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Lichtenberg sagt NEIN zu Gewalt gegen Frauen und Mädchen

Pressemitteilung vom 17.11.2014

„Mobil gegen häusliche Gewalt“ das ist das Motto der berlinweiten 16 Aktionstage, die am 25. November beginnen, dem „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ . Im Bezirk Lichtenberg finden vielfältige Veranstaltungen statt, um die Bevölkerung für dieses Thema zu sensibilisieren: So hisst der stellvertretende Bezirksbürgermeister Dr. Andreas Prüfer (DIE LINKE) am 25. November um 11 Uhr vor dem Rathaus Möllendorffstraße 6 die Fahne von Terres des Femmes. Bezirksbürgermeister Andreas Geisel (SPD): „Als familienfreundlicher Bezirk liegt uns die körperliche Unversehrtheit aller Menschen am Herzen. Lichtenberg sagt deshalb auch ganz laut NEIN zu Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Wir unterstützen Frauen darin, sich aus Beziehungen zu lösen, die von Gewalt geprägt sind. Nur so können sie und auch mitbetroffene Kinder ein selbstbestimmtes Leben führen.“
Ebenfalls an diesem Tag ruft Dr. Sandra Obermeyer (parteilos, für DIE LINKE), Stadträtin für Jugend und Gesundheit in Lichtenberg, gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirkes, Majel Kundel, sowie der Jugendfreizeiteinrichtung Leos Hütte zum Streiktanz „OneBillionRising“. Das ist eine globale Bewegung gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Während dieser Aktion sollen vor der Kaisersfiliale in der Vincent van Gogh Straße 18 A viele Menschen zusammen kommen und gemeinsam tanzen. Das soll die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema lenken.

Die Stadträtin wird ein Grußwort sprechen und anschließend im Backshop des Supermarktes Backwaren in Papiertüten mit dem Aufdruck „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ und der Nummer des Hilfetelefons für gewaltbetroffene Frauen verpacken. Kaisers-Tengelmann unterstützt diese Kampagne. Vertreterinnen aus Frauenprojekten, BVV Mitglieder und Abgeordnete werden anwesend sein, um Frauen und Mädchen in ihrem Recht auf Schutz vor Gewalt zu stärken. Dazu wollen sie mit Menschen sprechen und so die Öffentlichkeit sensibilisieren. Gewalt gegen Mädchen und Frauen darf kein Tabuthema sein. Die Opferzahlen sprechen für sich: Jährlich suchen in Deutschland 40.000 Frauen Schutz in Frauenhäusern. Jede dritte Frau in der Europäischen Union ist seit ihrer Jugend Opfer körperlich oder sexueller Gewalt geworden.

Die Aktionstage werden von den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten in Kooperation mit der Senatsverwaltung organisiert, mit dem Ziel über die vielfältigen Formen der Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufzuklären und zu intervenieren.
Das Programm im Internet

Weitere Informationen:
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Gleichstellungsbeauftragte
Majel Kundel | Telefon: 030 / 90 296 -3320