„Geflügelpest“ – Was ist zu beachten?

Pressemitteilung vom 11.11.2016

Seit dem 08.11.2016 ist bei einer Reihe von tot aufgefundenen Wildvögeln in Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg das Virus der hoch krankheitserregenden aviären Influenza (HPAI) vom Subtyp H5N8 („Geflügelpest“) festgestellt worden. Dieses Virus ist zuvor bereits bei Wild- und Hausgeflügel in Ungarn, Kroatien und Polen nachgewiesen worden.

Das Bezirksamt Lichtenberg bittet darum, kranke oder tote Wildvögel der zuständigen Veterinärbehörde zu melden. Diese erreichen Sie unter der Telefonnummer 90296-7070 oder per E-Mail: vetleb@lichtenberg.berlin.de Auf diese Weise kann zeitnah eine Untersuchung auf das Virus der aviären Influenza eingeleitet werden.

Der genannte Tierseuchenerreger stellt eine erhebliche Bedrohung für die Hausgeflügelbestände und die Haltungen von Vögeln in Zoologischen Einrichtungen dar Er ist im Gegensatz zu dem als “Vogelgrippe” bekannten Subtyp H5N1 jedoch bislang nicht als auf den Menschen übertragbar in Erscheinung getreten.

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat zu den Tierseuchenausbrüchen auf seiner Website nähere Informationen – inkl. einer Risikobewertung – eingestellt https://www.fli.de/de/home/.

Um eine Einschleppung des tödlichen Virus in Hausgeflügelbestände zu verhindern, empfehlen wir auf der Grundlage der Bewertung durch das FLI den direkten Kontakt von Personen und Haustieren zu toten oder kranken Wildvögeln zu vermeiden.

Weitere Informationen:
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Veterinär- und Lebensmittelaufsicht
Telefon: (0309 90296-7070 | Fax: (030) 90296-7189 | E-Mail