Wichtige Informationen: COVID-19 (Coronavirus)

Corona-Info-Seite von Lichtenberg | Corona-Info-Seiten vom Land Berlin

Hinweis

Der Zugang zu den Dienstgebäuden des Bezirksamtes Lichtenberg ist nur unter Beachtung der 3G-Regelung möglich. Besucherinnen und Besucher müssen geimpft, genesen oder getestet (nicht älter als 24 h) sein. Es gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP 2-Maske.

Kultur in Lichtenberg

Newsletter November 2017

Michael Grunst

Liebe Leserinnen und Leser,
unser Bezirksmuseum will Ihnen die Lokalgeschichte interessant und unterhaltsam nahebringen und begibt sich dazu regelmäßig auf Spurensuche. Nun ist eine Ausstellung gestaltet worden, die auf die DDR-Geschichte im Kleinformat unseres Bezirks zurückschaut, Entwicklungen aufzeigt und die Erfahrungen und Erlebnisse der Menschen, die hier lebten und leben, sichtbar macht. Sie dürfen gespannt sein und sind herzlich zur Eröffnung am 17. November eingeladen.
In diesem Monat feiert das Keramikatelier Lichtenberg sein 30-jähriges Jubiläum. Die Künstlerinnen und Künstler, die in diesem Atelier die Keramikkurse für jährlich etwas 4000 Anfänger und Fortgeschrittene leiten, zeigen aus diesem Anlass eigene keramische Werke in einer Ausstellung im Ratskeller unseres Rathauses. Allen, die für Kontinuität und kreative Arbeitsergebnisse in dieser Einrichtung sorgen und mit ihrem Engagement die kulturelle Landschaft Lichtenbergs bereichern, gilt mein herzlicher Glückwunsch und Dank.
Ihr Michael Grunst
Bezirksbürgermeister

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LICHTENBERGER KULTUR IM INTERNET: www.kultur-in-lichtenberg.de | Lange Nacht der Bilder

KULTURHAUS KARLSHORST | MUSEUM LICHTENBERG | MIES VAN DER ROHE HAUS | GALERIE 100 |

RK – GALERIE | studio im HOCHHAUS | LICHTENBERG STUDIOS | KERAMIKATELIER

BIBLIOTHEKENANNA SEGHERS”, “ANTON SAEFKOW”, “EGON ERWIN KISCH”, “BODO UHSE

SCHOSTAKOWITSCH-MUSIKSCHULE | MARGARETE-STEFFIN-VOLKSHOCHSCHULE

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Kunst- und Kulturförderung in Lichtenberg - Termine und Fristen

Einsendeschluss für die Beantragung von Fördermitteln für künstlerische Vorhaben aus dem Bezirkskulturfonds sowie von Fördermitteln für Kooperationsprojekte zwischen Künstler*innen und jungen Menschen aus dem Projektfonds Kulturelle Bildung ist der 20.11.2017.
Informieren Sie sich auf unseren Internetseiten über die Förderbedingungen. Dort können Sie auch die Antragsformulare herunterladen und erfahren, wo Sie sich beraten lassen können.

neues Standardwerk über das Haus "Mies van der Rohe . Schlicht und ergreifend"

Das neue Buch über das Landhaus Lemke

Mies van der Rohe . SCHLICHT UND ERGREIFEND . Landhaus Lemke

lautet der Titel des gerade erschienenen Standardwerks über das Mies van der Rohe Haus. Auf knapp 140 Seiten wird über historische Dokumente, Baupläne und Fotografien zur Geschichte dieses Architekturdenkmals der Klassischen Moderne in der Oberseestraße 60 informiert. Das Buch beginnt mit einer neu entdeckten Fotoserie aus dem Archiv des Canadian Centre for Architecture, die 1933 von Howard Dearstyne, einem Schüler Mies van der Rohes am Bauhaus, aufgenommen wurde. Sie zeigt das Haus kurz nach dem Einzug der Bauherren Karl und Martha Lemke erstmals bewohnt. Der Band, erschienen im Verlag form + zweck, kostet 20 Euro.
Mies van der Rohe Haus | Oberseestraße 60 | 13053 Berlin | Telefon 030 97000618

