Drucksache - 2025/2  

 
 
Betreff: Denkmalschutz mit Augenmaß für das Schoeler-Schlösschen
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:CDU-Fraktion 
Verfasser:Statzkowski/Dannert/Halten-Bartels 
Drucksache-Art:AntragAntrag
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Beratung
22.06.2006 
53. Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin überwiesen   
Ausschuss für Kultur und Bildung Beratung
24.08.2006 
56. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Kultur und Bildung      
28.09.2006 
58. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Kultur und Bildung      
Ausschuss für Bauwesen
25.08.2006 
85. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauwesen      
Ausschuss für Bauwesen
20.09.2006 
87. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauwesen      
Ausschuss für Kultur und Bildung
28.09.2006 
58. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Kultur und Bildung      

Sachverhalt
Anlagen:
1. Version vom 13.06.2006

Die BVV möge beschließen:

Die BVV möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird aufgefordert zu prüfen, inwieweit dem Wunsch von Bürgerinnen und Bürgern, die im Umfeld des Schoeler-Schlösschens wohnen und die sich aktiv für dieses für den Bezirk wichtige Bauwerk einsetzen, entsprochen werden kann, die Restaurierung des Schoelerschlösschens im ursprünglichen barocken Zustand zu verwirklichen.

 

Begründung
Am 13. Januar 2006 haben das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf und die Stiftung Denkmalschutz Berlin e.V. einen Nießbrauchrechtsvertrag für das Schoeler-Schlösschen unterschrieben und das Restaurierungskonzept für das Haus vorgestellt. In dem Haus soll unter anderem die Büchersammlung von Altbundespräsident Johannes Rau als Leihgabe untergebracht werden. Außerdem sollen hier Berliner Künstler präsentiert werden.
Das Restaurierungskonzept ist umstritten: Der Geschäftsführer der Stiftung Denkmalschutz, Prof. Hartmut Engel, will das Haus in seinen barocken Zustand zurückbauen. Landeskonservator Jörg Haspel dagegen plädiert dafür, es mit dem 1935 aufgesetzten dritten Geschoss zu restaurieren.
In die Diskussion und den Entscheidungsprozess für die Restaurierung soll die Meinung der interessierten Anwohnerinnen und Anwohner einbezogen werden. Auch ihnen ist unverständlich, warum der bauliche Zustand aus der Zeit des Nationalsozialismus restauriert werden soll. Anzustreben ist eine Restaurierung, die sich dem früheren barocken Zustand annähert.

 

 

 

 
 

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