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Geschlechtergerechtigkeit: Lichtenberg gewinnt 30.000 Euro

Pressemitteilung vom 10.12.2014

Lichtenberg hat mit seinem „Konzept zur geschlechtergerechten Ansprache in der Krebsvorsorge“ die Jury beim so genannten „Gender Budgeting Wettbewerb“ der Senatsverwaltungen für Finanzen und für Arbeit, Integration und Frauen überzeugt. Ausgezeichnet werden dabei Projekte, die das Ziel haben, Gleichstellung zu fördern und zu erreichen. Die Abteilung Jugend und Gesundheit im Bezirksamt Lichtenberg bekommt nun ein Preisgeld von 30.000 Euro, um im nächsten Jahr das siegreiche Konzept umzusetzen.

Schon seit einigen Jahren ist Lichtenberg bestrebt, Männer durch gezielte Ansprache zur Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen zu bewegen. Das Projekt „Geschlechtergerechte Ansprache in der Krebsvorsorge“ soll Akteure der öffentlichen Gesundheitsförderung für einen gendergerechten Umgang mit ihren Zielgruppen sensibilisieren. Anschließend sollen die Beteiligten entsprechende Methoden der Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation und Motivation entwickeln. Schon seit einiger Zeit widmet sich die Abteilung Jugend und Gesundheit im Bezirksamt Lichtenberg diesem Thema.

Gesundheitsstadträtin Dr. Sandra Obermeyer (parteilos, für Die Linke) sagt: „Wir wissen, dass frühzeitiges Erkennen bei verschiedenen Krebsarten wie Darm- und Prostatakrebs bei Männern sowie Brust- und Gebärmutterhalskrebs bei Frauen die Heilungschancen erhöht. Durch eine gendergerechte Ansprache wollen wir die Bereitschaft der Menschen erhöhen, an Vorsorgeuntersuchungen oder Früherkennungschecks teilzunehmen.“

Hintergrund: Im Juli 2012 wurde von den Senatsverwaltungen für Finanzen und für Arbeit, Integration und Frauen ein Wettbewerb für die Berliner Bezirke für erfolgreiche Projekte des Gender Budgeting ausgelobt. Eine Jury bewertete die eingereichten Beiträge und prämierte diese mit insgesamt 100.000 Euro. Auch in den Jahren 2013 und 2014 wurden die Bezirke wieder finanziell unterstützt, um die prämierten Wettbewerbsbeiträge umzusetzen. Für 2015 hat der Haushaltsgesetzgeber den Wettbewerb auch auf die Senatsverwaltungen ausgeweitet und das Preisgeld auf 240.000 Euro erhöht.

Weitere Informationen:
Bezirksstadträtin und Leiterin der Abteilung Jugend und Gesundheit
Dr. Sandra Obermeyer
Telefon: 90296 6300 Fax: 90296-776300
E-Mail oder und im: Internet