Ruth Baumgarte, Selbstbildnis, 1944

Ruth Baumgarte. Herkunft_Prägung_Zäsuren

Ausstellungseröffnung am Freitag, 3. November, 19 Uhr

Die kulturhistorische Ausstellung über die Künstlerin Ruth Baumgarte (1923 – 2013) wird vom Bezirksamt in Kooperation mit der Kunststiftung Ruth Baumgarte präsentiert. Gleichsam am Originalschauplatz, im Stadtteil Karlshorst, in dem Ruth Baumgarte aufwuchs, werden historische Dokumente, künstlerische Arbeiten und Fotografien aus der Frühzeit der Künstlerin, bis ins Jahr 1946, gezeigt. Zur Einführung spricht die Kuratorin der Ausstellung, die Kunsthistorikerin Dr. Sandra Mühlenberend. Alexander Baumgarte, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, spricht ein Grußwort. Es musiziert das Romeo Franz Ensemble. Gleichzeitig wird das gleichnamige Buch über die Künstlerin mit Texten und zahlreichen Reproduktionen künstlerischer Werke vorgestellt. Die Publikation erscheint auf Deutsch und Englisch und kostet 25 Euro.
Kulturhaus Karlshorst | Treskowallee 112 | 10318 Berlin | Telefon 030 475940610

Szene aus "Beben"

Beben

Theater am Sonntag, 4. November, 19 Uhr

An der Kante der Welt sitzt ein Mann. Er zieht Menschen wie Spielfiguren aus seinen Manteltaschen, setzt sie aus und freut sich daran, wie sie sich bekriegen, hintergehen, töten, auslachen und im permanenten Onlinestatus nichts als die absolute Gegenwart feiern. Plötzlich rumort etwas, dröhnt. Aber niemand regt sich. Es rüttelt, schüttelt, aber alle machen weiter wie bisher. Zwischen TV, Twitter und Youtube führen sie ein sorgloses Dasein bis zu dem Moment, in dem es um alles geht: das Leben, den Tod, die Vergangenheit, die Zukunft. Weitere Vorstellungen am 4.12. und 13.12.2017 | Karten 13 €
Theater an der Parkaue | Parkaue 24 | 10367 Berlin

Landhaus Lemke, erbaut von Ludwig Mies van der Rohe

Landhaus Lemke in der Oberseestraße

mies verstehen

Führung am Sonntag, 5. November, 11.30 Uhr

Die Sonntagsführung durch Haus, Garten und Ausstellung. Das Landhaus Lemke am Ufer des Obersees wurde 1932 nach Plänen von Ludwig Mies van der Rohe erbaut. Heute ist es Baudenkmal und Ausstellungsort moderner Kunst. Eintritt 5 €, bis 16 Jahre frei.
Mies van der Rohe Haus | Oberseestraße 60 | 13053 Berlin | Telefon 030 97000618

Glasskulptur von Julius Weiland

Ausstellungsreihe "Glas"

Kuratorenführung am Sonntag, 5. November, 14 Uhr

Ein Gespräch über Glas und über die Ausstellung DEKOR UND DEFORMATION mit dem Künstler und Initiator der Reihe GLAS, Julius Weiland, und mit der Leiterin des Hauses, Wita Noack. Eintritt frei.
Mies van der Rohe Haus | Oberseestraße 60 | 13053 Berlin | Telefon 030 97000618

Horst Bosetzky

Horst Bosetzky

Horst Bosetzky "Die Brüder Sass – geliebte Ganoven"

Lesung am Montag, 6. November, 19 Uhr

Der Kriminalautor und Berliner Soziologieprofessor Dr. Horst Bosetzky liest aus seinem Buch über den Berliner Kriminalfall von 1926. Franz und Erich Sass kommen auf die geniale Idee, Banktresore mit Hilfe eines Schneidbrenners zu öffnen. Sie landen ihren ersten großen Coup, als sie durch einen Tunnel in die Stahlkammer einer Bank eindringen und 179 Schließfächer ausräumen. Kriminalsekretär Max Fabich kommt ihnen zwar auf die Spur, kann ihnen aber nichts Konkretes nachweisen. Als die Nazis an die Macht kommen, wird ihnen in Deutschland der Boden zu heiß und sie fliehen nach Dänemark. Als man sie schließlich ausliefert, werden sie bei der Überstellung ins KZ Sachsenhausen ermordet. Eintritt 4, ermäßigt 3 €
Anton-Saefkow-Bibliothek | Anton-Saefkow-Platz 1 | 10369 Berlin

