Öffentlicher Startschuss für den „Pfad der Erinnerung“- Touristische Profilierung der Gedenkregion im Charlottenburger Norden

Pressemitteilung vom 02.11.2018

Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann lädt herzlich ein, beim öffentlichen Startschuss für den neuen Pfad der Erinnerung am Sonntag, dem 4. November 2018, um 11.30 Uhr am Heckerdamm / Ecke Bernhard-Lichtenberg Straße dabei zu sein.
Im Herbst letzten Jahres hat auf Anregung des Bezirksbürgermeisters die Wirtschaftsförderung im Rahmen der Fördervoraussetzungen für besondere touristische Projekte in den Bezirken bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe Fördermittel für das o.g. Projekt in Höhe von 40.000 EUR beantragt und erhalten.
Der Projektidee liegt eine Ideensammlung aus dem Kreis der Gedenk-Ortsakteure um Pfarrer Michael Maillard sowie eine Arbeitsbesprechung beim Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann im Sommer 2017 zugrunde.

Die Durchführung des Projektes „Touristische Profilierung der Gedenkregion Charlottenburg-Nord“ hat am 15.12.2017 begonnen. Ziel des Projektes ist es, die Gedenkregion Charlottenburg-Nord durch geeignete Maßnahmen und Aktionen stärker in das touristische Bewusstsein zu rücken. Mit der professionellen Erstellung eines Gesamtkonzeptes auf Basis der Ideensammlung Anfang 2018 sowie mit der Umsetzung erster Maßnahmen im Kalenderjahr 2018 in Absprache mit dem Bezirk sowie Ortsakteuren und wichtigen Institutionen wurde der Berliner Forum für Geschichte und Gegenwart e.V. im Dezember 2017 beauftragt.

Hauptidee ist die Schaffung eines Gedenkweges zwischen Gedenkstätte Plötzensee und den Gedenkkirchen Sühne-Christi-Kirche (Toeplerstr. / Halemweg), Maria Regina Martyrum (Heckerdamm 230) und Plötzensee (Heckerdamm 226). Der Gedenkweg soll ein einheitliches, sichtbares Bindeglied zwischen den einzelnen Gedenkorten in Charlottenburg-Nord sein. Mittels Informationstafeln und Informationsstelen an den wichtigsten Anlaufstellen sollen die Besucher eine Übersicht zu den einzelnen Institutionen und zu der Gesamtthematik Widerstand im Dritten Reich erhalten. Durch das Angebot von Übersichtskarten soll die Orientierung in der gesamten Gedenkregion erleichtert werden.

Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann:

Das Projekt ist eine wichtige Ergänzung im Rahmen unserer bezirklichen Gedenkarbeit und des touristischen Angebots im Bezirk jenseits des Kurfürstendamms. Die Akteure in der Gedenkregion Charlottenburg-Nord, die sich seit Jahren für das Gedenken an den Widerstand im Dritten Reich vor Ort intensiv einsetzen, haben meine Anregung sich für dieses Projekt zu engagieren, positiv aufgenommen. Ich freue mich sehr, dass der gemeinsame Wunsch jetzt in die Realisierungsphase eintritt.

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