Kultur in Lichtenberg: Mai und Juni 2017

Newsletter vom 26.4.2017

Bezirksbürgermeister Michael Grunst (DIE LINKE)
Michael Grunst

Liebe Leserinnen und Leser,
mit dem Maifest “Bunte Platte” starten wir in den Frühlingsmonat. Schauen Sie vorbei auf dem Festplatz am Warnitzer Bogen und erleben Sie Politik, Kultur und Unterhaltung, organisiert vom Bürgerverein Hohenschönhausen.
Im Lutherjahr ehrt das Museum Lichtenberg den protestantischen Theologen, Gelehrten und Künstler Julius Kurth. 1910 trat er die Stelle als Pfarrer in Hohenschönhausen an und führte die Tabor-Gemeinde 25 Jahre lang. Seine wissenschaftlichen und Kunstsammlungen sind ab 5. Mai zu sehen.
Kennen Sie den Tag der Kulturellen Vielfalt? Er wurde im November 2001 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen ausgerufen und findet jährlich am 22. Mai statt. Die Anton-Saefkow-Bibliothek veranstaltet an diesem Tag vor der Bibliothek ein kleines Fest mit dem Ukulele-Orchester, in dem junge Künstler*innen mit und ohne Behinderung gemeinsam musizieren.
Ich wünsche Ihnen schöne Erlebnisse in unseren kulturellen Einrichtungen.
Ihr Michael Grunst
Bezirksbürgermeister

______________________________________________

LICHTENBERGER KULTUR IM INTERNET: www.kultur-in-lichtenberg.de

KULTURHAUS KARLSHORST | MUSEUM LICHTENBERG | MIES VAN DER ROHE HAUS | GALERIE 100 |

RK – GALERIE | studio im HOCHHAUS | LICHTENBERG STUDIOS | KERAMIKATELIER

BIBLIOTHEKENANNA SEGHERS”, “ANTON SAEFKOW”, “EGON ERWIN KISCH”, “BODO UHSE

SCHOSTAKOWITSCH-MUSIKSCHULE | MARGARETE-STEFFIN-VOLKSHOCHSCHULE

_________________________________________________

MAI 2017

Bunte Platte

Foto von einem früheren Fest "Bunte Platte" an der Falkenberger Chaussee
Bild: Berndt Arndt

Volksfest am Montag, 1. Mai, 11 Uhr

Die Papa Bines Jazzband eröffnet das Fest für ein demokratisches, tolerantes und weltoffenes Miteinander. Ab 12 Uhr bestreiten Vertreter demokratischer Parteien den Polit-Talk. Der Nachmittag bietet bis 18 Uhr auf der Bühne Tanz, Chansons und Unterhaltung. Außerdem gibt’s Kinderprogramm und Kulinarisches.
Festplatz am Warnitzer Bogen / Falkenberger Chaussee | 13057 Berlin | www.buergerverein-hsh.de

Ferner Schimmer Heimat

Ferner Schimmer Heimat
Maila Barthel und Frank Augustin

Konzert am Mittwoch, 3. Mai, 19 Uhr

Was ist, was bedeutet den Menschen „Heimat“? Bei vielen tritt ein Leuchten in die Augen und sie erinnern sich. Das Berliner Duo Maila Barthel und Frank Augustin nähert sich dem Thema musikalisch-lyrisch: Flirrend, frech, auch witzig, tief und gründig, ernst und frei. Vom Groben ins Feine, vom Großen ins Kleine: Ein wundersames Panorama aus Worten, Bildern und Klängen. Eintritt 3 Euro, mit Berlinpass 1,50 Euro
Museum Lichtenberg im Stadthaus | Türrschmidtstraße 24 | 10317 Berlin | Telefon 030 5779738812/18

Geschichte und Musik aus fünf Jahrhunderten

Katharina Hanstedt
Katharina Hanstedt

Konzert am Mittwoch, 3. Mai, 19.30 Uhr

Es musiziert die Harfenistin Katharina Hanstedt. Sie gastierte mit dem Berliner Sinfonieorchester sowie als Solistin in nahezu allen bedeutenden Konzertsälen der Welt und wirkte bei vielen Radio-, TV- und CD-Produktionen mit. Sie gab zahlreiche Meisterkurse und ist Herausgeberin alter und neuer Harfenmusik. Eintritt 4, ermäßigt 3 €
Galerie 100 | Konrad-Wolf-Straße 99 | 13055 Berlin | Telefon 030 9711103

