Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg bittet dringend darum, auf das Füttern von Tieren in Parkanlagen zu verzichten!

Pressemitteilung Nr. 41/2015 vom 14.04.2015

Aus aktuellem Anlass bittet das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg die Besucherinnen und Besucher von öffentlichen Parks dringend darum, Wildtiere nicht mit Essensresten zu füttern. Immer wieder müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Grünflächenamts solche Reste beseitigen, etwa altes Brot, das für Wildvögel in großen Mengen hinterlassen wird.

Diese Essensreste locken leider auch Ratten an. Der Bezirk ist gesetzlich dazu verpflichtet, bei Rattenbefall Giftköder zur Bekämpfung der Nager auszulegen. Das passiert aktuell am Theodor-Wolff-Park im Ortsteil Kreuzberg, wo sich die Tiere wegen der illegalen Fütterung stark vermehrt haben.

Das Problem der illegalen Fütterung von Wildvögeln existiert insbesondere auch in Grünanlagen, die an Wasserflächen angrenzen, etwa am Landwehrkanal. Auch in diesem Fall bittet das Bezirksamt dringend darum, auf das Füttern der anzutreffenden Wasservögel zu verzichten. Enten und Schwäne benötigen kein zusätzliches Futter, schon gar keine Brotreste!

Bei einer längeren ausschließlichen Ernährung mit Brot kann es bei einigen Vogelarten zu massivem Nährstoffmangel kommen, der zum Beispiel in der bevorstehenden Brutzeit zu dünnschaligen Eiern oder gar zu einer tödlichen Legenot bei den Weibchen führen kann. Hinzu kommt, dass Brotreste, die nach der Fütterung übrig bleiben, für eine Verschlechterung der Wasserqualität sorgen.

Rückfragen an:
Sascha Langenbach
Pressesprecher BA Friedrichshain-Kreuzberg, 0171/55 98 807, 030/90298 28 43