Dokfilme von Hartmut Bitomsky im Studio im Hochhaus

Pressemitteilung vom 18.09.2017

Dem Filmessayisten Hartmut Bitomsky widmet das Studio im Hochhaus eine Filmreihe. Bitomsky studierte in Berlin Theaterwissenschaft, bevor er sich auf das Medium Film konzentrierte und mit „Die Teilung aller Tage“ 1970 seinen ersten Langfilm produzierte. In seinen Dokumentar- und Essayfilmen untersucht er industrielle Arbeits- und Produktionsprozesse. Er hinterfragt einfache Thesen, die darüber in Umlauf sind, und untersucht die häufig ambivalenten, komplexen Beziehungssysteme, die in ihnen wirken. Die Wahrheit, so erkennt er, steckt häufig eher im Detail, weniger im Ganzen. Große Aufmerksamkeit erregte Bitomsky mit seiner „Deutschen Trilogie“, bestehend aus den Dokumentationen „Deutschlandbilder“ (1982/83) und „Reichsautobahn“ (1984-86), in denen er die nationalsozialistische Ästhetik und ihre schleichende Propaganda untersucht, sowie mit „Der VW-Komplex“ (1988/89) über Geschichte und Gegenwart des Volkswagen-Werks in Wolfsburg. Neben zahlreichen anderen Filmen folgte 1992 mit „Die UFA“ eine Art abschließender Filmessay über die Verbindung von Kino, Wirtschaft und Politik.

Die Filme werden immer donnerstags um 19 Uhr gezeigt, der Eintritt ist frei.

  • 21. September: „Imaginäre Architektur – Der Baumeister Hans Scharoun“ (1993, 60 min)
  • 19. Oktober: „Der VW Komplex“ (1989, 90 min)
  • 2. November „Deutschlandbilder“ (1983, 60 min)
  • 16. November: „Reichsautobahn“ (1987, 91 min)
  • 30. November: „Die UFA“ (1992, 88 min)
  • 14. Dezember: „B-52“ (1999, 110 min)

studio im HOCHHAUS | Zingster Straße 25 | 13051 Berlin | Telefon (030) 929 38 21 | Montag bis Donnerstag 11-19 Uhr, Freitag 11-18 Uhr, Sonntag 14-18 Uhr |

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