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Verhalten im Verdachtsfall

Die Senatsgesundheitsverwaltung empfiehlt in der jetzigen Lage und nach Anpassung der Kriterien durch das Robert-Koch-Institut (RKI) die Abklärung in folgenden Fällen:
  • Wer innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem bestätigten Fall hatte, sollte zuhause bleiben und telefonisch das zuständige Gesundheitsamt kontaktieren, damit die Abklärung vorgenommen wird. Der Amtsarzt/die Amtsärztin entscheidet nach den Kriterien des RKI und der individuellen Situation des Patienten/der Patientin über das weitere Vorgehen einen möglichen Test und eine möglichen häuslichen Isolation betreffend.
  • Wer innerhalb der letzten 14 Tage im Risikogebiet gewesen ist und Symptome (von leichter Erkältung bis Lungenentzündung) hat, sollte ebenfalls zuhause bleiben und telefonisch den Hausarzt kontaktieren. Dieser entscheidet über das weitere Vorgehen, und eine mögliche Testung auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus.
  • Wer selbst innerhalb der letzten 14 Tage im Risikogebiet gewesen ist, sich gesund fühlt und keine Symptome an sich beobachten kann, sollte sich selbst für die nächsten 14 Tage lang beobachten und in Rücksprache mit seinem Arbeitgeber klären, ob eine Arbeit von zuhause aus möglich ist.
  • Alle Kontaktaufnahmen sollten zuerst telefonisch stattfinden. Der direkte Kontakt zu anderen Personen sollte vermieden werden.

Coronavirus: Hotline (030) 9028-2828

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung hat seit dem 28. Januar 2020 eine Hotline geschaltet, unter der sich Berlinerinnen und Berliner, die befürchten, sich angesteckt zu haben anrufen und sich beraten lassen können.

Besetzt ist die Hotline durch Fachleute des Landesamtes für Gesundheit und Soziales, der bezirklichen Gesundheitsämter und der Charité unter Federführung der Senatsverwaltung für Gesundheit.

Derzeit ist die Hotline stark frequentiert, weshalb es zu Wartezeiten kommen kann. Wir bitten Sie daher um Geduld und Verständnis.
Die Hotline ist täglich von 8:00 – 20:00 Uhr unter (030) 9028-2828 zu erreichen.

Corona-Prävention in Berlin – Fragen und Antworten

Der Rettungsdienst und die Rettungsstellen sind die richtigen Anlaufpunkte für Menschen mit schweren Symptomen. Niemand sollte sich unangekündigt in eine Rettungsstelle begeben, sondern vorher telefonisch den Verdacht auf den Coronavirus mitteilen, damit bei Transport und Ankunft vor Ort wichtige Schutzmaßnahmen getroffen werden können. Bestätigte Fälle des Coronavirus sollten den Empfehlungen des RKI entsprechend im Krankenhaus isoliert werden. Alle Berliner Krankenhäuser können Menschen mit Verdacht auf Coronavirus oder bestätigte Fälle isoliert unterbringen und behandeln.

Mehrere Berliner Krankenhäuser haben spezielle Corona-Untersuchungsstellen eingerichtet. Bitte klären Sie auch hier vorab, wann und wie Sie zur Untersuchungsstelle kommen und beachten Sie die Schutzmaßnahmen bei einer möglichen Anfahrt.

Die Untersuchungsstellen sind:

Charité Campus Virchow-Klinikum

Augustenburger Platz 1
13353 Berlin
Interne Adresse: Mittelallee 1
Öffnungszeiten: täglich von 8.00 bis 16.00 Uhr
Bitte vor Besuch bei Hotline 9028-2828 anrufen.

DRK Kliniken Berlin Westend

Spandauer Damm 130, Haus 10
14050 Berlin
Öffnungszeiten: ab 9.00 Uhr

Vivantes Klinikum Prenzlauer Berg

Zugang über Diesterwegstrasse
10405 Berlin Prenzlauer Berg
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10.00 bis 19.00 Uhr, Samstag und Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr
Bitte vor Besuch bei Hotline 9028-2828 anrufen.

Vivantes Wenckebach-Klinikum

Zugang über Albrechtstraße
12099 Berlin
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10.00 bis 19.00 Uhr, Samstag und Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr
Bitte vor Besuch bei Hotline 9028-2828 anrufen.

Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge

Herzbergstraße 79
10365 Berlin
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10.00 bis 19.00 Uhr; Samstag und Sonntag: 10.00 bis 17.00 Uhr

Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe

Kladower Damm 221
14089 Berlin
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.00 bis 20.00 Uhr
Bitte vor Besuch bei Klinik-Hotline 36501-7222 anrufen

Die Übernahme der Kosten für den Test ist in Deutschland bundesweit einheitlich geregelt. Wenn der Arzt/die Ärztin den Test für notwendig hält, werden die Kosten für den Test (gemäß EBM Nr. 32816 59 Euro) auf den neuartigen Coronavirus vom Gesundheitsamt, bzw. den Krankenkassen übernommen. Menschen ohne deutsche Krankenversicherung müssten eine Kostenübernahme direkt mit ihrer Versicherung klären.