Studio im HOCHAUS - Logo

Studio im HOCHAUS

"Vollkomfort" - Arbeiten von Seraphina Lenz und Sonya Schönberger

Ausstellungseröffnung am Dienstag, 7. November, 19 Uhr

Die Ausstellung vermittelt einen Einblick in die partizipative Kunst. Sie zeigt zum einen die Ergebnisse der Recherche von Sonya Schönberger, die in diesem Jahr die Bewohner*innen der Zingster Straße 25 befragt hat. 25 Interviews hat sie in einer Publikation zusammengefasst. Das Projekt wurde vom Bezirkskulturfonds gefördert. Das Buch ist in der Ausstellung zum Anfassen, Hineinlesen und als Installation zu erleben.
Zum anderen zeigt die Ausstellung einen Überblick über die partizipativen Arbeiten, die Seraphina Lenz seit 1999 in Berlin realisiert hat. Die künstlerische Umsetzung ihrer Ideen wird mit unterschiedlichen Medien sichtbar gemacht: Artefakte, Installationen, Fotos, Videos.
studio im HOCHHAUS | Zingster Straße 25 | 13051 Berlin | Telefon 030 9293821

Walter Plathe

Walter Plathe

"Ich habe nichts ausgelassen"

Autorenlesung am Mittwoch, 8. November, 19 Uhr

Walter Plathe erzählt aus seinem bewegten Schauspielerleben. Er gab den verführerischen Liliom, den schelmischen Schwejk, den tragischen Professor. In Filmen spielte er komische und ernste Rollen und im Fernsehen war er 17 Jahre lang der bodenständig-sympathische Landarzt. Walter Plathe, eine echte Berliner Pflanze, ein Typ mit Herz und Schnauze hält an seinem Credo fest: „Die Mutter vons janze ist das Theater“. Mit viel Humor erzählt der Volksschauspieler seine Lebensgeschichte. Eintritt 4, ermäßigt 3 €
Anna-Seghers-Bibliothek | Prerower Platz 2 | 13051 Berlin

Foto von Vinzent Jörß

Late Night Circus

Studiokonzert am Donnerstag, 9. November, 20 Uhr

In der neuen Reihe “Studiokonzert” werden junge Berliner Musiker auf die Bühne geholt. Diesmal die sechs Musiker vom Late Night Circus. Seit zwei Jahren machen die Schulfreunde gemeinsam Musik: Piano, Gitarre, Schlagzeug und dreistimmiger Gesang. Eintritt 3 €
Kulturhaus Karlshorst | Treskowallee 112 | 10318 Berlin | Telefon 030 475940610

Schwedenhaus

Foto von Elisabeth Richter-Kubbutat

Das entschwundene Land

Musikalische Lesung am Samstag, 11. November, 17 Uhr

Mit innigem Staunen erzählt Astrid Lindgren die Liebesgeschichte ihrer Eltern, Hannah in Hult und Samuel August von Sevedstorp, die als Kinder in einer Schulklasse sitzen, entgegengesetzte Wege gehen müssen und doch einander wieder begegnen. Schauspielerin Elisabeth Richter-Kubbutat und Susanne Stock (Akkordeon) lassen diese Geschichte lebendig werden. Eintritt 6, ermäßigt 3 €
Kulturhaus Karlshorst | Treskowallee 112 | 10318 Berlin | Telefon 030 475940610

Junior-Company 2016, Foto von Lothar Knopp

Patchwork on stage

Tanzfestival am Samstag, 11. November, 18 Uhr

für junge Kreative mit der Tanzcompany Flatback and cry e.V. und Gästen. „Bühnenfrischlinge“, junge Amateurcompanies, in Ausbildung befindliche Tänzer und junge Profitänzer erobern die Bühne und zeigen ihr Können: Anna Axmann, Evgenia Itkina, Cecile Ströhla & Franziska Willenbacher, Alexandra Herer, Beatrice Perini & Paola Zadra, Damoon, Flatback and cry e.V., MARAMEO Berlin e.V., Moderne Tanzgruppe Tabea Tettenborn, Papillon Tanzstudios, SR&Company tanzbasis, Tanzprojekt „akzepTANZ“ | auch am 12.11.2017 | Eintritt 11, erm. 8 €
Max-Taut-Aula | Fischerstr. 34 | 10317 Berlin | www.flatback-and-cry.de

Wilder Sonntag, Workshop am Theater Parkaue

Party am Theater

Wir sind zurück!

