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Kunstaktion: Jugendliche pflanzen „Birken aus Birkenau“

Pressemitteilung vom 23.03.2012

Im Rahmen der 7. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst findet in Lichtenberg am Donnerstag, 29. März 2012 um 16.00 Uhr eine Kunstaktion unter dem Titel „Birken aus Birkenau“ statt.

Dabei wird der junge polnische Künstler Łukasz Surowiec gemeinsam mit der stellvertretenden Bezirksbürgermeisterin / Jugendstadträtin Christina Emmrich (Die Linke) und Wilfried Nünthel (CDU), Bezirksstadt für Stadtentwicklung sowie mit Jugendlichen aus den beiden umliegenden Jugendfreizeiteinrichtungen „Welseclub“ und „Leo’s Hütte“ insgesamt 10 junge Birken im Quartierspark Seehausener Straße (Höhe des Werkhofes vom Tiefbauamt, Zu den Krugwiesen 10, 13057 Berlin) pflanzen, die rund um die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau (Polen) gewachsen sind. Eine Infotafel wird vor Ort die Quartiersparkbesucher über das Kunstprojekt informieren.

Die Jugendlichen beider Jugendklubs haben sich im Vorfeld mit dem historischen Kontext intensiv beschäftigt. In der JFE „Leo’s Hütte“ wurde zum Thema „Auschwitz-Birkenau“ auch eine eigene Fotoausstellung erarbeitet und gestaltet. Diese wurde nun an die JFE „Welseclub“ ausgeliehen und kann im Anschluss der Pflanzaktion am 29. März 2012 durch die Öffentlichkeit besucht werden. Ort: JFE „Welseclub“, Vincent-van-Gogh-Straße 36, 13057 Berlin (angrenzend an Quartierspark). Gefördert durch den Lokalen Aktionsplan Hohenschönhausen werden in diesem Herbst zudem einige Jugendliche der JFE „Leo’s Hütte“ zur Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau reisen und diese besichtigen.

Die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst ist ein alle zwei Jahre stattfindendes Ausstellungsformat, das an verschiedenen Orten in Berlin internationale Künstlerinnen und Künstler vorstellt. Das Projekt „Berlin-Birkenau“ bringt einige Hundert junge Birken aus der Umgebung des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau nach Berlin, wo sie an neuen Plätzen über das Stadtgebiet verteilt Wurzeln schlagen können. Sie werden zu einem „lebendigen Archiv“, das etwas Wachsendes und Atmendes in Berlin bewahrt, und bilden ein leises Netz des Erinnerns.

Die Birken wurden bereits seit Herbst 2011 in öffentlichen Parks und auf Schulgeländen beziehungsweise an Orten gepflanzt, die in historischer Verbindung zum Holocaust stehen. Surowiecs Projekt ist eine symbolische Geste, die etwas nach Deutschland zurückbringt, was zum nationalen Erbe des Landes gehört.

Mehr Informationen können auf der Internetseite www.berlinbiennale.de abgerufen werden.

Weitere Informationen
Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung
Wilfried Nünthel
Telefon: (030) 90296 4200
E-Mail