Vernissage am 29. November im studio im Hochhaus

Pressemitteilung vom 22.11.2016

Folke Köbberling, Rasso Rottenfußer, Albert Weis und Katharina Weishäupl stellen aus

Folke Köbberling interveniert künstlerisch im öffentlichen Raum und stellt den Umgang mit Architektur infrage. Rasso Rottenfußers Werke zeigen die Durchlässigkeit von Innen und Außen, verwischen Trennlinien und durchbrechen Wände. Albert Weis untersucht räumliche Strukturen und architektonische Situationen als Grundlage seiner Arbeiten. Katharina Weishäupl reflektiert das Verhältnis Mensch, Raum, Architektur im Kontext mit Zeit, Erinnerung, Handlung. Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler entstehen zum Teil vor Ort in Bezug auf die Architektur der Umgebung.

Die Ausstellung wird am Dienstag, 29. November 2016, um 19 Uhr
im studio im Hochhaus, Zingster Straße 25, eröffnet.
Die Künstler sind anwesend.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Kunstpavillon im Münchner Alten Botanischen Garten.
Künstlerinnen und Künstler sind immer wichtige Akteure des Immobilienmarktes. Vermieter freuen sich auf verlässliche Mieten für aus dem Markt gefallene Objekte, die durch die Kunst mit geringsten Mitteln grundverwertet werden können. Gelten Kreative für die einen als geübte Scouts zukünftig attraktiver Stadtquartiere, warnen andere vor ihren Ateliers als frühes Kennzeichen einer bevorstehenden Gentrifizierung. Sie wiederum treibt der Stadt dann die Kunstschaffenden aus oder marginalisiert sie an den Rand.
Die Schau ist vom 30.11.2016 bis 25.01.2017 zu sehen.

Der Raum für Architektur widmet sich gleichzeitig einer Münchner Initiative die im Stadtzentrum eine Flüchtlingsunterkunft mit Beratungs-, Freizeit- und Kulturaktivitäten plant und als Sozialgenossenschaft durchführt. Es werden Videos von Frederik Foert und Lätitia Norkeit gezeigt.

Weitere Informationen
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Amt für Weiterbildung und Kultur
studio im HOCHHAUS
Zingster Straße 25
13051 Berlin
Telefon: (030) 9293821 | E-Mail | Internet