Einweihungsparty am Sonntag, 12. November

für Familien, Freund*innen und Nachbar*innen: Auf drei frisch sanierten Bühnen will die Parkaue mit euch das eigene Haus feiernd zurückerobern! Ganz nach dem Motto »Die Zukunft ist jetzt« werden am Familiensonntag auf verschiedenste Art und Weise mögliche Formen von Zukunft ausprobiert! Ob auf den Bühnen, im Saal und den Foyers, im Atrium, in der Kantine, auf den Höfen, in verschlungenen Seitenwegen – Überraschungen wird es vielerorts geben, nicht nur auf allen drei Bühnen, sondern im gesamten Haus!
Theater an der Parkaue | Parkaue 24 | 10367 Berlin

Buchcover "Der Todesmeister" von Thomas Ebel

erschienen bei blanvalet

Krimimarathon Berlin-Brandenburg

Autorenlesungen am Dienstag, 14. November, 19 Uhr

Thomas Elbel liest aus seinem Thriller “Der Todesmeister“. Im Internet tauchen Videos von jungen Mädchen auf, die auf grausame Art und Weise zu Tode gequält werden. Der junge Kommissar Viktor von Puppe steht unter Druck… Eintritt 4, erm. 3 €
Bodo-Uhse-Bibliothek | Erich-Kurz-Str. 9 | 10319 Berlin | Telefon 030 5122102

Max Bentow liest aus seinem jüngsten Krimi “Das Porzellanmädchen“ über eine Thrillerautorin, die den Horror selbst erlebt hat. Eintritt 4, erm. 3 €
Anna-Seghers-Bibliothek | Prerower Platz 2 | 13051 Berlin | Telefon 030 92796440

Großsiedlung Hohenschönhausen

Großsiedlungen im Spiegel der Zeit

Vortrag am Mittwoch, 15. November, 19 Uhr

In der Vortragsreihe spricht Dr. phil. Ulrich Hartung über “Neu-Hohenschönhausen – Planung und Bau eines Ostberliner Stadtbezirks”. Die mit den Namen verschiedener Entwerfer (Otto Rauter, Wolf Eisentraut, Hans Kollhoff u. A.) verbundenen Einzel- und Typenbauten in ihrer Farb- und Freiflächengestaltung werden untersucht, denn sie geben die Grundlagen für die Planungen der Zukunft.
studio im HOCHHAUS | Zingster Straße 25 | 13051 Berlin | Telefon 030 9293821

Eugen Ruge, fotografiert von Frank Zauritz

Literatur am Fenster

Autorenlesung am Mittwoch, 15. November, 19.30 Uhr

Der Schriftsteller Eugen Ruge im Gespräch mit Martin Jankowski über sein Buch “Follower”. Ein Familienroman, in dem es um die nächste Generation geht, um die Zukunft, die bereits begonnen hat. Eintritt 6, ermäßigt 3 €
Kulturhaus Karlshorst | Treskowallee 112 | 10318 Berlin | Telefon 030 475940610

Aquarell von Jürgen Villmow

Neues vom Paradies - Malerei von Jürgen Villmow

Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 16. November, 19 Uhr

Jürgen Villmow ist Maler/Grafiker, Architekt und Dozent, lebt und arbeitet in Rosenthal und Berlin. Der Diplom-Ingenieur studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und erhielt 1986 einen Lehrauftrag an der Hochschule für Architektur und Bauwesen. In Berlin gründete er 1988 das Atelier für Kunst und Architektur. Studienaufenthalte führten ihn in die Sowjetunion und in die USA, nach Bulgarien, Italien, Griechenland und Südfrankreich. Er betreibt auch eine kleine Galerie in Brandenburg, in der Ausstellungen von ihm und Künstlern seiner Generation zu sehen sind. Viele aktuelle Arbeiten thematisieren die Flüchtlingssituation, meist wird das Medium Aquarell bevorzugt. Ausstellung vom 17.11. bis 21.12.2017
Galerie Ost-Art | Giselastraße 12 | 10317 Berlin | Telefon 030 5139749

