Quartiersmanagement Werner-Düttmann-Siedlung

Familienfest
Bild: QM Werner-Düttmann-Siedlung

Mit seinen 3.000 BewohnerInnen ist die Düttmann-Siedlung das kleinste geförderte Gebiet. Die in den 80er-Jahren erbaute Neubausiedlung zwischen Hasenheide und Urbanstrasse, begrenzt von der Jahn- und der Graefe Straße wirkt wie eine Insel umgeben von Altbauten.
Das Leben in der Siedlung ist geprägt durch zahlreiche Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene die aus unterschiedlichsten Ländern migriert / geflüchtet sind. Ca. 60 % der AnwohnerInnen leben von Transferleistungen. Der Zugang zu Bildung und Arbeit ist aufgrund der Folgen von Migrationsbedingungen erschwert. Trotz der schwierigen Lebensumstände besteht in der Anwohnerschaft ein großes Interesse, das Wohngebiet zu verschönern und sich aktiv einzubringen.
Das Nachbarschaftshaus Urbanstraße e.V. (NHU) ist mit Gemeinwesenarbeit seit 1995 in der Siedlung tätig und wurde aufgrund seiner Erfahrungen seit Juli 2005 als Gebietsbeauftragte eingesetzt.

Zentrale strukturfördernde Maßnahmen im Fördergebiet waren:

  • Errichtung einer Kinderfreizeiteinrichtung für Kinder im Alter von 8-13 Jahren
  • Etablierung eines Nachbarschaftstreffs am Werner-Düttmann-Platz
  • Verbesserung frühkindlicher Erziehung durch KiTa-Sanierung und Familienarbeit

Während des QM-Verfahrens wurden zahlreiche Projekte mit Partnern der Gebietsentwicklung und BewohnerInnenbeteiligung initiiert. Zu Beginn stand die Schaffung von Lernräumen zur Stärkung von Familien aus prekären Verhältnissen im Vordergrund. Durch die Nutzung von drei Etagen des zum Jugendamt gehörenden Gebäudes Urbanstraße 43/44 konnten sich Träger mit ihrer Arbeit im Gebiet ansiedeln und Projekte zu außerschulischer Bildung, Stärkung von Elternkompetenzen und Selbsthilfe durchführen. Ein barrierefreier Kindertreff entstand. Weitere Fördermittel und Partner wurden akquiriert, um Maßnahmen zur Integration in den Arbeitsmarkt und umweltpädagogische Angebote für Kinder umzusetzen. Sichtbares Highlight war eine Dachimkerei auf dem Gebäude. Das 10-jährige Bestehen der „elhanas“, ein Team, das Lernpatenschaften in Familien vermittelt, wäre ohne das QM-Verfahren nicht möglich gewesen.
Der Umbau einer Gaststätte zu einem Nachbarschaftstreff (2006) beheimatete viele Maßnahmen zur gesellschaftlichen Integration in Kooperation mit dem JobCenter. AnwohnerInnen wurden zu Kiezlotsen und Stadtteilmüttern geschult und als mehrsprachige Multiplikator*innen im Fördergebiet eingesetzt.

Nachbarschaftstreff
Bild: QM Werner-Düttmann-Siedlung

Mit dem Verstetigungsprozess (seit 2018) lag der Fokus auf dem Erhalt des Nachbarschaftstreffs, als Ankerpunkt für Bewohner*innen. Die Räume wurden erweitert und bedarfsgerecht ausgestattet. Der Bezirk sichert die Finanzierung einer Koordinationsstelle.
Verbleibende Netzwerke sind das Bildungsnetzwerk Graefekiez und die Trägerrunde Düttmann-Siedlung unter Leitung des NHU.
Last but not Least kann der Umbau des Gebäudes in der Urbanstraße 44 und die damit verbundene Erweiterung der KJFE durch die Förderung des Städtebaulichen Denkmalschutzes (2017-2010) als Ende der Fahnenstange der Gebietsentwicklung gewertet werden. Ein Familienzentrum in unmittelbarer Nähe des Fördergebietes befindet sich in der Planung des Jugendamtes

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Internet: www.duettmann-siedlung.de

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