Erarbeitung von Konzepten in Auswertung Monitoring Soziale Stadtentwicklung 2008  

 
 
41. Sitzung in der VI. Wahlperiode des Ausschusses Soziales/Mieterinteressen
TOP: Ö 5.2
Gremium: Soziales/Mieterinteressen Beschlussart: vertagt
Datum: Mi, 18.11.2009 Status: öffentlich
Zeit: 19:00 - 20:20 Anlass: ordentliche Sitzung
Raum: Stadtteilzentrum Lichtenberg Nord/Fennpfuhl
Ort: Landsberger Allee 180 D, 10369 Berlin
DS/1235/VI Erarbeitung von Konzepten in Auswertung Monitoring Soziale Stadtentwicklung 2008
   
 
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Fraktion DIE LINKE.Bezirksamt
   
Drucksache-Art:Antrag zur BeschlussfassungVorlage zur Kenntnisnahme (Abb.)
 
Beschluss

Aus dem Jugendhilfeausschuss lag noch keine Zuarbeit vor, sodass über die Kenntnisnahme noch nicht entschieden werden konnte

 

Aus dem Jugendhilfeausschuss lag noch keine Zuarbeit vor, sodass über die Kenntnisnahme noch nicht entschieden werden konnte.

 

Die Bürgermeisterin gab eine Zwischeninformation über den aktuellen Stand der weiteren Arbeit zum Thema:

-          Konstituierung einer Arbeitsgruppe aus Mitarbeiter/innen der Verwaltung und Akteuren/innen vor Ort unter Einbeziehung der Regionalen AG nach § 78, des Runden Tisches Gesundheit und des Jobcenters unter Einbeziehung des Welsekiezmanagements;

-          Schwerpunkte: Stabilisierung junger Familien, Kindergesundheit, Jobcenter-Maßnahmen;

-          Erarbeitung einer Geschäftsordnung, die u. a. klärt, wer wie über die Verteilung der Mittel entscheidet, angelehnt an die Erfahrungen mit dem Lokalen Aktionsplan im Weitlingkiez;

-          Erarbeitung entsprechender Kriterien für die Vergabe der Mittel;

-          Vorschlag für ein Entscheidungsgremium, bestehend aus Amtsleitern oder BA-Mitgliedern sowie Vertreter/innen der Ausschüsse der Bereiche Gesundheit, Soziales, Jugend, Weiterbildung, Schule, Kultur, Umwelt/Natur; im Dezember wird eine entsprechende Vorlage in die BVV eingebracht;

-          Ziel ist, die Entwicklung in den genannten Gebieten zu stoppen;

-          erstmalig erfolgt eine ressortübergreifende Zusammenarbeit bei der Verteilung von Projektmitteln.

 

Anregungen aus der Diskussion:

-          Es ist richtig, der Verschlechterung der Sozialstruktur auf der Ebene der Verkehrszellen entgegenzuwirken, die Aktivitäten – insbesondere die Entwicklung von Selbsthilfekräften – sollte aber über diese Gebiete hinausgehen;

-          darauf achten, dass bei der Vielfalt der Akteure nicht die dort lebenden Menschen aus dem Fokus geraten;

-          am wichtigsten: Leute in Arbeit bringen – dazu unbedingt das JobCenter einbeziehen, um Stadtteil nach vorn zu bringen – siehe z. B. Kiel;

-          Fokus auch auf Potenziale der Bürger/innen richten;

-          alle Möglichkeiten im Kiez für Treffpunkte nutzen, z. B. auch Schulen und Kitas.

 

 

 
 

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