Keramikkurs

Arbeiten mit Ton im Keramikatelier Lichtenberg

30 Jahre Keramikatelier

Ausstellungseröffnung am Freitag, 17. November, 18 Uhr

Skulpturen, Objekte und Gefäße, Skizzen und Zeichnungen von André Bauersfeld, Ulrike Bläsing, Barbara Dietzel, Henry Gramann, Emerita Pansowová, Albert Ricken und Eva-Maria Storch. Es erklingt Musik der Swing-Band Mike Penny & his Moonshiners.
Anlässlich des 30jährigen Jubiläums der Keramikateliers in der Frankfurter Allee 203 zeigen Bildhauer*innen und Keramiker*innen, die seit Jahren die Grund- und Spezialkurse betreuen, ihre eigenen Arbeiten. Im Keramikatelier lernen Menschen jeden Alters unter professioneller Anleitung mit Ton zu arbeiten, Gegenstände nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Anfänger sammeln in Grundkursen erste Erfahrungen, Fortgeschrittene arbeiten in Spezialkursen auf hohem künstlerischem Niveau. Ausstellung bis 05.01.2018
rk – Galerie für zeitgenössische Kunst im Ratskeller Lichtenberg | Möllendorffstr. 6 | 10367 Berlin | Telefon 030 902963713

Einladungskarte, das Bild zeigt Alt-Friedrichsfelde, Ecke Rhinstraße

Die DDR im Kleinformat - Alltag und Diktatur in Berlin-Lichtenberg

Ausstellungseröffnung am Freitag, 17. November, 19 Uhr

Zur Ausstellung spricht Dr. Thomas Thiele, Museumsleiter. Der Liedermacher und Autor Heinz Bomberg stellt sein Programm „Vom zärtlichen Grün“ vor. Die neue Sonderausstellung führt am Beispiel ausgewählter Themen aus dem Alltags-, dem kulturellen und politischen Leben in Lichtenberg in die Zeit zwischen 1945 und 1990 zurück. Dem damaligen Stadtbezirk hatte die SED-Diktatur in besonderer Weise ihren Stempel aufgedrückt: Hier hatte nach dem 2. Weltkrieg die Sowjetische Militärverwaltung ihren Sitz, später wurde die Zentrale des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) errichtet. Jedoch hat der Alltag in den historischen Quellen sowie in Erinnerungen und Erfahrungen der früheren Bewohner mehr hinterlassen. Darüber berichtet diese Ausstellung und lässt Lichtenberg als Abbild einer „DDR im Kleinformat“ erkennbar werden. Ausstellung bis 01.04.2018
Museum Lichtenberg im Stadthaus | Türrschmidtstraße 24 | 10317 Berlin | Telefon 030 5779738812

Musikschul-Band, fotografiert von Ulrich Mann

Rockbühne

Konzert am Freitag, 17. November, 19 Uhr

Die Schostakowitsch-Musikschule veranstaltet auch in diesem Jahr wieder ihr traditionelles Rockspektakel. Auf der “ROCKBÜHNE 2017” erproben sich sowohl junge als auch erfahrene Bands der Musikschule. Eintritt 3 €
Kulturhaus Karlshorst | Treskowallee 112 | 10318 Berlin | Telefon 030 475940610

Logo Das Weite Theater

Das Weite Theater

Der Allerneuste Erziehungsplan

Theaterpremiere am Freitag, 17. November, 20 Uhr

Was in der Physik ganz logisch ist, kann in der Erziehung nicht falsch sein. Professor päd. C.J. Levanus ist überzeugt: Gemäß dem physikalischen Gesetz der Kompensation und des Ausgleichs erreicht man beim Kinde die Tugend: Setze dem Kind das Schlechte vor und bewege es so zum Guten. Mit Berufung auf den “Allerneusten Erziehungsplan“, den Heinrich von Kleist verfasst hat, erleben sie mit Professor päd. C.J. Levanus und seiner Assistentin C. Schmidt eine geniale Er- und Beziehungsberatung. Regie: Hans-Jochen Menzel. Auch am 18.11.2017 | Karten 13.50 €
Das Weite Theater | Parkaue 23 | 10367 Berlin | Telefon 030 9917927

The Alligators of Swing

Alligators of Swing

Jazz Treff Karlshorst am Samstag, 18. November, 20 Uhr

Ein Trio ohne Schlagzeug. Die drei Alligatoren aus Franken verbinden die Leichtigkeit des Swing mit den tiefen Gefühlen des Blues und der Kraft des Boogie Woogie. Die Musik von Nat Cole, Ray Charles oder Louis Jordan war der Auslöser. Elegant und pfiffig schnitten sie eigene sowie Kompositionen aus den 1940/50er Jahren auf ihre Trio-Besetzung zu. Swingin’ the Blues, shakin’ the Boogie! Reservierungen unter 030 5676892, Eintritt 13, ermäßigt 3 €
Kulturhaus Karlshorst | Treskowallee 112 | 10318 Berlin | Telefon 030 475940610

