Öffentliche Beschäftigung macht Sinn

Pressemitteilung vom 04.01.2012

Drei Jahre arbeitete der Koordinator am Mühlengrund, auch im Rahmen des EU-Projektes zur Erarbeitung der Konzeptstudie zur Entwicklung des Einkaufszentrums Mühlengrund. Er kümmerte sich um die Belange der Anwohnerinnen und Anwohner, der Geschäftsleute sowie des Bürgeraktives. Finanziert wurde die Stelle aus dem Berliner Programm Öffentlicher Beschäftigungssektor.
Auch diese Stelle konnte über das Jobcenter nicht weiter gefördert werden und die erneute Arbeitslosigkeit drohte. Nun hat ihm der Verein für ambulante Versorgung Hohenschönhausen e.V. als Träger der ÖBS-Maßnahme eine feste Anstellung als Haushandwerker angeboten. Sinnvolle Arbeit für eine öffentliche Aufgabe, Qualifizierung und soziale Bindung führten in einen neuen Arbeitsplatz. Dies wurde möglich, weil sich der Mitarbeiter in seiner Tätigkeit als sehr umsichtig, engagiert und ideenreich bewies.

Bezirksstadtrat Dr. Andreas Prüfer (Die Linke.) bedankt sich beim Verein für ambulante Versorgung e. V., der in der gesamten Projektlaufzeit als verlässlicher Partner agierte und jede Mehrbelastung auf sich nahm. Im Jahr 2011 wurden noch vier weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus geförderten Beschäftigungsmaßnahmen beim Verein in den 1. Arbeitsmarkt vermittelt, davon drei Stellen direkt beim Träger.

Schade, dass künftig so etwas nur noch schwer möglich sein wird.

Nähere Informationen:
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Abteilung Bürgerdienste, Ordnungsangelegenheiten
und Immobilien
Bezirksstadtrat
Tel. 030 – 90 296 4000