Drucksache - 2019/2  

 
 
Betreff: Profilierung der Friedensburg-Oberschule
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:FDP-Fraktion 
Verfasser:Prof.Dr.Dittberner/Dr.Fest 
Drucksache-Art:AntragVorlage zur Kenntnisnahme
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Beratung
22.06.2006 
53. Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin überwiesen   
Ausschuss für Schule Beratung
06.07.2006 
65. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Schule      
18.08.2006 
66. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Schule      
Bezirksverordnetenversammlung Beratung
31.08.2006 
54. Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin ohne Änderungen in der BVV beschlossen   

Sachverhalt
Anlagen:
Antrag
Beschlussempfehlung
Vorlage zur Kenntnisnahme

Die BVV möge beschließen:

Die BVV beschließt:

 

Das BA wird aufgefordert, die Entwicklung des Profils, die Leistungsfähigkeit und die Funktionsfähigkeit der gymnasialen Oberstufe der Friedensburg-Oberschule durch folgende Maßnahmen zu stärken und zu fördern:

 

1.      Finanzielle Förderung einer sog. Notebook Class im Rahmen der haushalterischen Möglichkeiten und nach Vorliegen eines pädagogischen Konzepts,

2.      Erhöhung der Zügigkeit zu prüfen.

 

Dr. Marianne Suhr

Bezirksverordnetenvorsteherin

 

 

Das Bezirksamt teilt dazu mit:

 

1.

Der Schulträger hat mit der Friedensburg-Oberschule einen schrittweisen Aufbau einer sogenannten Notebook Class auf der Grundlage eines von der Schule entwickelten pädagogischen Konzepts abgesprochen. Die dafür erforderlichen technischen Voraussetzungen werden im Rahmen der Möglichkeiten des Haushalts durch eine sukzessive Erweiterung der bereits jetzt schon gegebenen technischen Grundvoraussetzungen geschaffen.

 

In einem ersten Schritt wurden durch den Einsatz von Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin (DKLB) in Höhe von 10 000,-- € im Herbst 2006 bereits 22 Unterrichtsräume strukturiert verkabelt.

 

2.

Eine Erhöhung der Zügigkeit der Schule auf acht Züge ist mit den in den Schulgebäuden vorhandenen Räumen nicht möglich. Die zur Verfügung stehenden Sporthallenkapazitäten und die Größe der Freiflächen erlauben nur eine 6-Zügigkeit der Schule. Mit den vorhandenen Unterrichträumen kann eine 7-Zügigkeit bei maximaler Auslastung der Räume ermöglicht werden.

 

Der Schulträger hat mit der Fachabteilung Bau geprüft, ob zusätzliche Räume durch Baumaßnahmen erschlossen werden können. Dies ist - unabhängig von der Frage der Finanzierung - sowohl im Gebäudebestand durch Umbaumaßnahmen als auch aufgrund beengter  Freiflächen im Rahmen von Erweiterungsmaßnahmen nicht möglich.

 

Daher kann der Schulträger einem Schulkonzept der Schule nicht zustimmen, das eine dauerhafte Erweiterung auf 8 Züge vorsieht, da dies unweigerlich Ausstattungsanforderungen an den Schulträger nach sich ziehen würde, die von diesem an diesem Schulstandort nicht erfüllbar sind.

 

 

Da Oberschulen bei der Fülle der von den Schulen zu bewältigenden Maßnahmen zur individuellen Förderung der Schüler/innen, bei Anwendung von kleingruppenorientierter Unterrichtspraxis und zur Umsetzung anspruchsvoller Profile nach praktischer Erfahrung umfangreiche Raumausstattungen benötigen, hält der Schulträger für diese Gesamtschule die Beibehaltung der jetzt gegebenen 6-Zügigkeit mit 24 Klassen in der Mittelstufe und einer stabilen Oberstufe für erforderlich. Eine zeitweise Überschreitung der 6-Zügigkeit durch die Bildung von mehr als sechs 7. Klassen ist ggf. möglich und bedarf der entsprechenden Abstimmung zwischen Schule und Schulträger unter Einbeziehung der Schulaufsicht.

 

 

 

 

Monika Thiemen                                                                                              Reinhard Naumann

Bezirksbürgermeisterin                                                                                  Bezirksstadtrat

 

 

 
 

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