Julius Kurth – Strahlkraft von Wissen und Glauben

Julius Kurth
Julius Kurth, Repro Museum Lichtenberg

Ausstellungseröffnung am Freitag, 5. Mai, 19 Uhr

Mit der Ausstellung reiht sich das Museum in das vielfältige Programm zum 500. Reformationsjubiläum ein. Vorgestellt wird das Wirken eines außergewöhnlichen Geistlichen, der neben seinem seelsorgerischen Auftrag auch die Verbreitung von Wissen, das Sammeln von Kunst sowie die eigene Produktion von Kunst zu seinen Aufgaben machte. Julius Kurth wirkte ab 1910 25 Jahre lang als Pfarrer der Taborgemeinde in Hohenschönhausen. Ausstellung bis 5. November
Museum Lichtenberg im Stadthaus | Türrschmidtstraße 24 | 10317 Berlin | Telefon 030 5779738812/18

Berliner Begegnungen

Archi Galentz: Frühling in Charlottenburg, Öl auf Leinwand, 2004
Archi Galentz: Frühling in Charlottenburg

Ausstellungseröffnung am Freitag, 5. Mai, 18 Uhr

Malerei, Zeichnungen und Druckgraphik des armenischen Künstlers Archi Galentz und weiterer armenischer Künstler*innen. Im Rahmen der armenischen Kulturtage gastieren am 6. Mai armenische Tenöre mit dem Programm “Klassik meets Modern” (Karten 15, mit Berlinpass 3 €). Theater von Kindern und Jugendlichen gibt es am 13. Mai (Eintritt frei).
Kulturhaus Karlshorst | Treskowallee 112 | 10318 Berlin | Telefon 030 475940610

UNwege

Theaterinszenierung des Yrrwahria Ensembles
Theaterinszenierung des Yrrwahria Ensembles

Straßentheater am Samstag, 6. Mai, 16 Uhr

Das inklusive Yrrwahria Ensemble hat eine interaktive Reihe von Aufführungen zu Barrieren im Alltag und zur klimafreundlichen Mobliltät kreiert. In eine realfantastische Geschichte verstrickt, erlebt sich das Publikum direkt auf der Bühne der interdisziplinären Barrieren. Regie: Nina Siller & Verena Beck. Gefördert vom Bezirkskulturfonds 2017. Der Eintritt ist frei.
Straßentheater zum Tag der Mobilität in der Verkehrsschule | Baikalstraße 4 | 10319 Berlin | Facebook

mies verstehen

Landhaus Lemke, erbaut von Ludwig Mies van der Rohe
Landhaus Lemke in der Oberseestraße

Führung am Sonntag, 7. Mai, 11.30 Uhr

Die Sonntagsführung durch Haus, Garten und Ausstellung. Das Landhaus Lemke am Ufer des Obersees wurde 1932 nach Plänen von Ludwig Mies van der Rohe erbaut. Heute ist es Baudenkmal und Ausstellungsort moderner Kunst. Eintritt 5 €, bis 16 Jahre frei. Auch am 4. Juni
Mies van der Rohe Haus | Oberseestraße 60 | 13053 Berlin | Telefon 030 97000618

Zur Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkrieges

Deutsch-Russisches Museum
Deutsch-Russisches Museum

Museumsfest am Montag, 8. Mai, 10 – 24 Uhr

Das Deutsch-Russische Museum lädt zu Vorträgen, Diskussionen, Lesungen, Filmaufführungen ein. Im Musikprogramm: der Russische Chor der Schostakowitsch-Musikschule, der Chansonnier Pavel Gaida, die Berlin Balalaika Brothers und die Band Cosmonautix. Außerdem: Ökumenischer Friedensgottesdienst, Werkstattgespräche, stündliche Führungen und Toast auf den Frieden (22 Uhr)
Deutsch-Russisches-Museum Berlin-Karlshorst | Zwieseler Str. 4 | 10318 Berlin

Zeichnungen von Gerhard Oschatz

Zeichnung von Gerhard Oschatz
Zeichnung von Gerhard Oschatz

Vernissage am Mittwoch, 10. Mai, 19 Uhr

Zeichnungen aus 30 Jahren – Arbeiten zu Berlin, Reisebilder, Illustrationen und Blätter zur Literatur – von Gerhard Oschatz. Zur Vernissage spricht der Bühnenbildner, Illustrator und Hochschullehrer Franz Zauleck. Musik: Christian Steyer, Klavier
Gerhard Oschatz, 1944 in Jena geboren, absolvierte eine Lehre als Reproduktionsfotograf, bevor er Kunstwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Humboldt-Universität zu Berlin und später Grafik an der Kunsthochschule Weißensee bei Werner Klemke studierte. Seit 1970 arbeitet Oschatz als freischaffender Grafiker in Berlin-Prenzlauer Berg.
Galerie 100 | Konrad-Wolf-Str. 99 | 13055 Berlin | Telefon 030 9711103