Schloss Friedrichsfelde

Wahre Kunst bleibt unvergänglich - Ludwig van Beethoven Konzertreihe

Konzert am Sonntag, 19. November, 15 Uhr

“Je größere Fortschritte in der Kunst man macht, desto weniger befriedigen einen seine ältern Werke”, schrieb Beethoven an Friedrich von Matthisson. Der aus Indien stammende Pianist Pervez Mody stellt in seiner Konzertreihe die Klavierwerke Beethovens aus verschiedenen Schaffenszeiten gegenüber. Diesmal die Sonate Nr. 8 op. 13 in c-Moll “Pathetique”, die Sonate op. 2 sowie Variationen und Tänze. Eintritt 25 € inkl. Begrüßungssekt
Schloss Friedrichsfelde | Am Tierpark 125 | 10317 Berlin | Telefon 030 51531407

Die Nähmaschine, Bild von Felix Mutter

Ahnengalerie XIX

Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 23. November, 16 Uhr

Die Malgruppe “Leser malen – Maler lesen“ unter Leitung von Marianne Höhne präsentiert ihre Ahnengalerie inzwischen schon zum 19. Mal und zeigt die besten künstlerischen Ergebnisse ihrer Arbeit.
Ausstellung vom 22.11.2017 bis 09.01.2018
Anna-Seghers-Bibliothek | Prerower Platz 2 | 13051 Berlin

Titelbild des Films von Klaus-Dieter Gralow

Verborgen in der Wüste

Dokumentarfilm am Donnerstag, 23. November, 18 Uhr

Ein spannender Film über die Entdeckung der ältesten Kunst Afrikas, die der renommierte Archäologe Dr. W.E. Wendt 1969 in Namibia machte. Eine Expedition führt durch die bizarre Wüstenlandschaft von der Fingerklippe bis zum Oranje-Fluss. Auf dem Weg zu verschiedenen Fundstellen erfährt der Zuschauer mehr über die Entdeckung, Deutung und Datierung der rätselhaften Felsbilder und die Geschichte ihrer Schöpfer. Die Dokumentation von Klaus-dieter Gralow wird präsentiert von H.-W. Stegemann, Agentur der Künste. Eintritt 2 €
Bodo-Uhse-Bibliothek | Erich-Kurz-Str. 9 | 10319 Berlin | Telefon 030 5122102

Museum Kesselhaus

Museum Kesselhaus

"Fegefeuer" - Kunst von Mathias Roloff

Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 23. November, 19 Uhr

Der Lichtenberger Künstler Mathias Roloff zeigt seine Arbeiten im Kesselhaus.
Ausstellung bis 22.12.2017
Museum Kesselhaus Herzberge | Herzbergstraße 79 | 10369 Berlin | Telefon 030 54722424

"Zinnober in der grauen Stadt"

Wilder Samstag

Theaterfest am Samstag, 25. November, 17.30 Uhr

Der Herbst ist da. Für die Parkaue heißt das: Kampfansage an graue Tage. Mit Phantasie und Farbe wird beim “Wilden Samstag“die Kraft der Farbe gefeiert! Inspiriert vom Maler Zinnober, der gemeinsam mit den Kindern Paula und Jonas gegen das Großstadtgrau kämpft, greifen die Zuschauer im Anschluss an die Sonntagsvorstellung von “Zinnober in der grauen Stadt“ zu Pinsel und Spraydose und verteilen ihre leuchtenden Spuren in der Umgebung des Theaters. So bringt nicht nur das gelb-orange Herbstlaub Farbe in die kürzer werdenden Herbsttage. Für Kinder ab 4.
Theater an der Parkaue | Parkaue 24 | 10367 Berlin

Paul Brody, fotografiert von Elena Graupe

Paul Brody's Sadawi

Jazz Treff Karlshorst am Samstag, 25. November, 20 Uhr

Jüdische Tradition, Diaspora, osteuropäische Vorfahren: Der US-Trompeter Paul Brody verschmilzt seine Geschichte mit der Berlins in einer expressiven, zugleich traditionsbewussten Musik. Paul Brody (tp), Christian Dawid (cl), Christian Kögel (g), Martin Lillich (b), Michael Griener (dr). Reservierungen unter 030 5676892, Eintritt 13, ermäßigt 3 €
Kulturhaus Karlshorst | Treskowallee 112 | 10318 Berlin | Telefon 030 475940610

