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Begegnungen

Erfolgreiche Integrationsarbeit muss sich an die Herausforderungen und Bedürfnisse des jeweiligen Sozialraumes (oder auch „Kiez“), in dem sie durchgeführt wird, anpassen. Sie findet stets vor Ort statt und verändert die Beziehungen und Strukturen der Nachbarschaft.

Daher sind alle Maßnahmen und Projekte des Integrationsbüros sozialräumlich ausgerichtet. Eine enge Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Akteuren vor Ort garantiert, dass Ressourcen sinnvoll eingesetzt und keine Doppelstrukturen geschaffen werden. Folgende Projekte sind zentraler Bestandteil der bezirklichen Strategie zur sozialräumlichen Integration:

Interkultureller Treffpunkt "Thai-Streetfoodmarkt"

Am 8. September 2020 hat das Bezirksamt ein Betriebskonzept für den zukünftigen „Thai-Streetfoodmarkt“ im Rahmen der Neugestaltung des Wilmersdorfer Preußenparks verabschiedet.
Primäres Ziel des Thai-Streetfoodmarkts ist die Erhaltung und rechtskonforme Fortführung eines etablierten Treffpunktes der thailändischen Community im Herzen Wilmersdorfs. Auf dem Event findet interkulturelle Begegnung aller Art statt. Zukünftig wird es 60 Marktstände auf einem eigens dafür hergerichteten Areal im Nordwesten des Preußenparks geben. Ein Betreiber wird das Marktgeschehen organisieren und die jetzigen Verkäufer*innen darin begleiten, sich auf die neuen Rahmenbedingungen einzustellen. Die Thai-Community und das Bezirksamt sind über einen Marktbeirat in die Organisation eingebunden.

Konzept für den zukünftigen Thai-Streetfoodmarkt

Konzept für den zukünftigen „Thai-Streetfoodmarkt“ im Preußenpark (Deutsch)

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Konzept Thai Streetfood Thai

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Begegnungszentren

Mittel aus dem bezirklichen Integrationsfonds finanzieren Begegnungszentren, die neue und alte Anwohner*innen in Ihren jeweiligen Sozialräumen zusammenbringen:

Ulme 35 (Charlottenburg)

Die „Ulme 35“ im Charlottenburger Westend ist in den Räumlichkeiten der ehemaligen „Kuranstalten Westend für Nervenkranke“ in der Ulmenallee 35 beheimatet. Hier wurde ein Raum geschaffen für Kunst, Kultur und Begegnung zwischen den Welten, zum Ankommen, Zuhören und zur Begegnung.

Mit der Berlinweit einmaligen kulturellen Ausrichtung strahlt die „Ulme 35“ weit über die Bezirksgrenzen hinaus und zieht Alt- und Neuberliner an, die am kreativen Arbeiten, an Lesungen, Kinoabenden und Vorträgen Interesse haben.

Weitere Informationen finden Sie unter Interkulturanstalten/Ulme35.

Haus der Nachbarschaft (Wilmersdorf)

Am Volkspark Wilmersdorf wurde in einer ehemaligen Gärtnerunterkunft das „Haus der Nachbarschaft“ aufgebaut. Seit 2018 wird das Haus durch den Verein Nachbaschafft e.V. betrieben und bietet viel Gelegenheit für Austausch zwischen neuen und alten Nachbar*innen.

Eine Heimat für Vereine und Initiativen: das Pangea-Haus

Das interkulturelle Vereinszentrum „Pangea-Haus“ im Wilmersdorfer Güntzelkiez bietet 1500 qm Mietfläche für Migrantenselbstorganisationen, Vereine und Projekte, die sich integrationspolitisch engagieren. Unter einem Dach wird hier vielfältig gedacht, gearbeitet und der Bezirk durch gemeinsames Handeln vorangebracht. Die Immobilie ist Bezirkseigentum. Ein Beirat, in dem neben den Fraktionen der BVV auch die Mieterschaft vertreten ist, verhandelt alle entscheidenden Fragen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

BENN-Standort Neu-Westend

Das Programm BENN – Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften fördert an Standorten mit großen Flüchtlingsunterkünften Integration, stärkt die Gemeinschaft im Kiez und soll so den Geflüchteten die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erleichtern. BENN arbeitet gemeinsam mit der alteingesessenen und neuen Bewohnerschaft und unterstützt deren Ideen – unter anderem mit unbürokratischen Geldern für Anschaffungen und Projekte.

Anfang 2018 wird im Stadtteil Neu-Westend ein BENN-Standort eingerichtet. Dieser ist an die Gemeinschaftsunterkunft Heerstraße angebunden und wird eng durch das Integrationsbüro betreut.

Weitere Informationen folgen.