Drucksache - 2165/3  

 
 
Betreff: Kein Möbelhaus auf dem Güterbahnhof Grunewald!
Neu: Zukünftige Nutzung des ehemaligen Güterbahnhofs Grunewald
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Fraktion Bündnis 90/Die Grünen 
Verfasser:Ludwig/Dr.Lehmann 
Drucksache-Art:AntragVorlage zur Kenntnisnahme
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Beratung
25.08.2011 
54. Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin überwiesen   
Ausschuss für Stadtplanung Beratung
31.08.2011 
62. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung vertagt   
21.09.2011 
63. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung      
Bezirksverordnetenversammlung Beratung
17.11.2011 
2. Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin ohne Änderungen in der BVV beschlossen   

Sachverhalt
Anlagen:
Antrag
Beschlussempfehlung
Beschluss
Vorlage zur Kenntnisnahme

Die BVV möge beschließen:

Die BVV hat in ihrer Sitzung am 17. November 2011 beschlossen:

 

Das Bezirksamt wird aufgefordert zu prüfen, wie das ehemalige Gelände des Güterbahnhofs Grunewald zukünftig genutzt werden kann. Dabei sind insbesondere die Anwohnerinnen und Anwohner einzubeziehen, Aspekte des Denkmal- und Naturschutzes, die verkehrliche Anbindung und Erschließung und die Bedeutung des Geländes am Eingang der City-West zu berücksichtigen.

 

Es soll auch geprüft werden, inwieweit auf dem Gelände die Entwicklung eines Wohnstandortes möglich ist.

 

Die derzeitigen Vorstellungen des Eigentümers sind nicht umsetzbar und sollten nicht zur Grundlage der oben genannten Prüfung gemacht werden. Gleichwohl ist mit dem Investor zu erörtern, inwieweit eine anderweitige Entwicklung des Geländes möglich ist.

 

Das Bezirksamt teilt hierzu Folgendes mit:

 

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt lässt zurzeit ein „Fachmarkt-Konzept“ erarbeiten. Dieses ist als Vertiefung zum Stadtentwicklungsplan Zentren 3 vorgesehen und soll dazu dienen, die künftige Ansiedlung von Fachmärkten (insbesondere Möbel-, Bau- und Gartenmärkte) auf Basis einer gesamtstädtischen ausgewogenen Strategie zu steuern. Die Ergebnisse werden in den Flächennutzungsplan aufgenommen.

 

Bisher fand ein erstes Gespräch mit den Bezirken zur Vorstellung der Bestandsaufnahme und –analyse solcher Fachmärkte statt. Aufgrund der Größe, dem Einzugsgebiet und ihren Auswirkungen handelt es sich um Einzelhandelsbetriebe von gesamtstädtischer, teilweise bis in das Berliner Umland reichender Bedeutung. Die Fertigstellung dieses Konzeptes muss zunächst abgewartet werden. Das Bezirksamt wird darüber im Ausschuss für Stadtentwicklung der BVV berichten.

 

Unabhängig davon hat das Bezirksamt am 7. Dezember 2011 ein Gespräch mit dem Eigentümer geführt, wobei er für das neue Jahr die Vergabe weiterer vertiefender Gutachten, die Untersuchung planerischer Alternativlösungen und Gespräche mit der neuen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz angekündigt hat.

 

Er hat zugesichert, neue Überlegungen den Nachbarn, insbesondere der Bahn, der Siedlung Eichkamp, der Messe Berlin und der Jüdischen Gemeinde Berlin vorzustellen und mit Ihnen zu diskutieren.

 

Hinsichtlich einer weiteren Konzeptentwicklung hat das Bezirksamt den Erhalt von Wohnnutzung als Ziel in das Gespräch eingebracht.

 

Das Bezirksamt bittet, den Beschluss damit als erledigt zu betrachten.

 

 

 

Reinhard Naumann                                                                      Marc Schulte

Bezirksbürgermeister                                                        Bezirksstadtrat

 
 

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