Veranstaltungen im Studio im Hochhaus

Pressemitteilung vom 16.04.2007

ABBAS ALI ABBAS
„Bagdad – die schwebenden Träume“, Fotografie-Ausstellung vom 6. Mai bis 1. Juli im Studio im Hochhaus, Zingster Straße 25.
Eröffnung am Freitag, dem 4. Mai, um 19.30 Uhr. Es spricht Dr. Nazar Mahmood. Zu erleben sind musikalische Meditationen (Mayam) und folkloristischer Tanz (Hedschan) mit Hanan El-Schemouty, Lamine Belaala und Abbas Ali Abbas.

Veranstaltungen im Studio im Hochhaus:

Neue Literaturreihe 2007: LEBEN UND WERK – gestern und heute:
Montag, 7. Mai, um 19.30 Uhr
Wolfgang Herzberg, Kulturwissenschaftler, Publizist, Autor liest aus „Gerry Wolff: Die Rose war rot. Eine Schauspielerlegende erinnert sich“. © Karl Dietz Verlag Berlin GmbH 2006
Der Eintritt kostet vier Euro, ermäßigt zwei Euro.
Dem Publizisten Wolfgang Herzberg ist es zu verdanken, dass jetzt die bemerkenswerten Lebenserinnerungen und besten Chansons von Gerry Wolff als Buch und CD erschienen sind. Wolffs Großvater war Rabbiner, die Eltern Schauspieler. Erst durch die Nazizeit entdeckt er seine jüdischen Wurzeln. In der englischen Emigration wird er Kommunist und Schauspieler. 1947 kehrt Gerry Wolff nach Berlin zurück und entwickelt sich zu einem beliebten Theater- und Filmdarsteller sowie Chansonsänger, aber sein Traum von einem sozialistischen Deutschland geht nicht in Erfüllung. In der Widmung zum Buch sagt Wolfgang Herzberg u.a.: „In dem Maße, wie wir uns an die Licht- und Schattenseiten ostdeutscher Lebenserfahrungen und Lebensleistungen erinnern und sie selbstbewusst kritisch würdigen, widersetzen wir uns der offiziösen, ritualisierten Abwertung und Kriminalisierung von DDR-Geschichte.
Eine historisch gerechte > ostdeutsche Erinnerungskultur < fördert dagegen, auf längere Sicht, einen geschichtswirksamen linken Wertewandel in ganz Deutschland.“

Konzert und Lesung anlässlich des 8. Mai:
Sonntag, 13. Mai, um 16.00 Uhr
Der Krieg hat kein Kindergesicht.
Musikalisch-literarisches Programm mit bekannten und wenig bekannten Soldatenliedern, unveröffentlichten Briefen und Texten von deutschen und russischen Kindern. Es musizieren, singen und lesen Mark Aizikovitch und seine Gruppe sowie der Veteranenchor.

Weitere informationen:
Zingster Straße 25, 13051 Berlin
Tel./Fax: (030) 929 3821
studioimhochhaus@kultur-in-lichtenberg.de
www.kultur-in-lichtenberg.de