Drucksache - 2024/3  

 
 
Betreff: Naschspielplätze einrichten
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:SPD/Grüne 
Verfasser:Verrycken/Andres 
Drucksache-Art:AntragVorlage zur Kenntnisnahme
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Beratung
17.03.2011 
50. Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin überwiesen   
Jugendhilfeausschuss Beratung
31.03.2011 
85. Öffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses mit Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Ausschuss für Bau, Liegenschaften und Grünflächen Beratung
13.04.2011 
72. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Bau, Liegenschaften und Grünflächen ohne Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Bezirksverordnetenversammlung Beratung
14.04.2011 
51. Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin ohne Änderungen in der BVV beschlossen   

Sachverhalt
Anlagen:
Antrag
Beschlussempfehlung
Beschluss
Vorlage zur Kenntnisnahme

Die BVV möge beschließen:

2

Die BVV hat in ihrer Sitzung am 14.04.2011 folgenden Beschluss gefasst:

 

Das Bezirksamt wird aufgefordert zu prüfen, welche Spielplätze im Bezirk zu Naschspielplätzen aufgewertet werden können. Insbesondere  Spielplätze von Kitas und Schulen kommen dafür in Betracht.

 

Darüber hinaus soll in diesen Einrichtungen für solche Anpflanzungen geworben werden.

 

Der BVV ist bis zum 31.05.2011 zu berichten.“

 

Hierzu wird Folgendes berichtet:

 

Im Zuge von Neu- und Umbaumaßnahmen auf Kinderspielplätzen wurden, sofern es Platz- und Lichtverhältnisse zuließen, verstärkt „essbare Gehölze“ wie Haselnusssträucher und Obstbäume angepflanzt.

 

Die Pflanzung von Obstbäumen hat sich in der Praxis jedoch nur bedingt bewährt, da u.a. Äpfel weder gepflückt noch gegessen werden. Dieses führt zu einem vermehrten Auftreten von Bienen und Wespen und somit zu Konflikten mit spielenden Kindern. Auch Beerensträucher haben sich in der Praxis kaum bewährt, da beim Pflücken des Obstes die Äste geschädigt oder zerstört werden. Aus diesen Gründen sieht das Bezirksamt von einer weiteren Einrichtung von „Naschspielplätzen“ auf öffentlichen Spielplätzen ab. Abgesehen von dieser Problematik würde das Angebot von Obst auf Spielplätzen wegen der teils fehlenden Möglichkeit, das Obst vor dem Verzehr abzuwaschen, ein hygienisches Problem darstellen.

 

Für Spielplätze auf  Kita- und Schulflächen teilte die zuständige Fachabteilung mit:

Schulhöfe sind in der Regel keine öffentlichen Spielplätze und stehen daher für das Projekt „Naschspielplätze“ nicht zur Verfügung. In der Gartenarbeitsschule und in diversen Schulgärten werden Schüler/innen unter pädagogischer Betreuung und Anleitung an Pflanzungen unterschiedlicher Art herangeführt.

 

Das Bezirksamt bittet den Beschluss als erledigt zu betrachten.

 

 

 

 

Monika Thiemen              Klaus-Dieter Gröhler

Bezirksbürgermeisterin              Bezirksstadtrat

 

 
 

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