Enthüllung der Skulptur für Bernhard Lichtenberg zum 75. Todestag

Pressemitteilung vom 02.11.2018

Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann nimmt a*m Montag, dem 05. November 2018, um 10 Uhr* teil an der Enthüllung des „Denkmals“ für Bernhard Lichtenberg zu seinem 75. Todestag, auf dem Gelände der Katholischen Schule Liebfrauen, in der Ahornallee 33, 14050 Berlin.

Die Skulptur wurde von Schüler*innen entworfen und von P. Abraham Fischer OSB in der in der Schmiede des Benediktinerklosters Meschede realisiert.

Bernhard Lichtenberg wurde am 3. Dezember 1875 im schlesischen Ohlau geboren. Als vorbildlich frommer Priester (1899), Dompfarrer (1932) und Dompropst (1938) war er in Berlin unermüdlich und unerschrocken in Seelsorge und Caritas tätig. Wegen öffentlichen Gebets für die verfolgten Juden und Kritik an den „Euthanasie“-Morden wurde er am 23. Oktober 1941 von der Geheimen Staatspolizei verhaftet und dann am 22. Mai 1942 von einem Sondergericht verurteilt. Nach zweijähriger Strafhaft schwerkrank, verstarb er auf dem Transport in das Konzentrationslager Dachau am 5. November 1943 in Hof.

Seine Seligsprechung als Märtyrer erfolgte durch Papst Johannes Paul II. am 23. Juni 1996 in Berlin.
Die israelische Gedenkstätte Yad Vashem verlieh ihm 2004 die Auszeichnung als „Righteous among the Nations“.

Das Grab des sel. Bernhard befindet sich vorübergehend (während der Schließung der St. Hedwigs-Kathedrale) in der Gedenkkirche Maria Regina Martyrum.

Im Auftrag
Mientus