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Lichtenberger Wirtschaft wird nachhaltig gefördert

Pressemitteilung vom 25.04.2012

Leitlinien für die Wirtschaftsförderung der nächsten 10 Jahre vorgestellt
Konzentration auf zwei Kernbereiche

Lichtenbergs Bürgermeister Andreas Geisel (SPD) präsentierte heute den Entwurf der neuen Leitlinien für die Förderung der Wirtschaft im Bezirk. „Wir haben die nächsten 10 Jahre der wirt-schaftlichen Entwicklung Lichtenbergs im Blick und werden den Bezirk für Wirtschaftsunterneh-men attraktiver machen. Wir konzentrieren uns künftig auf zwei Kernbereiche, die Weiterentwick-lung des Gewerbegebietes „Berlin eastside“ und die Entwicklung zum energetischen Modellbezirk in Berlin“, so Geisel.

Berlin eastside ist mit seinen rund 1.200 Hektar in Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf das größte zusammenhängende Gewerbeareal der Stadt. Es hat alles, was Ansiedlungen brauchen – große Flächen, eine perfekte Lage, eine attraktive Umgebung und eine schlagkräftige Wirt-schaftsförderung. Bereits über 2.500 Unternehmen aus Industrie, Großhandel, produzierendem Gewerbe, der Dienstleistungs- und Gesundheitsbranche nutzen die idealen Standortbedingun-gen, die Synergieeffekte mit ansässigen Firmen und die Nähe zu Universitäten und Fachhoch-schulen, die hochqualifizierte Fachkräfte ausbilden. Darunter zum Beispiel ALBA AG, Coca-Cola AG, Daimler AG, Elpro AG, GEHE AG, IKEA, Stadler Pankow GmbH, Harry-Brot GmbH, Kapella Baustoffe, Knorr-Bremse AG, METRO AG, Niles Werkzeugmaschinen GmbH, Vattenfall Europe AG und Walter Automobiltechnik GmbH. Berlin Eastside steht für ein riesiges Entwicklungspoten-tial. Es ist die Verbindung von Metropole und Industriestandort, die es so einzigartig macht.
„Berlin eastside steht für ein Gewerbeareal im Nordosten der Stadt, das sich weiter entwickeln kann und wird. Noch vor wenigen Jahren hätte kaum jemand die rasante Entwicklung des WISTA – Geländes in Adlershof für möglich gehalten. Das soll unser Vorbild sein, eine ähnliche Entwick-lung stelle ich mir für „Berlin eastside“ vor.“, schaut der Bürgermeister in die Zukunft. „Um dieses anspruchsvolle Ziel zu erreichen, muss der Senat endlich dafür sorgen, dass Grundstücke unkomplizierter und zu moderaten Preisen an Unternehmen verkauft werden kön-nen sowie die infrastrukturellen Voraussetzungen dafür schaffen, wie z. B. die Weiterführung der A 100, der schnellstmögliche Bau der TVO und den Ausbau der Regionalbahnhöfe.“ fordert And-reas Geisel. Nur so könnten Arbeitsplätze erhalten werden und neue entstehen.

Eine weitere wesentliche Leitlinie ist der Klimaschutz und die Entwicklung Lichtenbergs zum energetischen Modellbezirk. Dabei geht es um die Entwicklung eines klimaschutzbezogenen Wirtschaftsprofils, das die Ansiedlung und die Gründung von Unternehmen aus dieser Branche zum Ziel hat. Dort wird sich das Bezirksamt mit seiner Klimaschutzbeauftragten – übrigens die erste in Berlin – selbst einbringen. Ihre Vermittlungsspanne reicht von professioneller Energiebe-ratung bis zum Darlegen von Fördermöglichkeiten.

Der Entwurf dieser Leitlinien basiert auf einer Untersuchung der Firma regioconsult aus Berlin, die im Auftrag des Bezirksamts die hier angesiedelten Unternehmen befragt und mit diesen ge-meinsam in verschiedenen Workshops die zukünftigen Schwerpunkte herausgearbeitet hat. Im Ergebnis werden zehn Leitlinien der zukünftigen Wirtschaftsförderung vorgeschlagen. Dieser Vorschlag soll jetzt in der Öffentlichkeit und in der BVV diskutiert und von dieser bis Mitte des Jahres verbindlich beschlossen werden.

Weitere Informationen:
Bezirksbürgermeister Andreas Geisel
Telefon: 90296 3300