Kleine Füße, große Schritte - SpringSteps 2017

KIndertanzfestival SpringSteps
KIndertanz SpringSteps, fotografiert von Lothar Knopp

Kindertanzfestival am Samstag, 13. Mai, 16 Uhr

Junge Tänzerinnen und Tänzer im Alter von 6 bis 13 Jahren von elf Gruppen aus Berlin und Brandenburg entdecken die große Bühne für sich. Das Festival, veranstaltet von Flatback an cry e.V., steht unter Schirmherrschaft des Bezirksbürgermeisters Michael Grunst. Eintritt 5, ermäßigt 3 €
Max-Taut-Aula | Fischerstraße/Schlichtallee, 10317 Berlin | (Nähe S-Bhf. Nöldnerplatz) | www.flatback-and-cry.de

Junge Musiker im Rampenlicht

Jugend musiziert
Bild: Landesmusikrat

Salonkonzert am Sonntag, 14. Mai, 17 Uhr

Preisträger*innen des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ stellen sich dem Publikum vor. Mehr als 600 Kinder und Jugendliche haben in diesem Jahr in Berlin teilgenommen, im März wurden die Sieger des Wettbewerbs gekürt. Eintritt frei
Kulturhaus Karlshorst | Treskowallee 112 | 10318 Berlin | Telefon 030 475940610

Erinnerungsstele vor der Erlöserkirche

Szene aus den 1980er Jahren vor der Erlöserkirche in Rummelsburg
Szene aus den 1980er Jahren vor der Erlöserkirche in Rummelsburg

Einweihung am Mittwoch, 17. Mai, 11 Uhr

Die Stele erinnert an den historischen Ort des Widerstandes gegen die SED-Herrschaft. Ihre Errichtung geht auf einen Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) zurück. Zur Einweihung sprechen Manfred Becker, Mitglied der SPD-Fraktion der BVV, und die Pfarrerin in der Erlösergemeinde Saphna Joshi. Es musiziert Karola Elßner (Saxophon). Die zwei Meter hohe stählerne Stele wurde aus dem Lichtenberger Fonds für Erinnerungskultur finanziert.
Erlöserkirche | Nöldnerstraße 43 | 10317 Berlin | Informationen

Zugezogen. Flucht und Vertreibung

Porträt von Rosemarie Zens
Rosemarie Zens

Literatur am Fenster am Mittwoch, 17. Mai, 19.30 Uhr

Die Schriftstellerin Rosemarie Zens spricht über die von ihr gemeinsam mit Roswitha Schieb herausgegebene Anthologie „Zugezogen“. Das Buch versammelt Erinnerungen der zweiten Generation der Vertriebenen aus Deutschland und Polen. Die Auswirkungen von Krieg, Flucht und Vertreibung waren von großem Einfluss auch auf das Leben der Kinder. Eintritt 8, erm. 3 €
Kulturhaus Karlshorst | Treskowallee 112 | 10318 Berlin | Telefon 030 475940610

Bühnenzauber und Farbenrausch

Bild von Anne Felz: Der Zauberer
Anne Felz: Der Zauberer

Ausstellungsbeginn am 19. Mai

Das Künstlerehepaar Anne und Achim Felz stellt aus. Anne Felz zeigt Figurinen, die als Arbeitsgrundlage für Schneider, Hut- oder Schuhmacher entstanden sind und Vorlagen für Bühnenkostüme für „Cabaret”, “Feuerwerk”, “Das Wirtshaus im Spessart” oder in “Der Vetter aus Dingsda” in den Inszenierungen des Revue- und Operettentheaters Metropol in Berlin-Mitte waren. Achim Felz präsentiert farbenfrohe Aquarell-Malerei. Vor 20 Jahren verwandelte er sein Architektenbüro in ein Atelier, profilierte sich mit Aquarellmalerei, expressiver Farbigkeit und Großformaten. Seine Lieblingsmotive findet der gebürtige Ückermünder am Wasser. Bis 26. Juni
Anna-Seghers-Bibliothek | Prerower Platz 2 | 13051 Berlin | Telefon 030 92796440

Werkstattkino: MUSIKA – Sounds of Lichtenberg

Tuchollaplatz 1a Bild aus der audiovisuellen Topografie "Musika" von Ruth Biller
Tuchollaplatz 1a - aus der audiovisuellen Topografie "Musika"

