Gremien

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In den Gremien treffen sich regelmäßig viele verschiedene bezirkliche und überbezirkliche Akteure, um entlang der geplanten Lichtenberger Armutspräventionsstrategie intern abgestimmte Ziele im Kontext der verkündeten Zielematrix der Landeskommission zur Prävention von Kinder- und Familienarmut zu diskutieren, zu planen und umzusetzen.
Hierbei wird unterschieden, dass die Besetzung der Gremien von ihrer Ausrichtung abhängt, entweder strategisch oder operativ.

Übersicht der Gremien
Übersicht der Gremien
Bild: Bezirksamt Lichtenberg

Übersicht Termine 2020 - AG, Fachbeirat, Steuerungsgremium

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Steuerungsgremium

Das Steuerungsgremium tagt nicht-öffentlich und trifft sich zweimal im Jahr. Es setzt sich aus Mitgliedern und Akteuren der Lichtenberger Bezirksverwaltung zusammen. Aufgabe dieses Gremium ist der Aufbau und die strategische Weiterentwicklung der Gesamtstrategie.

  • Name

    Institution

  • Grunst, Michael

    Bezirksbürgermeister Lichtenberg

  • Dr. Born, Sandra

    BzBm-Bereich Kinderarmutsprävention

  • Engelmann, Claudia

    Vorsitzende Jugendhilfeausschuss

  • Framke, Katrin

    Bezirksstadträtin Familie, Jugend, Gesundheit, Bürgerdienste

  • Prof. Dr. Fuchs, Benjamin

    Alice-Salomon-Hochschule

  • Dr. Glück, Winfried

    Landesarmutskonferenz Berlin

  • Hofman, Holger

    Deutsches Kinderhilfswerk

  • Dr. Ingenbleek, Anja

    Vorsitzende Ausschuss Schule und Sport

  • Kliemann, Sandy

    Vorsitzende Ausschuss Gesundheit

  • Neumann, Lutz

    Jobcenter Lichtenberg

  • Potyka, Thomas

    Kinderhaus Berlin-Mark Brandenburg e.V.

  • Pritzens, Tilmann

    Gangway

  • Roth, Martina

    SenBJU, Schulaufsicht, Außenstelle Lichtenberg

  • Schacht, Thorsten

    Ev. Freikirchliche gemeinde Berlin-Lichtenberg

  • N.N.

    Vorsitzender Ausschuss Wirtschaft, Arbeit, Soziales und Gemeinwesen

  • Prof. Dr. Stephan, Volker

    Sana Klinikum Lichtenberg, Kinder- und Jugendmedizin

  • Stückroth, Eleonore

    KJHV, Familienförderung und Frühe Hilfen

  • Sucic, Ivanka

    Südost Europa Kultur e.V./ LIBEZEM

  • Thielen, Dorothee

    Paritätischer Wohlfahrtsverband LV Berlin e.V

  • Trieloff, Nicole

    Netzwerk Alleinerziehende Lichtenberg/ CSW

Fachbeirat

Der Fachbeirat tagt nicht-öffentlich und trifft sich immer in den geraden Monaten. Bei diesen Treffen werden die Inhalte der vier Arbeitsgruppen ausgetauscht
und zusammengefasst. Mitglieder sind die Arbeitsgruppenverantwortlichen und die wissenschaftliche Begleitung.

  • als/ vertreten durch

    Institution

  • Grunst, Michael

    Bezirksbürgermeister

  • Born, Dr. Sandra

    BzBm-Bereich Kinderarmutsprävention

  • Driesner, Birte

    Netzwerk Alleinerziehende Lichtenberg

  • Elsaßer, Manuela

    Beauftragte für Kinder- und Jugendbeteiligung

  • Fuchs, Prof. Dr. Benjamin

    ASH Berlin

  • Müller, Martina

    Gesundheitsamt, KJGD

  • Nowak, Martina

    Deutscher Caritasverband e.V.

  • Roll, Frank

    Jugendamt Lichtenberg/ Fachliche Steuerung

  • Schubert, Prof. Dr. Hans-Joachim

    Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin

  • Stehr, Dörte

    SIBUZ , Inklusionspädagogin

  • Stephan, Prof. Dr. Volker

    Sana Klinikum Lichtenberg, Kinder- und Jugendmedizin

  • Stork, Franziska

    Jugendamt – Fachliche Steuerung – - Jugendhilfeplanung

  • Wendler, Sarah

    Familienbüro Lichtenberg

  • Zirngibl, Marion

    Bildungskoordinatorin

Vier ständige Arbeitsgruppen

Die vier Arbeitsgruppen (Armut und existenzielle Versorgung, Armut und soziale Teilhabe, Armut und Bildung, Armut und Gesundheit,) tagen öffentlich und treffen sich in den ungeraden Monaten. Sie setzen sich aus Mitgliedern der Bezirksverwaltung und interessierten Akteuren des Bezirkes zusammen. Diese entwickeln nachhaltige Maßnahmen und Projekte.

Im Grundsatz sollte es bei der Bewältigung von Kinderarmut auch um die Sicherstellung der Teilhabechancen von Kindern gehen und die damit verbundenen Entwicklungschancen.

Verschiedene Dimensionen des Problems Kinderarmut werden im Rahmen der Armutspräventionsstrategie nach dem Lebenslagenmodell betrachtet:
  • Existenzielle Versorgung (z.B. Ausstattung und Möglichkeiten zur Teilhabe am altersgerechten Konsum, Essen, Kleidung)
  • soziale Teilhabe (Zugangshemmnisse, Zugang zu Angeboten)
  • kulturelle Lage (Bildungs- und Lernmöglichkeiten sowohl formal als auch non-formal)
  • gesundheitliche Lage (physische und psychische Gesundheit)