"Dienststelle T", Grafik von W. Habrich

Bücherwelten - Druckgrafiken und Zeichnungen

Grafik-Verkauf am Mittwoch, 29. November, 15 Uhr

Künstler führen vor, wie Kaltnadelradierungen entstehen und bieten Grafiken zum Verkauf. Anlässlich des 550. Todestages von Johannes Gutenberg im nächsten Jahr hat das Graphik-Collegium Berlin e.V. einen Kalender mit Werken von Mitgliedern rund um das Thema Bücher und Lesen herausgegeben. Die Originalarbeiten werden in der Bibliothek in einer Ausstellung vom 02.11.2017 bis 31.01.2018 gezeigt. Der Kalender kann erworben werden.
Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek | Frankfurter Allee 149 | 10365 Berlin

Grafik von Klaus Rähm

Typografik: Denkanstöße mit Bildern für Alphabeten

Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 30. November, 18 Uhr

Der Grafiker Klaus Rähm stellt eine Auswahl seiner Arbeiten aus. Zitate von Künstlern und Literaten sind seine Spezialität. Die Motive laden förmlich dazu eine, die Sprache immer wieder neu zu entdecken. Zur Eröffnung musiziert Gerold Gnausch, Solosaxofonist der Komischen Oper Berlin. Ausstellung bis 28.02.2918
Bodo-Uhse-Bibliothek | Erich-Kurz-Str.9 | 10319 Berlin

Der Poetry Slammer Frank Klötgen

Poetry Slam

Soloabend am Donnerstag, 30. November, 20 Uhr

Frank Klötgen, der erste deutsche Profi-Poetry-Slammer, tourte einmal rund um den Globus um seine Pensionierung mit einer einzigartigen Tour zu zelebrieren. Von der Keimzelle des Slams in der „Chicagoer Green Mill Restaurant and Bar“ bis ins ferne Madagaskar. Jetzt macht er eine Zwischenlandung im Kulturhaus Karlshorst mit seinem Buch “SLAMMED! – 1 Jahr, 149 Poetry Slams zwischen Hawaii und Madagsakar“. Den musikalischen Rahmen bilden Klötgens gefühlte Übersetzungen alt bekannter Hits. Eintritt 10, ermäßigt 3 €
Kulturhaus Karlshorst | Treskowallee 112 | 10318 Berlin | Telefon 030 475940610

Die Einladungskarte zur Kunstversteigerung 2017 zeigt die Arbeit "o. T." von Kiyoshi Awazu

"Kinder von Tschernobyl"

Kunstversteigerung am Freitag, 1. Dezember, 19 Uhr

Die 23. Kunstversteigerung zugunsten der Aktion »Kinder von Tschernobyl« steht unter der Schirmherrschaft von Michael Grunst, Bezirksbürgermeister, und von Dr. Bertold Höcker, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Berlin Stadtmitte. Auktionator: Helmut Müller | Vorbesichtigung der Exponate vom 27. bis 29. November, 10-18 Uhr in der Galerie und auf der Website www.aktionskreis-kinder-von-tschernobyl.de Eine Veranstaltung des Aktionskreises Evangelischer Kirchengemeinden “Kinder von Tschernobyl” in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt, dem Graphik-Collegium Berlin e.V., dem Druckgraphik-Atelier Hartwig und dem Verein Berliner Künstler e.V.
rk – Galerie für zeitgenössische Kunst im Ratskeller Lichtenberg | Möllendorffstr. 6 | 10367 Berlin | Telefon 030 902963713

Laufende Ausstellungen

Cars Into Bicycles: Martin Kaltwasser/Folke Köbberling

Thorsten Goldberg, Martin Kaltwasser

In seinen Arbeiten stellt Thorsten Goldberg das Konzept der Ortspezifität in Frage. Der Ort wird bei ihm auf einen Punkt reduziert, von dem aus unsere Gedanken in die Ferne schweifen und dem eigentlichen Ort entfliehen können. Es ist jene Verschränkung konkreter Ortsbezogenheit und utopischer Konstruktion, die sein Werk auszeichnet.
Martin Kaltwassers Arbeiten im öffentlichen Raum sind ortsbezogen und verbinden Recherche mit prozessorientierten, räumlichen, objekthaften, architektonischen Umsetzungen. Sie bilden oftmals eine „Ästhetik des Widerstands“ gegen die Zerstörung und Verrohung des öffentlichen Raums. Ausstellung bis 01.11.2017
studio im HOCHHAUS | Zingster Straße 25 | 13051 Berlin | Telefon 030 9293821