Film und Konzert am Freitag, 19. Mai, 19.30 Uhr

Die audiovisuelle Topografie (2015, 52 min) von Ruth Biller (Kamera und Regie) wird im Werkstattkino gezeigt. Das Musik-Film-Projekt der Lichtenberger Malerin ließ sechs Orte des Bezirks durch verschiedene Musiker und Musik-Ensembles interpretieren und aus mehreren Kameraperspektiven filmen. Das Projekt wurde vom Bezirkskulturfonds gefördert. Im Anschluss an den Film führt Nele Saß ein Gespräch mit Ruth Biller. Außerdem Musik von Kerstin Kaernbach und Stephan Gatti.
Studio Bildende Kunst | John-Sieg-Str. 13 | 10365 Berlin | Telefon 030 5532276

PuppenMusikTheater Zauberton “Rumpelstilzchen“

Szene aus Rumpelstilzchen vom Puppenmusiktheater Zauberton
puppenmusiktheater.de

Puppentheater am Sonntag, 21. Mai, 15.30 Uhr

…und als Rumpelstilzchen nun der Müllerstochter geholfen hatte, das Stroh zu Gold zu spinnen, waren alle glücklich und zufrieden und das Märchen hätte eigentlich an dieser Stelle enden können – wenn da nicht des Königs unersättlicher Finanzminister gewesen wäre! Eintritt 2,50 €

Galerie 100 | Konrad-Wolf-Straße 99 | 13055 Berlin | Telefon 030 9711103

Welttag der Kulturellen Vielfalt

Buchcover Dieter Mann, Biografie von Hans Dieter Schütt, erschienen im Aufbau Verlag
erschienen im Aufbau-Verlag

Konzert und Lesung am Montag, 22. Mai

Auf dem Platz vor der Bibliothek tritt „Der große Popolino“ mit einem Mitmachprogramm für Kinder und Erwachsene auf. (13.45 Uhr) Das
Ukuleleorchester der Pettenkofer-Linné-Schule sowie die Trommelgruppe der Carl-von-Linné-Schule geben ein kleines Konzert. (14.45 Uhr)
Hans Dieter Schütt liest um 19 Uhr aus seinem Buch „Schöne Vorstellung“. In zahlreichen Gesprächen mit Hans-Dieter Schütt lässt der Schauspieler Dieter Mann ein halbes Jahrhundert Theatergeschichte Revue passieren, erzählt von Erfolgen, Missgeschicken und Begegnungen mit großen Kollegen. Eintritt 4, erm. 3 €, unterstützt durch den Berliner Autorenlesefonds
Anton-Saefkow-Bibliothek | Anton-Saefkow-Platz 14 | 10369 Berlin | Telefon 030 902963790

Der Jazz Treff Karlshorst präsentiert: Uralsky Dixieland

Jazztreff Karlshorst Logo
Jazztreff Karlshorst e.V.

Konzert am Montag, 22. Mai, 20 Uhr

Die Band begeistert seit ihrem furiosen Auftritt 1984 in Dresden auch europäische und US-Jazzfans mit authentischem New Orleans. Oldtime funktioniert eben überall: westlich des Urals und nördlich der Spree in Karlshorst! Karten 15 €, Ermäßigung mit Berlinpass, Reservierungen: 030 5676892
Kulturhaus Karlshorst | Treskowallee 112 | 10318 Berlin

„recursiv“ Malerei und Zeichnungen

Anette E. - Bild von Almut Müller
Almut Müller: Anette E.

Ausstellungseröffnung am Dienstag, 23. Mai, 19 Uhr

Arbeiten von Juanu Fiddler, Almut Müller und Johannes Buchholz – die rk Galerie hat Künstler*innen der Lichtenberger BLO-Ateliergemeinschaft eingeladen, ihre Kunst vorzustellen.
Zur Vernissage spricht die Architektin Annette Erlenwein. Es erklingt Musik von Renate Germer (Violine).

Juanu Fiddler, The Core
Juanu Fiddler: The Core

Almut Müller schickt ihre Bilder auf Reisen und besucht sie an den neuen Standorten. Die Bilder in ihren neuen Habitaten werden dokumentiert, die malerische Dokumentation wird zum neuen Bild.

Juanu Fiddler führt die Betrachter mit ihren meerblauen Bildern an den Ort ihrer Kindheit, Israel, zurück.

