Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Hermann Kues: „Das Engagement älterer Menschen ist für jede Kommune ein Gewinn.“

Pressemitteilung vom 29.11.2010

Dr. Hermann Kues zeichnet Kommune Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin für vorbildliche Seniorenarbeit aus.

Das Engagement älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger wird in Friedrichshain-Kreuzberg groß geschrieben und erfolgreich durch verschiedene Projekte und Initiativen gefördert. Am Montag wurde der Bezirksstadtrat Knut Mildner-Spindler deshalb vom Parlamentarischen Staatssekretär Hermann Kues in Berlin für die vorbildliche Seniorenarbeit in seiner Kommune ausgezeichnet. Bezirksstadtrat Knut Mildner-Spindler betont „ Ich bin stolz darauf, wie positiv sich die Seniorenarbeit in Friedrichshain-Kreuzberg entwickelt hat. Mein Dank gilt vor allem den Freiwilligen, die durch ihr unermüdliches Engagement das Leben in unserer Gemeinde bereichern.“

Seit dem Jahr 2008 entstanden deutschlandweit im Rahmen des Programms Aktiv im Alter rund 1.500 Projektideen.

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Dr. Hermann Kues, würdigt dieses Engagement: „In unserer Gesellschaft stecken enorme Kräfte. So auch die Zeit und die Bereitschaft der älteren Bürgerinnen und Bürger, Verantwortung zu übernehmen und sich zu engagieren. Unsere Gesellschaft profitiert von dem Wissen und der Erfahrung der älteren Generation. Es ist deshalb ein großer Erfolg, dass wir mit „Aktiv im Alter“ deutschlandweit über 3.700 ältere Menschen erreicht haben, die sich nun in ihrer Kommune aktiv einbringen.“

Die 175 Kommunen des Programms Aktiv im Alter haben die Bedürfnisse älterer Menschen mit Hilfe lokaler Bürgerforen unter dem Motto „Wie wollen wir morgen leben“ systematisch ermittelt. Mit Hilfe der gewonnen Erkenntnisse haben die Kommunen gemeinsam mit den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern nachhaltige Strukturen für ein aktives Alter geschaffen. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels trägt eine aktive Bürgergesellschaft dazu bei, die Kommunen auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten.

Wie bürgerschaftliches Engagement von Seniorinnen und Senioren aussehen kann, zeigt das Projekt der Bürgerforen in Friedrichshain-Kreuzberg, an dem sich eine Vielzahl von Bürgerinnen und Bürgern aktiv beteiligt haben. Der Austausch zu Ideen für die Entwicklung einer modernen Seniorenarbeit und die Zukunft von Begegnungsstätten in den jeweiligen Regionen wird ein Baustein des Bezirkes sein für die Entwicklung eines Leitbildes für eine offene, aufgeschlossene Altenhilfe. „Aktiv im Alter steht in Friedrichshain-Kreuzberg für ein lebendiges Miteinander der Generationen und ich bin zuversichtlich, dass sich das Programm nachhaltig in unserer Kommune auswirken wird“, so Bezirksstadtrat Knut Mildner-Spindler.

Das Programm Aktiv im Alter:
Im Jahr 2008 hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Programm Aktiv im Alter ins Leben gerufen. Ziel des Programms war es, in den Kommunen bessere Rahmenbedingungen für das Engagement von Seniorinnen und Senioren zu schaffen und älteren Menschen Möglichkeiten zum Mitgestalten und Mitentscheiden zu geben. In der ersten Ausschreibungsrunde wurden 50 Städte, Gemeinden und Landkreise aus dem gesamten Bundesgebiet ausgewählt und mit einmalig je 10.000 € gefördert. 2009 wurden 100 weitere Kommunen in das Förderprogramm aufgenommen. Außerdem wurden 20 Kommunen vom Land Nordrhein-Westfalen und zusätzlich fünf Kommunen aus dem Zukunftsfonds der Generali Versicherungen unterstützt.

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Pressekontakt für Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin:
Referentin des Bezirksstadtrates für Gesundheit, Soziales und Beschäftigung
Tanja Podubin
E-Mail
Telefon: 90298 2037