Bereichsentwicklungsplanung

Stand: Oktober 2007

Bereichentwicklungsplanung Stand: Oktober 2007

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Legende BEP (Oktober 2007)

Zeichenerklärung

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Bezirklicher Planungsansatz

Umstellung/Weiterentwicklung der Bereichsentwicklungsplanung zu einem Instrument der Bezirksplanung

Vor dem Hintergrund der zur Zeit laufenden fachlichen und politischen Diskussion zum Leistungsumfang und zu der Zuständigkeitsverteilung in der Berliner Verwaltung ist auch die Bereichsentwicklungsplanung als einziges Instrument auf der bezirklichen Planungsebene Bestandteil dieser Diskussion. Nach dem einstimmigem Votum im Rat der Bürgermeister zur Beibehaltung der BEP, ist vorgesehen im Zuge der Änderung des AGBauGB diese als bezirkliche Entwicklungsplanung auszugestalten.

Der Charakter der Bereichsentwicklungsplanung hat sich in den letzten Jahren zunehmend von der Darstellung einer Momentaufnahme der Nutzungsstruktur und Bedarfssituation des Bezirkes zu einem Instrument der kontinuierlichen Raum– und Ressourcenbeobachtung entwickelt.

Aufgrund demographischer, gesellschaftlicher und vor allem finanzieller Veränderungen ist es notwendig, die Modifizierung der bezirklichen Standortpolitik von einer tradierten „Angebotsplanung“ zu einer qualifizierten Bedarfsplanung durchzuführen und so zur Prioritätensetzung und zur Verteilungsoptimierung der stetig rückläufigen Mittel beizutragen.

Zur Verwirklichung dieser aktuellen bezirkspolitischen Anforderungen soll eine integrierten „Bezirksentwicklungsplanung“ beitragen, die ausgehend von einer kleinräumigen Datenanalyse und –aufbereitung Entwicklungsszenarien insbesondere für die Standorte der sozialen Infrastruktur und der bezirklichen Grün- und Freiflächen entwickelt.

Hierbei bilden vor allem die regional differenzierte Bevölkerungsentwicklung (nach Altersgruppen und Nationalität), Infrastrukturkosten und Nutzungsalternativen die Beurteilungsparameter.

Als integriertes Planungsinstrument bietet die BEP die Chance zu einer Beteiligung der Öffentlichkeit, die über Einzelplanungen und Projekte hinaus geht.

Statt einzelner Mittelbereiche nunmehr Darstellung des gesamten Bezirks
Nutzungskonzept als Zielplanung
Fachpläne für sektorale Schwerpunkte
ggf. Zeit/Maßnahmenplan für den bezirklichen Mitteleinsatz
ggf. Darstellung bezirklicher Schwerpunktbereiche

Beispiel: Sektorale Fachpläne
Grund: Vermeidung der Informationsüberfrachtung im Nutzungskonzept

Darstellung von Bestand und Planung

Eindeutige Darlegung von sektoralen Entwicklungs- und Planungszielen zur Festlegung des Planungs- und Investitionsbedarfs

Bereitstellung der erarbeiteten Pläne ggf. mit den dazugehörigen Datenbanken auch für die jeweiligen Fachämter im Bezirk / Senatsverwaltung