Johannes Buchholz, Kottbusser Tor, 2015
Johannes Buchholz: Kottbusser Tor, 2015

Johannes Buchholz zeichnet in der Dynamik des Stadtraumes und verwebt im wiederholten Abzeichnen im Atelier die Ortsfragmente zu neuen eigenständigen Linienstrukturen.

Ausstellung bis 30. Juni
rk – Galerie für zeitgenössische Kunst im Ratskeller Lichtenberg | Möllendorffstr. 6 | 10367 Berlin | Telefon 030 902963713

Was nur mir gehört

Logo Verein Facetten der Kulturarbeit e. V.
Facetten der Kulturarbeit

Theaterinstallation am Freitag, 26. Mai, 19 Uhr

Eine Adaption von Henrik Ibsens „Die Frau vom Meer“ in der Regie von Stefanie Hauser & Johanna Pigors. Sie stellen Fragen nach Besitzansprüchen innerhalb von zwischenmenschlichen Beziehungen. Ein Projekt des Vereins Facetten der Kulturarbeit e.V., http://facettenderkulturarbeit.de, gefördert vom Bezirkskulturfonds.
Aufführungen auch am 27. und 28. Mai, 19. und 20. Juni, Eintritt 10, erm. 5 €
Museum Kesselhaus Herzberge | Herzbergstraße 79 | 10365 Berlin

Ei lav ju, Bebi!

Christine Dähn und Thomas Natschinski
Christine Dähn und Thomas Natschinski

Konzert und Geschichten am Montag, 29. Mai, 19 Uhr

Lovesongs und Liebesgeschichten mit Christine Dähn & Thomas Natschinski
Die Autorin und der Musiker rollen der Liebe den roten Teppich aus – mit Lovesongs, die um die Welt gingen und mit Geschichten aus dem neuen Hörbuch „Der Pianist und eine Autorin“. Sie erzählen von der Liebe mit Liedern wie “Und ich liebe dich” von Claudius und Herbert Dreilich, “Diana” von Paul Anka, “She is a Lady” von Tom Jones, “My Baby, Baby, Balla, Balla” von Chubby Checker und und und… Eintritt 4, ermäßigt 3 €
Bodo-Uhse-Bibliothek | Erich-Kurz-Str. 9 | 10319 Berlin | Telefon 030 5122102

Liederabend für das Kinderopernhaus Lichtenberg

Gesprächskonzert des Kinderopernhauses Lichtenberg
Gesprächskonzert des Kinderopernhauses, fotografiert von Angela Kroell

Benefizkonzert am Mittwoch, 31. Mai, 19 Uhr

Die Sopranistin Narine Yeghiyan singt Lieder von Robert Schumann, Hugo Wolf und Franz Schubert. Sie ist seit 2013 Ensemblemitglied der Berliner Staatsoper Unter den Linden und singt dort in Opern von Mozart, Gluck, Verdi, Wagner und Strauss. Am Klavier begleitet Ursula Stigloher. Die Dirigentin und Pianistin hat ebenfalls mehrfach an der Staatsoper gearbeitet sowie am Kinderopernhaus Lichtenberg. Detlef Giese, der Leitende Dramaturg der Staatsoper, führt durch den Abend. Die Spenden fließen in die Projekte der Kinderoper.
Ratssaal im Rathaus Lichtenberg | Möllendorffstraße 6 | 10367 Berlin

“Hering, Erbsenbrei und Gottes Wort“

Angelika Perdelwitz
Angelika Perdelwitz

Literarisch-musikalischer Abend am Mittwoch, 31. Mai, 19.30 Uhr

Ein Abend mit Angelika Perdelwitz als Katharina von Bora und Martin Luthers Liedern, gespielt und gesungen von Julia Maria Repke und Bert Mario Temme.
Der außergewöhnliche Lebensweg von einer entlaufenen, mittellosen Nonne zur angesehensten und reichsten Frau Wittenbergs, ihr Leben als liebende, resolute, auch heitere und sorgende Ehefrau an Luthers Seite wird erzählt in persönlichen Episoden. Mit Liedern, Text und Komposition von Martin Luther. Eintritt 4, ermäßigt 3 €
Galerie 100 und Kunstverleih | Konrad-Wolf-Straße 99 | 13055 Berlin | Telefon 030 9711103

JUNI 2017

Bettina bummelt - mit dem Theater an der Parkaue

Szenenfoto aus "Bettina bummelt" von Christian Brachwitz
Szenenfoto von Christian Brachwitz

