Charlottenburg-Wilmersdorfer Kinder- und Jugendparlament bezieht kritische Stellung zur Meldeplattform der AfD

Pressemitteilung vom 13.11.2018

Das Kinder- und Jugendparlament hat sich intensiv mit der von der AfD initiierten Meldeplattform auseinandergesetzt, bei der Lehrkräfte die mutmaßlich gegen das Neutralitätsgebot verstoßen anonym gemeldet werden sollen.

Jugendstadträtin Heike Schmitt-Schmelz:

Kinder- und Jugendlichen muss Raum gegeben werden sie betreffende Belange zu diskutierenden sowie eine eigene Meinung bzw. Haltung zu entwickeln. Ich freue mich, dass wir mit dem Kinder- und Jugendparlament einen solchen Raum geschaffen haben. In der aktuellen Auseinandersetzung zu Meldeplattformen sollte uns gerade die Ansicht der Schülerinnen und Schüler interessieren, da dies unmittelbare Auswirkungen auf ihr Lebensumfeld und Gesellschaftsbild nimmt. Eine lebendige Demokratie muss jedenfalls kontroverse Debatten aushalten und daher sehe ich dieses Papier als Beitrag zur Meinungsbildung.

Das beiliegende Positionspapier richtet sich insbesondere an die Schülervertretungen aller Schulen um einen entsprechenden Diskussionsprozess zu befördern.

Anlage:
Positionspapier des Kinder und Jugendparlaments

Im Auftrag

Held

Positionspapier gegen Beschwerdeportal der AfD

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