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Veranstaltungen 2008

Nutzen und Risiken des Mammographie-Screenings

Am Dienstag, dem 08.04.2008 informierten Martina Schröder (Feministisches Frauen Gesundheits Zentrum e.V.) und Dr. H.J. Koubenec (Arzt für Gynäkologie und Geburtshilfe) über Nutzen und Risiken des Mammographie-Screenings in der Caféteria des Krankenhauses (Caspar-Theyß-Straße 27-31). Die bundesweite Maßnahme zur Früherkennung von Brustkrebs gibt es seit 2006 in Berlin. Sie richtet sich an Frauen zwischen 50 und 69 Jahren, die alle zwei Jahre zum Screening eingeladen werden. Es gibt widersprüchliche Meinungen zum Nutzen des Screenings. Das verunsichert viele Frauen. Deshalb boten wir die Möglichkeit, sich aus erster Hand zu informieren. Im Anschluss an die Beiträge gab es Raum für Nachfragen und Diskussion.

Fettstoffwechsel – Hilft Sport?

Am Dienstag, den 1.7.2008 informierte Dr. med. Fred Villbrandt (Leitender Arzt der Abteilung für Physikalische und Rehabilitative Medizin im Martin-Luther-Krankenhaus) über die Zusammenhänge von Sport und Fettstoffwechsel. Überall hört man, wie gesund es ist, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren. Diese kleine Verhaltensänderung hat große Wirkung auf unsere Gesundheit und wir sind oft nur einen Schritt von ihr entfernt. Doch wie viel Bewegung muss es mindestens sein, um von den positiven Wirkungen zu profitieren? Ist Sport nur vorbeugend wirksam, oder ist es sinnvoll auch dann mit Sport zu beginnen, wenn der Fettstoffwechsel bereits aus dem Gleichgewicht geraten ist? Wir boten Ihnen die Möglichkeit, sich zu informieren und Fragen zu stellen.

Lebenskrisen - Von der Belastung zur Bewältigung

Am Dienstag, den 07.10.2008 informierte Diplompsychologe Jens Gräbener vom Berliner Krisendienst über die Möglichkeiten, Wege aus der Krise zu beschreiten und Lebenskrisen zu bewältigen. Die zunehmende Zahl tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen, von Umwälzungen im sozialen Leben, fortschreitender Vereinsamung und Verarmung über traumatische Erlebnisse im Zusammenhang mit Gewaltakten bis hin zu Großschadensereignissen, führt für zunehmend mehr Menschen zu schweren seelischen Krisen. Was ist zu tun, wenn Verwandte, Freunde, Kolleginnen und Kollegen, Nachbarin oder Nachbar in eine persönliche Krise geraten? Darauf konnte Herr Gräbener in unserer Veranstaltung Antworten geben. Auch ein Anruf beim Berliner Krisendienst kann weiterhelfen. Der Berliner Krisendienst ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr, kostenlos und für die Hilfesuchenden ohne Voranmeldung erreichbar, auf Wunsch anonym. Er schließt insbesondere die ambulanten Versorgungslücken in den Abend- und Nachtstunden. Der fachärztliche Hintergrunddienst wird im Bedarfsfall hinzugezogen. Krisensituationen werden soweit irgend möglich ambulant aufgefangen. Jeder Standort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Für diejenigen, die ein offenes Ohr für Notlagen in ihrem persönlichen Umfeld oder beruflich häufiger Kontakt mit Menschen in Krisen haben, boten wir mit dem Vortrag in der „Woche der seelischen Gesundheit“ die Möglichkeit, sich über die Hilfeangebote des Berliner Krisendienstes zu informieren und Fragen zu stellen.

Wollen Sie zu unseren Veranstaltungen eingeladen werden, senden Sie uns bitte Ihre Kontaktdaten, dann werden wir Sie rechtzeitig über geplante Veranstaltungen informieren.