Kindervorstellung am Mittwoch, 7. Juni, 10 Uhr

Das Theater zeigt eine Koproduktion mit Two Fish und dem Tanzhaus nrw: Wenn Bettina von der Schule nach Hause geht, entdeckt sie die aufregendsten Dinge. Sie spielt stundenlang mit einer Katze. Oder sie pflückt der Mutter einen Blumenstrauß, damit die sich nicht mehr über ihr Zuspätkommen ärgert. Aber es nützt alles nichts: Für die Mutter bleibt es Bummeln, Trödeln und in den Tag träumen. Karten: 13, erm. 9 €, Kinder 7 €, zu erwerben: www.parkaue.de
Kulturhaus Karlshorst | Treskowallee 112 | 10318 Berlin | Telefon 030 475940610

100 Jahre Feldtmannsburg

Die Warenverteilungsstelle entstand in den Zwanzigerjahren. Vor allem Petroleum, Karbid und anderes Material für den Garten wurden dort ausgegeben.
Warenverteilungsstelle in den 1920er Jahren, Foto aus dem Feldtmannsburg-Archiv

Ausstellungseröffnung am 9. Juni, 19 Uhr

Die Geschichte der Kleingartenanlage Feldtmannsburg beginnt vor 100 Jahren, als das Rote Kreuz Brachland für Kartoffelgärten bereit stellte, um die verheerenden Folgen des Ersten Weltkrieges zu lindern. Die Idee geht auf die französischen Arbeitergärten zurück, die Abbé Jules Auguste Lemire begründete. Nach ihm ist der Radweg benannt, der von der Hansasstraße aus an der Anlage vorbei führt. 1924 benannte sich der Verein nach dem ersten Gemeindevorsteher von Groß-Weißensee Heinrich Feldtmann.
Museum Lichtenberg im Stadthaus | Türrschmidtstraße 24 | 10317 Berlin | Telefon 030 5779738812/18

Sinfonietta

Tanja Schwarze, Angelika Neutschel, Irene Wittermann
Tanja Schwarze, Angelika Neutschel, Irene Wittermann

Lesung und Musik am Montag, 12. Juni, 19 Uhr

Erich Kästners „Die 13 Monate“ steht im Mittelpunkt des Abends. Die Schauspielerin Angelika Neutschel liest aus diesem Gedichtzyklus, begleitet von Irene Wittermann (Piano) und Tanja Schwarze (Geige). Die Künstlerinnen charakterisieren in mal düsteren, mal lichten und humorvollen Tönen den Kanon der Monate, der dem Leben gleicht. Er überrascht am Ende mit einem kurios-fantastischen Monat, eben dem „13“. Eintritt 4, erm. 3 €
Anton-Saefkow-Bibliothek | Anton-Saefkow-Platz 14 | 10369 Berlin | Telefon 030 902963790

Uraufführung: Das Ende von Eddy

Theater an der Parkaue
Theater an der Parkaue, fotografiert von Gerd Engelsmann

Theater für junge Menschen ab 12 am Dienstag, 13. Juni, 19 Uhr

Ein Stück von Edouard Louis über einen Jungen, der in einem nordfranzösischen Dorf als Außenseiter Opfer brutaler Gewalt wird. Der Debütroman des 23-jährigen Schriftstellers wurde über 1,5 Millionen Mal verkauft und in über 20 Sprachen übersetzt. Es spielen Joseph Konrad Bundschuh, Tolga Tavan, Mira Tscherne, Andrej von Sallwitz, Regie: Leyla-Claire Rabih, künstlerische Leiterin der Compagnie Grenier Neuf in Dijon. Karten: 13, erm. 9 €, Kinder 7 €
Theater an der Parkaue | Parkaue 24, 10367 Berlin

Bankleer, Dellbrügge & de Moll

Das Monumentale ist meine Krankheit, Skulptur von Bankleer
Das Monumentale ist meine Krankheit, Skulptur von Bankleer

Vernissage am Dienstag, 13. Juni, 19 Uhr

Karin Kasböck und Christoph Maria Leitner arbeiten seit 1999 unter dem Namen bankleer als Künstlerduo in Berlin. Ausgehend von Performances und Happenings im öffentlichen Raum wie in Kunstinstitutionen produzieren sie dokufiktionale Videos, Objekte und raumgreifende Installationen zu gesellschaftlichen Verwerfungen und Transformationsprozessen. Ausstellungen und Aufführungen gehen ineinander über.

