Der Wettbewerb zum Neubau Sporthalle Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium in Berlin Lichtenberg ist entschieden.

Pressemitteilung vom 18.11.2014

Der im September 2014 von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt ausgelobte „Nichtoffene Wettbewerb“ für den Neubau einer Sporthalle für das Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium in Berlin Lichtenberg wurde nach einer ganztägigen Sitzung des Preisgerichts am 13. November 2014 entschieden.

Gegenstand des Wettbewerbs war der Neubau einer Sporthalle mit drei Hallenteilen auf dem Gelände des Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasiums am Römerweg 32 in Berlin Lichtenberg, Ortsteil Karlshorst.

Die ursprüngliche Sporthalle aus dem Jahre 1937 wurde 2013 durch einen Brand vollständig zerstört, sodass das Gymnasium derzeit über keine Sporthalle verfügt. Aus diesem Grund sollte in einem Wettbewerbsverfahren eine neue Sporthalle konzipiert werden. Der Neubau umfasst inklusive der zugehörigen Nebenräume eine Nutzfläche von ca. 1.350 m².

Ziel des Verfahrens war der Entwurf einer Sporthalle, die sich gestalterisch mit dem denkmalgeschützten Schulgebäude auseinandersetzt sowie den sportfunktionalen Anforderungen an eine Sporthalle gerecht wird. Darüber hinaus sollte die Planung den Standort funktional aufwerten und neu strukturieren.

Für die Baumaßnahme sind Gesamtbaukosten in Höhe von 4,5 Millionen Euro vorgesehen. Der Wettbewerb wurde im EU-Amtsblatt europaweit angekündigt. Zur Teilnahme am Wettbewerb wurden aus den eingegangenen über 100 Bewerbungen 20 Büros ausgewählt. Die Preissumme beträgt insgesamt 22.000,- Euro.

Unter dem Vorsitz des Berliner Architekten Jost Haberland entschied das Preisgericht nach ausführlicher Diskussion wie folgt:

1. Preis (8.800,- €):
schulz & schulz architekten gmbh, Leipzig

2. Preis (5.500,- €):
mvmarchitekt starkearchitektur, Köln

3. Preis (3.300,- €):
Weinmiller Architekten, Berlin

2 gleichwertige Anerkennungen – je 2.200 €

Eine Anerkennung (2.200 €):
Kränzle Fischer-Wasels Architekten, Karlsruhe

Eine Anerkennung (2.200 €):
Atelier ST, Gesellschaft von Architekten mbH, Leipzig

Die Jury empfahl einstimmig die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit zur weiteren Realisierung.

Zum preisgekrönten Entwurf äußerte sich die Jury wie folgt: „Der Verfasser verfolgt konsequent einen städtebaulich-konzeptuellen Entwurfsgedanken. Durch geschickte Raumbildung und moderate Höhenentwicklung der Baukörper mit Anbindung an den Bestandsbau gelingt eine stimmige, durchgängig selbstbewusste architektonische Aussage. Unterstützt wird dies durch die homogene Materialwahl. Auf angemessene Weise wird der Schulhof räumlich gefasst und dabei zukünftigen baulichen Entwicklungen Raum gelassen.”

Dr. Andreas Prüfer (Die Linke), Bezirksstadtrat und für das Bauen zuständiges Jurymitglied , äußerte sich sehr zufrieden: „Unser Favorit hat gewonnen und das einstimmig. Das ist ein überzeugendes Resultat. Wir werden sehr schnell mit dem Büro ins Gespräch kommen, um auszuloten, welche Möglichkeiten einer zügigen Bearbeitung des Auftrags bestehen. Der Wunsch von Schule und BVV, die Realisierungszeit kurz zu halten, ist uns Auftrag.“

Alle 20 eingereichten Wettbewerbsarbeiten werden voraussichtlich in der Hochschule für Technik und Wirtschaft öffentlich ausgestellt. Datum und Ort der Ausstellung werden rechtzeitig bekannt gemacht.

Weitere Informationen:
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Bezirksstadtrat für Bürgerdienste,
Ordnungsangelegenheiten und Immobilien
Dr. Andreas Prüfer
Tel. 030-90 296 4000
FAX: 030-90 296 77 4000
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