Julius Kurth

Julius Kurth, historisches Foto

Julius Kurth – Strahlkraft von Wissen und Glauben

Mit der Ausstellung reiht sich das Museum in das vielfältige Programm zum 500. Reformationsjubiläum ein. Vorgestellt wird das Wirken eines außergewöhnlichen Geistlichen, der neben seinem seelsorgerischen Auftrag auch die Verbreitung von Wissen, das Sammeln von Kunst sowie die eigene Produktion von Kunst zu seinen Aufgaben machte. Julius Kurth wirkte ab 1910 25 Jahre lang als Pfarrer der Taborgemeinde in Hohenschönhausen. Ausstellung bis 05.11.2017
Museum Lichtenberg im Stadthaus | Türrschmidtstraße 24 | 10317 Berlin | Telefon 030 5779738812/18

Echoes - Logo

ECHOES - Ein Dialog zwischen Kansas City und Berlin

13 Künstler*innen aus Kansas City, USA, und Berlin:
Corey Antis, Jake Blaschka, Kelly Clark, Jonah Criswell, Scott Dickson, Alexander Klenz, Stephane Leonard, Maximilian Marcoll, Nicole Mauser, Ahram Park, Eckart Pscheidl-Jeschke, Sinta Werner, Jim Woodfill
Künstler sind Seismographen für gesellschaftliche, politische und sozio-ökonomische Schwingungen, visualisieren Geschehenes in nonverbaler Form. Sie hören die Echos, encodieren und transformieren diese. Eine Form der Neujustierung. Ausstellung bis 10.11.2017
rk – Galerie für zeitgenössische Kunst im Ratskeller Lichtenberg | Möllendorffstr. 6 | 10367 Berlin | Telefon 030 902963713

Idol meiner Jugend, Bild von Peter Ringling

Kunstfoyer Wildau

Peter Ringling und Steffen Kreische zeigen Malerei und Collage. Sie sind Mitglieder der Künstlergemeinschaft “Kunstfoyer Wildau”. Peter Ringling arbeitet mit verschiedenen Techniken. Sein künstlerisches Spektrum reicht von gegenständlicher naturalistischer Malerei bis zur expressiv-informellen Ausdrucksweise. Er zeigt in der Ausstellung Porträts von Rod Stewart und anderen Stars. Steffen Kreische präsentiert Collagen aus Metall, Plastik, Stoff, Fotos und verschiedenen Strukturen auf Hartfaserplatten, die mit Öl- und Acrylfarbe bemalt wurden. Ausstellung bis 17.11.2017
Anna-Seghers-Bibliothek | Prerower Platz 2 |13051 Berlin

Uschi Krempel, o. T., 2015

Farbdiät

Glasobjekte von Norbert Horenk, Druckgrafik von Uschi Krempel sowie Druckgrafik und Skulptur von Karin Tiefensee.
Ausstellung bis 29.11.2017
Galerie 100, Konrad-Wolf-Straße 99, 13055 Berlin

Glasskulptur von Julius Weiland, fotografiert von Reiner Hausleitner

Dekor und Deformation

Bei Julius Weiland (*1971) wird das unkontrolliert schmelzende Glas zu einer Metapher des Unbeständigen als einzige Konstante. Seine oft farbig bearbeiteten Glasobjekte bilden Prozesse ab, die so oder so ähnlich auch in der Natur entstanden sein könnten, aber dann von ihm wiederum in eine konkrete Form gebracht wurden. Ähnlich einem Forscher sucht er dabei immer wieder die Grenzen von Fragilität und stabiler Struktur auszuloten. Ausstellung bis 22.12.2017
Mies van der Rohe Haus | Oberseestraße 60 | 13053 Berlin | Telefon 030 97000618

Karlshorster Verstecke, Foto von Maximilian Carus

Karlshorster Verstecke

Maximilian Carus zeigt in seinen Fotografien das geschichtsträchtige Karlshorst aus ungewohnter Perspektive. Ausstellung bis 01.01.2018
Kulturhaus Karlshorst | Treskowallee 112 | 10318 Berlin | Telefon 030 475940610

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Kulturnewsletter Lichtenberg

Hrsg.: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Abteilung Personal, Finanzen, Immobilien und Kultur
Amt für Weiterbildung und Kultur
Ihre Ansprechpartnerin: Diana Eisenach
Telefon 030 902963758 | kulturnews@lichtenberg.berlin.de
www.kultur-in-lichtenberg.de
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