Verena Lercher mit dem Modell des Staatsateliers Arno Breker, Kunst im öffentlichen Raum Graz, 2015
Verena Lercher mit dem Modell des Staatsateliers Arno Breker

Dellbrügge & de Moll arbeiten seit 1984 zusammen. 1988 kamen sie mit einem Stipendium des Künstlerhauses Bethanien nach Berlin. Dellbrügge & de Moll verhandeln die Konstitution von Räumen und die Auseinandersetzung um Definitionshoheit. Bauen und Abreißen, Rekonstruieren und Versetzen, Öffnen und Begrenzen, Tilgen und Benennen sehen sie als Frage von Aushandlung.
studio im HOCHHAUS | Zingster Straße 25 | 13051 Berlin | Telefon 030 9293821

Käthe Kollwitz: “Ich will wirken in dieser Zeit…“

Gisela M. Gulu
Gisela M. Gulu

Szenische Lesung mit Musik am Mittwoch, 21. Juni, 19.30 Uhr

Nachdenken über Können, Mut und Leidenschaft, ein Programm über die Malerin Käthe Kollwitz mit Gisela M. Gulu (Moderation), Valeska Hegewald (Texte) und Petra Patzer, (Gitarre). Eintritt 4, ermäßigt 3 €
Galerie 100 und Kunstverleih | Konrad-Wolf-Straße 99 | 13055 Berlin | Telefon 030 9711103

Der Hase im Rausch spielt Cello

Esther Esche
Die Schauspielerin Esther Esche, fotografiert von Jeanne Degraa

Lesung und Musik am Mittwoch, 21. Juni, 19 Uhr

Die Schauspielerin Esther Esche liest erfrischend komische Texte aus dem Leben ihres Vaters, der Solocellist der Staatskapelle Berlin Andreas Greger spielt Musik von Bach. Seit den sechziger Jahre wurde Sergej Michalkows Geschichte vom besoffenen Hasen zur Metapher für das Leben in der DDR zwischen Anpassung und Aufmüpfigkeit, bekannt durch die unvergleichliche Interpretation von Eberhard Esche. Unter dem Titel „Der Hase im Rausch“ veröffentlichte der Eulenspiegel-Verlag Eberhard Esches autobiografische Geschichten. 2006 starb Esche im Alter von 72 Jahren. Seine Tochter bringt diese Texte nun wieder auf die Bühne. Eintritt 4, erm. 3 €
Anna-Seghers-Bibliothek im Linden-Center | Prerower Platz 2 | 13051 Berlin | Telefon 030 92796440

FARESEMA

Flugbild (blau), Mischtechnik auf Leinwand, 1994/2007 von Eckhard Koenig
Flugbild, 1994/2007

Vernissage am Freitag, 23. Juni, 19 Uhr

Der Weißenseer Künstler Eckhard Koenig zeigt Malerei auf Leinwand im größeren Format und unikate Künstlerbücher. 1986 begann Koenig sein Malprojekt ‚Farbreisen‘. Der Begriff FARESEMA umfasst die Ergebnisse seiner künstlerischen Tätigkeit: FArben-REisen-SEhen-MAlen. Seine Künstlerbücher entstanden aus anfänglichen Skizzenbüchern der Farbklänge, Lichtspiele, Bildideen.
Eckhard Koenig, 1958 in Aken an der Elbe geboren, studierte von 1979-84 an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, war Bühnen- und Kostümbildner am Theater Greifswald und arbeitet seit 1986 freischaffend als Maler.
Kulturhaus Karlshorst | Treskowallee 112 | 10318 Berlin | Telefon 030 475940610

Irene Sohler, Malerei; Katharina Vogt, Skulpturen

Bild von Irene Sohler
Gemälde von Irene Sohler

Vernissage am Mittwoch, 28. Juni, 19 Uhr

Zur Vernissage spricht Bernd Kerkin. Irene Sohler, 1951 in Brandenburg/Havel geboren, studierte Kunsterziehung und Germanistik und 1976-1979 Malerei und Grafik. 1979-1989 war sie am Kulturhaus Potsdam, in der Kunstsammlung Neubrandenburg und im Gedenkatelier Otto Niemeyer-Holstein in Koserow-Lüttenort tätig. Irene Sohler lebt und arbeitet in Fürstenwerder/Uckermark.

