Charlottenburg-Wilmersdorf: Grünanlagen - Savignyplatz

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Umgebungsplan Savignyplatz
Bild: Michael Richert © OpenStreetMap-Mitwirkende CC-BY SA
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Bild: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen

So erreicht man den Savignyplatz

S-Bahn S 3, S 5, S 7, S 9, S 75 Savignyplatz

U-Bahn U 15 Uhlandstraße

Bus X 34, 149 Savignyplatz

Fotodokumentation

Wissenswertes zum Gartendenkmal Savignyplatz

Der Platz verdankt seine Entstehung dem Plan für die Stadterweiterung Berlins von James Hobrecht aus dem Jahre 1861. 1887 erhielt er den Namen des Juristen und preußischen Justizministers Friedrich Karl von Savigny. Die Begrünung, schon von Hobrecht vorgesehen, erfolgte erst 1892 durch den städtischen Garteninspektor Ludwig Neßler, der einen Schmuckplatz mit landschaftlich geschwungenen Wegen anlegte. Von Alfred Grenander stammte der heute rekonstruierte Kiosk (1905).

1926 entwarf Gartendirektor Erwin Barth den Platz in modernem Stil geometrisch neu. Da er im März 1926 Stadtgartendirektor von Berlin wurde, lag die weitere Bearbeitung in Händen seines Nachfolgers Buch. Damals entstanden am Rand hölzerne, mit Efeu berankte Lauben mit Sitznischen, und die zentralen Rasenflächen wurden mit reichen Staudenrabatten geschmückt. Außerdem schuf Barth die bisher fehlenden Spielmöglichkeiten für Kinder. 1931 wurden zwei gegenüberstehende Bronzeplastiken “Knabe mit Ziege” von August Kraus aufgestellt (1928, einen Neuguss 1985).

1987 wurde die Anlage nach Barths Plänen aufwändig rekonstruiert und der Platz unter Denkmalschutz gestellt. Der von Barth konzipierte Spielplatz wurde nicht erneuert. Aus Haltbarkeitsgründen sind die Lauben jetzt aus Stahl.

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