Drucksache - 2059/3  

 
 
Betreff: Gutes soziales Miteinander!
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:SPD-Fraktion 
Verfasser:Wuttig/Wittke 
Drucksache-Art:AntragVorlage zur Kenntnisnahme
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Beratung
14.04.2011 
51. Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin überwiesen   
Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Ausbildungsförderung Beratung
17.05.2011 
48. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Ausbildungsförderung mit Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Bezirksverordnetenversammlung Beratung
19.05.2011 
52. Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin ohne Änderungen in der BVV beschlossen   

Sachverhalt
Anlagen:
Antrag
Beschlussempfehlung
Beschluss
Vorlage zur Kenntnisnahme, Zwischenbericht
3. Zwischenbericht
Schlussbericht

Die BVV möge beschließen:

Die BVV hat in ihrer Sitzung am 19.05.2011 Folgendes beschlossen:

 

Das Bezirksamt wird aufgefordert, eine realistische Machbarkeitsstudie für eine Ausweitung der Seniorenarbeit sowie über die generationsübergreifende Vernetzung im Bezirk vorzulegen. Dabei soll auch überprüft werden, inwieweit die Seniorenclubs für generationsübergreifende nachbarschaftlich orientierte Angebote zu öffnen und zu nutzen sein können.

 

Darüber hinaus sollen die bereits vorhandenen Strukturen wie zum Beispiel Jugendfreizeiteinrichtungen oder die Freiwilligenagentur Charlottenburg-Wilmersdorf für die generationsübergreifende Vernetzung mit einbezogen werden.

 

Der BVV ist bis zum 01.09.2011 zu berichten.

 

Das Bezirksamt hat bereits am 07.08.2012, am 19.02.2013 und am 08.10.2013 berichtet.

 

Das Bezirksamt teilt dazu mit:

 

Die geforderte Machbarkeitsstudie wurde im Rahmen der Bürgerarbeit in Auftrag gegeben. Der ausführende Träger ist  die TRIAS gGmbH. Zum Zeitpunkt der Vergabe des Auftrages und den zur Verfügung stehenden Finanzmittel kam nur eine Erstellung der Studie im Rahmen der Bürgerarbeit in Betracht.

 

Der Start der Studie war für Ende 2011 geplant, ist jedoch mit enormer Zeitverzögerung gestartet. Die in der Bürgerarbeit tätigen Beschäftigten, standen zum größten Teil erst Anfang 2012 zur Verfügung. Des Weiteren gab es Ausfälle bzw. Wechsel bei den Beschäftigten.

Arbeitsauftrag und Ziel der Machbarkeitsstudie war es eine Aussage zur Ausweitung der Seniorenarbeit sowie der generationsübergreifenden Vernetzung im Bezirk zu geben.

Es sollte zunächst der Ist-Stand erhoben werden, um diesen im Anschluss im Hinblick auf die Fragestellung zu analysieren. Geprüft werden sollte, welche Strukturen, Einrichtungen und Ressourcen vorhanden sind, wie diese im Sinne der Aufgabenstellung genutzt, ausgebaut, verstärkt oder vernetzt werden können. Die finanziellen und personellen Erfordernisse und Ressourcen sollten dabei Berücksichtigung finden.

 

Die Ergebnisdarstellung einer Befragung von Bürgerinnen und Bürgern ab 50 Jahren wurde erstmalig zum Jahresbeginn 2014 ohne eine Gesamtwertung vorgelegt.

 

Es erfolgte eine Überarbeitung und die Ergebnisdarstellung wurde im III. Quartal erneut vorgelegt.

 

Die Darstellung und Ergebnisse entsprechen nicht dem ursprünglichen Arbeitsauftrag. Es wurde eine Befragung von Seniorinnen und Senioren durchgeführt. Der Schwerpunkt der Befragung liegt  bei der Feststellung des Bedarfs und Nutzung von Freizeitangeboten in Seniorenclubs und anderen kommunalen Einrichtungen.

Die  Zusammenfassung und Handlungsempfehlungen im Hinblick auf - was ist machbar - und unter welchen Rahmenbedingungen erfolgten nicht oder nur rudimentär. Der Bericht ist daher nicht verwertbar. Die Ergebnisdarstellung der Befragung von Senioren "Seniorenarbeit und generationsübergreifende Vernetzung im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf" ist der Vorlage als Kopie beigefügt.

 

Das Bezirksamt prüft derzeit Alternativen um die Befragung durchzuführen und wird im zuständigen Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeit weiter dazu berichten.

 

Das Bezirksamt bittet, den Beschluss als erledigt zu betrachten.

 

 

 

Reinhard Naumann                                                                                                            Carsten Engelmann

Bezirksbürgermeister                                                                                     Bezirksstadtrat

 

 
 

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