Arbeit von Katharina Vogt
Skulptur von Katharina Vogt

Die Diplom-Designerin Katharina Vogt, 1966 in Berlin geboren, studierte an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, von 1990-1994 an der Fachschule für Werbung und Gestaltung Berlin und danach an der FHS Potsdam. Seit 1997 ist sie freiberuflich tätig als Bildhauerin und Grafikerin. Katharina Vogt lebt und arbeitet in Triepkendorf.
Ausstellung bis 23.08.2017
Galerie 100 und Kunstverleih | Konrad-Wolf-Straße 99 | 13055 Berlin | Telefon 030 9711103

Laufende Ausstellungen

Racines - Roots - Wurzeln

Arbeit von Helga Schuhr: La Barque, 2016, Acryl auf Vlies, Papier und Drahtgeflecht, Masse variabel
Helga Schuhr: La Barque

Malerei, Objekte und Künstlerbücher von Silke Konschak / Berlin, Ilse Schreiber-Noll / USA und Helga Schuhr / Schweiz. Bis 12. Mai 2017
rk – Galerie für zeitgenössische Kunst im Ratskeller Lichtenberg | Möllendorffstraße 6 | 10367 Berlin | Telefon 030 902963713

Sonja Alhäuser und Heike Kati Barath

Ein Bild, zwei Autorinnen: Sonja Alhäuser und Heike Kati Barath
Ein Bild, zwei Autorinnen: Sonja Alhäuser und Heike Kati Barath

Die in Berlin lebenden Künstlerinnen Sonja Alhäuser und Heike Kati Barath verbindet eine Freundschaft, die immer wieder zu künstlerischen Kollaborationen führt, wie bei den Zeichnungen, auf denen beide Künstlerinnen sich gegenseitig mit Hilfe von Pinsel und Stift befragen und antworten. Die Blätter sind gefüllt mit kampflustigen Szenen und überbordenden Geschichten, die sich ineinander verweben. Bis 7. Juni
studio im HOCHHAUS | Zingster Straße 25 | 13051 Berlin | Telefon 030 9293821

Neues Deutschland

Arbeit von Francis Gomila
Bild von Francis Gomila

Neue Werke von Francis Gomila zeigen die Lichtenberg-Studios im Café im Erdgeschoss des Stadthauses. Bis 9. Juni
Lichtenberg Studios | Türrschmidtstr. 24 | 10317 Berlin

GLAS 01: Kai Schiemenz. IN FARBE

Glasskulptur von Kai Schiemenz im Mies van der Rohe Haus
Kai Schiemenz: Glasskulptur

Schiemenz zeigt Glasskulpturen, gefertigt in einer traditionellen Glaswerkstatt in Böhmen. Die Ausstellung bildet den Auftakt der dreiteiligen Ausstellungsreihe GLAS, die drei Künstler und ihre unterschiedlichen Positionen zum Thema vorstellt: Kai Schiemenz, Isa Melsheimer und Julius Weiland. Was die drei Künstler verbindet, ist eine tiefer gehende Auseinandersetzung mit den Glas bezogenen Themen: Fragilität, Transparenz und Moderne. Bis 25. Juni
Mies van der Rohe Haus | Oberseestraße 60 | 13053 Berlin | Telefon 030 97000618

Zu erwerben | DIE KUNST IN DER NATUR

Das Buch "Die Kunst in der Natur" ist der 2. Band in der Schriftenreihe des Mies van der Rohe Hauses
Das Buch "Die Kunst in der Natur", herausgegeben vom Mies van der Rohe Haus

Schriftenreihe Mies van der Rohe Haus Bd. 2

Mies van der Rohe interessierte sich für beides: für Kunst und Natur. Pflanzen und Architektur sind kein Gegensatz. Sie gehören strukturell zusammen. Die Architektur lernt von der Natur; Architektur ist vom Menschen gemacht – extravagant, exzentrisch und von eigener Schönheit. Und doch orientieren wir uns an den Pflanzen. Das Landhaus Lemke konstituiert ein Verhältnis zwischen Naturraum und architektonischer Konstruktion: hier befindet sich der Mensch auf gleicher Ebene mit den Pflanzen des Gartens. Das 344 Seiten starke Buch versammelt die Vorträge der Symposien und der Ausstellungsreihe 2016/2017.
Mies van der Rohe Haus | Oberseestraße 60 | 13053 Berlin | Telefon 030 97000618

____________________________

Kulturnewsletter Lichtenberg

Hrsg.: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Abteilung Personal, Finanzen, Immobilien und Kultur
Amt für Weiterbildung und Kultur
Ihre Ansprechpartnerin: Diana Eisenach
Telefon 030 902963758 | kulturnews@lichtenberg.berlin.de
www.kultur-in-lichtenberg.de
Änderungen vorbehalten

Haftungsausschluss: Die in diesem Newsletter veröffentlichten Inhalte sind mit Sorgfalt recherchiert. Dennoch kann keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit der Vollständigkeit der Informationen übernommen werden. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Aus der Nutzung dieser Informationen abgeleitete Haftungsansprüche sind ausgeschlossen. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.